Führungswechsel bei Accenture Österreich: Nach zehn Jahren als Country Managing Director übergibt Michael Zettel seine Funktion an Christian Winkelhofer. Zettel wechselt in das Management der Region EMEA.
Foto: Georg Krewenka
Beim IT-Dienstleister Accenture kommt es zu einem Wechsel an der Unternehmensspitze in Österreich. Michael Zettel gibt nach einem Jahrzehnt als Country Managing Director die Leitung ab. Sein Nachfolger ist Christian Winkelhofer, der seit vielen Jahren im Unternehmen tätig ist und zuletzt für neue Technologien verantwortlich zeichnete. Zettel übernimmt künftig eine neue Funktion im Management von Accenture in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA).
Michael Zettel stand zehn Jahre lang an der Spitze von Accenture Österreich. In dieser Zeit habe das Unternehmen die digitale Transformation von Unternehmen, Organisationen und dem öffentlichen Sektor vorangetrieben. Zettel betont in diesem Zusammenhang auch die Rolle technologischer Entwicklungen für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts.
„Wir haben in den letzten zehn Jahren mit dem Innovationsgeist von Accenture und dem Know-how und Engagement des Teams in Österreich die digitale Transformation von Unternehmen, Organisationen und im öffentlichen Bereich vorangetrieben und damit die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes gestärkt. Mit der AI stehen wir jetzt vor dem Sprung in ein neues Zeitalter der Wirtschaftsgeschichte“,
sagt Michael Zettel.
Gleichzeitig verweist er auf die Qualifikation seines Nachfolgers:
„Christian Winkelhofer hat ein tiefes Technologieverständnis und eine hohe Marktexpertise. Er denkt AI in Lösungen, Möglichkeiten und Chancen und kann diese für Entscheider und Manager übersetzen.“
Christian Winkelhofer ist seit 2007 bei Accenture tätig und war zuletzt als Managing Director für neue Technologien verantwortlich. Er studierte Wirtschaftsinformatik und Global Management an der JKU Linz in Kooperation mit der Oxford Brookes University sowie an der WU Wien gemeinsam mit der University of Minnesota. Bereits seit seiner Studienzeit beschäftigt er sich mit technologischen Entwicklungen und deren Auswirkungen.
Vor seinem Einstieg bei Accenture war Winkelhofer fünf Jahre als selbstständiger IT-Projektleiter tätig. In seiner neuen Rolle als Country Managing Director soll er die Weiterentwicklung des Unternehmens in Österreich verantworten.
„AI gibt uns die Möglichkeit, radikal neu zu denken. Wir können ganze Geschäftsfelder und Geschäftsmodelle vollkommen neu entwickeln. Diesen Prozess mit den Entscheidern des Landes zu gestalten, ist eine spannende Aufgabe“,
sagt Winkelhofer.