Mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Extreme Platform ONE stellt Extreme Networks nach eigenen Angaben die erste vollständig KI-integrierte Networking-Plattform vor. Die Lösung soll IT-Teams produktiver machen, manuelle Aufgaben reduzieren und Netzwerktransparenz deutlich verbessern.
Foto: Extreme Networks
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Ed Meyercord, President & CEO von Extreme Networks
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Nabil Bukhari, Chief Product and Technology Officer bei Extreme Networks
Extreme Networks hat die allgemeine Verfügbarkeit seiner neuen Plattform „Extreme Platform ONE“ bekanntgegeben. Laut Unternehmensangaben handelt es sich dabei um die erste Lösung, die dialogorientierte, multimodale und agentenbasierte künstliche Intelligenz vollständig in Netzwerke integriert. Ziel ist es, Unternehmen eine vereinfachte Netzwerkverwaltung, hohe Transparenz und eine signifikante Reduktion des manuellen Aufwands zu ermöglichen. Bereits mehr als 265 Unternehmen nutzen die Plattform als Early Adopters.
„Extreme läutet eine neue Ära im Networking ein, in der Komplexität nicht länger der Preis für Fortschritt ist“, erklärt Ed Meyercord, President & CEO von Extreme Networks. „Extreme Platform ONE übernimmt alltägliche, repetitive Aufgaben, die Netzwerkteams seit Langem belasten, und unterstützt dabei, schneller und intelligenter zu agieren. Extreme ist der erste Anbieter, der speziell für Netzwerke entwickelte KI-Agenten bereitstellt – sie lernen, passen sich an und handeln mit klarer Intention. Es ist, als hätte man einen integrierten Netzwerkingenieur an seiner Seite – immer aktiv, immer optimierend – der dem IT-Team Zeit verschafft, um sich auf innovativere und geschäftskritische Aufgaben zu konzentrieren.“
Die Plattform ist laut Unternehmen so konzipiert, dass sie sich in Echtzeit an veränderte Netzwerkanforderungen anpasst. Dazu zählen unter anderem Bandbreitenspitzen oder potenzielle Sicherheitsbedrohungen. Gleichzeitig sollen sich definierte Leitplanken für Richtlinien, Risiken und Freigaben mit autonomen KI-Aktionen kombinieren lassen.
Extreme Platform ONE bietet eine vollständige End-to-End-Transparenz über das gesamte Netzwerk. Diese Sichtbarkeit umfasst Echtzeitdaten zur Netzwerktopologie sowie zum Lifecycle der eingesetzten Komponenten. Dadurch sollen laut Anbieter sowohl Compliance-Anforderungen besser erfüllt als auch Planungen für Hardware-Erneuerungen oder Supportmaßnahmen optimiert werden können.
„Mit Extreme Platform ONE heben wir nicht nur den Standard – wir setzen einen völlig neuen Maßstab für Exzellenz und Einfachheit im Networking“, sagt Nabil Bukhari, Chief Product and Technology Officer bei Extreme Networks. „Extreme ist der erste Anbieter, der KI vollständig in das gesamte Netzwerk integriert – mit vollständiger Transparenz, Kontrolle und Governance. Unsere KI ist nicht auf die Lösung aufgesetzt, sondern von Anfang an integriert. So verwandeln wir Stunden an Aufwand in Minuten und helfen Kunden, Betriebsabläufe zu vereinfachen, die Performance zu steigern und schneller Mehrwert zu schaffen.“
Ein zentrales Dashboard konsolidiert verschiedene Managementfunktionen wie Lizenzen, Verträge, Support und Geräteverwaltung. Nutzer erhalten so eine einheitliche Übersicht über alle Aspekte der Netzwerkumgebung – standort- und produktübergreifend. Diese konsolidierte Sicht soll insbesondere das Troubleshooting beschleunigen und Routineprozesse automatisieren.
Kundenerfahrungen zeigen erste Resultate: Andrew Smith vom West Suffolk NHS Foundation Trust berichtet von einer Migration auf Platform ONE in nur 47 Minuten. Seine Einschätzung: „Dank der integrierten KI kann unser Team sich auf Aufgaben mit höchster Priorität fokussieren. Die KI-Agenten erkennen Unregelmäßigkeiten direkt – schneller und zuverlässiger als es manuell möglich wäre. Es fühlt sich an wie Magie.“
Die Plattform wird in unterschiedlichsten Umgebungen eingesetzt. So hebt Davy Suffeleers vom belgischen Klinikverbund Ziekenhuis Oost-Limburg hervor: „Extreme Platform ONE wird für unsere Organisation ein echter Wendepunkt sein. Die umfassende Transparenz im gesamten Netzwerk und die Möglichkeit, KI gezielt einzusetzen, ermöglichen es uns, nicht nur unsere internen Abläufe, sondern auch die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zu verbessern.“
Auch im Bildungsbereich soll die Plattform für Effizienz sorgen. Michelle Okoro, Executive Director of Network & Support Services beim US-Schulbezirk Aldine ISD, erklärt: „Ein Großteil unserer Arbeit besteht aus dem Troubleshooting. Deshalb ist es ein großer Vorteil für mein Team, über ein zentrales Dashboard alles zu überblicken, Probleme sofort zu erkennen und zu beheben, bevor sie den Unterricht stören können.“
Marktanalysten beurteilen Extreme Platform ONE positiv: Laut der Enterprise Strategy Group ist die Lösung „marktführend hinsichtlich der Vollständigkeit und Ausgereiftheit der KI für Netzwerke“. Auch IDC hebt die Integration der Plattform hervor und bezeichnet sie als „bedeutenden Fortschritt für Unternehmensnetzwerke“.
Extreme Platform ONE ist ab sofort allgemein verfügbar.