Mit Aurora Managed Endpoint Defense for MSPs stellt Arctic Wolf neue Funktionen für Managed Service Provider vor. Die Erweiterungen zielen darauf ab, Abläufe zu vereinfachen, skalierbare Sicherheitsservices bereitzustellen und Endkunden einen umfassenden Schutz auf Enterprise-Niveau zu ermöglichen.
Foto: ArtemSam - stock.adobe.com
Managed Service Provider stehen zunehmend unter Druck: Einerseits wächst ihre Kundenbasis, andererseits steigen die Anforderungen an durchgängige Sicherheitsarchitekturen und schnelle Reaktionsfähigkeit. Gleichzeitig fehlt es vielen Unternehmen an internen Ressourcen und spezialisiertem Know-how, um mit der dynamischen Bedrohungslage Schritt zu halten. Vor diesem Hintergrund hat Arctic Wolf neue, speziell auf MSPs zugeschnittene Funktionen innerhalb seiner Aurora-Plattform vorgestellt.
Mit der Einführung von Aurora Managed Endpoint Defense erweitert Arctic Wolf sein Angebot für MSP-Partner um zusätzliche Endpoint-Sicherheitsfunktionen. Die Lösung ist Teil der Arctic Wolf Aurora-Plattform und bündelt Detection, Response und Risikomanagement in einer einheitlichen Umgebung. Ziel ist es, operative Komplexität zu reduzieren und gleichzeitig Sicherheitsstandards bereitzustellen, wie sie sonst vor allem in großen Organisationen üblich sind.
MSPs sollen dadurch ihre Servicebereitstellung effizienter gestalten und ihr Portfolio an Managed-Security-Services ausbauen können. Die neuen Funktionen bauen auf dem bestehenden MSP-Partnerprogramm sowie auf Aurora Endpoint Security for MSPs auf und unterstreichen die strategische Ausrichtung von Arctic Wolf auf das MSP-Segment.
Kern der Neuerungen ist Aurora Managed Endpoint Defense for MSPs. Dabei unterstützt das KI-gestützte Security Operations Center von Arctic Wolf MSPs beim Management von Kundenumgebungen, in denen Aurora Endpoint Security eingesetzt wird. Enthalten sind unter anderem ein 24x7-Monitoring, die Triage von Alarmen sowie Response-Maßnahmen bei Sicherheitsvorfällen. Damit soll ein durchgängiger Schutz auf Enterprise-Niveau ermöglicht werden, während gleichzeitig der operative Aufwand für MSPs sinkt.
Ergänzend dazu wird der JumpStart Retainer um ein Rapid-Response-Add-On erweitert. MSP-Kunden können damit für kritische Vorfälle eine Service-Level-Vereinbarung von einer Stunde aktivieren. Der JumpStart Retainer ist als jährliches Modell konzipiert und umfasst einen anpassbaren Incident-Response-Plan sowie bevorzugte Konditionen für Einsätze.
Eine weitere Neuerung ist das MSP Admin Portal, das MSPs eine zentrale Sicht auf sämtliche Kundenumgebungen bietet. Über das Portal lassen sich Alarme überwachen, Agenten-Rollouts nachverfolgen und Reports gesammelt herunterladen. Laut Arctic Wolf soll dies den administrativen Aufwand deutlich reduzieren und MSPs mehr Zeit für wertschöpfende Tätigkeiten bei ihren Kunden verschaffen.
Mit den neuen Funktionen bekräftigt Arctic Wolf sein Engagement für die MSP-Community. Die Erweiterungen sollen Organisationen jeder Größe dabei unterstützen, ihre Sicherheitsarchitektur zu modernisieren, effizient zu skalieren und auch bei wachsenden Anforderungen ein konsistentes Sicherheitsniveau aufrechtzuerhalten.