Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Betrüger missbrauchen WhatsApp-Geräteverknüpfung und spionieren Chats aus 20. 01. 2026
WhatsApp wird längst auch im Berufsalltag genutzt – und genau das machen sich Angreifer zunutze. Über manipulierte Geräteverknüpfungen können Betrüger Chats und Medien ausspionieren und kompromittierte Accounts als Sprungbrett für weitere Attacken verwenden. Dr. Martin J. Krämer, CISO Advisor bei KnowBe4, ordnet die Risiken ein und gibt konkrete Präventionstipps.
Peter Saak leitet Integrated Printing & Services Group bei Canon EMEA 19. 01. 2026
Der Österreicher Peter Saak (62) übernimmt mit Jahresbeginn 2026 die Funktion als Chief der Integrated Printing & Services Group (IPSG) bei Canon EMEA. Die Einheit trägt einen neuen Namen und fokussiert auf die Verbindung von Drucktechnologie mit Services und Lösungen.
Xerox und Lexmark stellen einheitliches Retail-Portfolio vor 16. 01. 2026
Xerox hat gemeinsam mit Lexmark auf der NRF 2026: Retail’s Big Show erstmals ein integriertes Technologieportfolio für den Einzelhandel präsentiert. Der Schritt markiert laut Unternehmen einen Meilenstein nach dem Zusammenschluss 2025 und soll zentrale Retail-Prozesse von der Zentrale über die Lieferkette bis zur Verkaufsfläche verbinden.
Felbermayr setzt auf "RISE with SAP" und wechselt in die Private Cloud 15. 01. 2026
Das österreichische Familienunternehmen Felbermayr treibt seine digitale Transformation voran und hat sich für „RISE with SAP“ entschieden. Ziel ist eine skalierbare ERP-Basis in einer Private-Cloud-Umgebung, die Prozessoptimierungen und Effizienzsteigerungen über alle Geschäftsbereiche unterstützen soll.
Trend Micro stellt Trend Vision One in AWS European Sovereign Cloud bereit 15. 01. 2026
Trend Micro macht seine Cybersicherheitsplattform Trend Vision One in der AWS European Sovereign Cloud verfügbar. Zielgruppe sind insbesondere Behörden, Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie stark regulierte Branchen mit hohen Anforderungen an digitale Souveränität und Compliance.
Check Point Research entdeckt cloud-natives Malware-Framework für Linux 15. 01. 2026
Sicherheitsforscher von Check Point Research haben mit VoidLink ein neues Malware-Framework analysiert, das für moderne Linux-basierte Cloud-Umgebungen entwickelt wurde. Im Fokus stehen nicht einzelne Endpunkte, sondern die darunterliegende Infrastruktur – inklusive Container- und Kubernetes-Setups.
Droht 2026 die E-Mail-Krise? Cyberkriminelle Angriffswelle ungeahnten Ausmaßes erwartet 14. 01. 2026
E-Mail ist das Rückgrat der Unternehmenskommunikation – und genau deshalb bleibt sie der bevorzugte Angriffsvektor. 2026 trifft eine neue Angriffsgeneration auf Unternehmen: KI-gestützte Phishing-Mails sind nicht mehr massenhaft, sondern hochgradig personalisiert und in Echtzeit optimiert. Parallel steigt der Druck durch Regulatorik und digitale Souveränität. In diesem Gastkommentar beleuchtet Günter Esch, Geschäftsführer der SEPPmail – Deutschland, warum gerade bei der E-Mail-Sicherheit jetzt KI-resilient für die Zukunftsfähigkeit essentiell ist.
ByteSource wird Teil der Communardo Group 14. 01. 2026
Der österreichische IT-Dienstleister ByteSource schließt sich der Communardo Group an. Für Kunden sollen damit zusätzliche Expertenteams sowie neue Betriebs- und Service-Modelle verfügbar werden – bei gleichbleibenden Ansprechpartnern. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Bundeswettbewerbsbehörde.
KI: Der Herzschlag der neuen digitalen Revolution 14. 01. 2026
Künstliche Intelligenz ist längst mehr als ein Trend – sie verändert Geschäftsmodelle, Prozesse und Wettbewerbsfähigkeit quer durch alle Branchen. Im Leader Cockpit Interview erklärt Peter Hermann, Country Manager Austria bei NetApp, warum Datenqualität und eine moderne Infrastruktur zur zentralen Voraussetzung für erfolgreiche KI-Projekte werden – und weshalb KI jetzt über Produktivität und Marktposition mitentscheidet.
Commvault erweitert Cyberresilienz-Plattform um Privileged Access Management von Delinea 13. 01. 2026
Commvault geht eine Partnerschaft mit Delinea ein und integriert dessen „Secret Server“ in die Commvault Cloud. Ziel ist es, privilegierte Zugangsdaten in Backup- und Restore-Umgebungen besser abzusichern, Auditierbarkeit zu erhöhen und Compliance-Anforderungen zu unterstützen. Die Integration ist ab sofort weltweit für gemeinsame Kunden ohne zusätzliche Kosten verfügbar.
Von Pilotprojekten zu autonomen KI-Systemen 12. 01. 2026
Agentenbasierte KI entwickelt sich rasant von ersten Experimenten hin zu autonomen Systemen, die Prozesse, Organisationen und Kundenerlebnisse grundlegend verändern. Manuela Mohr-Zydek, Country Lead bei Salesforce Österreich, skizziert, wie Unternehmen den Sprung von isolierten Piloten zu skalierbaren KI-Systemen schaffen – und welche drei Grundlagen dabei entscheidend sind.
Snowflake plant Übernahme von Observe 12. 01. 2026
Snowflake hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme des Observability-Anbieters Observe unterzeichnet. Ziel ist, Funktionen für IT-Operations und die Auswertung von Telemetriedaten direkt in die Snowflake AI Data Cloud zu integrieren – mit Blick auf den Betrieb komplexer, KI-basierter Anwendungen.
Verstöße gegen Datenrichtlinien bei GenAI-Nutzung mehr als verdoppelt 09. 01. 2026
Laut dem von Netskope Threat Labs veröffentlichten „Cloud and Threat Report 2026“ hat sich die Zahl der Verstöße gegen Datensicherheitsrichtlinien im Zusammenhang mit KI-Anwendungen gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Gleichzeitig nimmt die Nutzung von Generativer KI in Unternehmen deutlich zu – und verlagert sensible Daten zunehmend in ungeschützte Kanäle.
Flexera kauft ProsperOps und Chaos Genius und baut FinOps-Angebot aus 09. 01. 2026
Mit der Übernahme von ProsperOps und Chaos Genius erweitert Flexera seine FinOps-Lösung um autonome, KI-gestützte Kostenoptimierung für Public Clouds sowie Daten- und KI-Plattformen. Ziel ist es, über reines Reporting hinaus operative Maßnahmen automatisiert umzusetzen.
BSI zertifiziert EDR-Plattform von HarfangLab erstmals mit BSZ 08. 01. 2026
Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat die Endpoint Detection and Response-Lösung von HarfangLab mit der Beschleunigten Sicherheitszertifizierung (BSZ) ausgezeichnet. Es ist die erste Zertifizierung dieser Art für ein EDR-Produkt.
Wenn Künstliche Intelligenz zum blinden Fleck wird – und Sicherheit neu definiert werden muss 30. 12. 2025
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur Geschäftsprozesse, sondern auch das gesamte Bedrohungsbild in der Cybersecurity. Roman Prinz von Check Point erklärt im aktuellen it&d business Interview, warum KI-basierte Angriffe völlig neue Risiken schaffen, weshalb klassische Sicherheitskonzepte an ihre Grenzen stoßen und wie moderne Ansätze wie Exposure Management und offene Sicherheitsökosysteme Unternehmen helfen, diese blinden Flecken zu schließen.
kabelplus übernimmt Speed Connect und bündelt Glasfaseraktivitäten unter neuer Marke 29. 12. 2025
Mit der Übernahme von Speed Connect erweitert kabelplus seine Glasfaserinfrastruktur in mehreren Bundesländern. Künftig tritt das Unternehmen unter dem Namen fiberplus auf und plant einen schrittweisen Netzausbau ab 2026.
Cyberangriffe erreichen mit Künstlicher Intelligenz eine neue Qualität 22. 12. 2025
Der aktuelle ESET Threat Report H2 2025 beschreibt erstmals eine Ransomware, die Künstliche Intelligenz zur dynamischen Verschleierung einsetzt. Neben dieser neuen Qualität beobachten die Forschenden stark wachsende Betrugs- und Schadsoftwareaktivitäten – vom professionellen Phishing über mobile NFC-Angriffe bis hin zu massiven Verschiebungen im Stealer-Ökosystem.
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Microsoft kündigt umfassende digitale Verpflichtungen an

Microsoft stärkt Europas digitale Zukunft durch fünf digitale Zusicherungen

Microsoft hat eine Reihe neuer digitaler Zusicherungen für Europa vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen der Ausbau von Rechenzentren, die Sicherung von Datenhoheit, digitale Resilienz in Krisenzeiten sowie Investitionen in Cybersicherheit und Wettbewerbsfähigkeit.

Quelle: Microsoft

Seit über vier Jahrzehnten ist Microsoft in Europa aktiv und sieht sich heute mehr denn je in der Verantwortung, das digitale Fundament des Kontinents zu stärken. In einem aktuellen Blogbeitrag von Brad Smith, Vizevorsitzender und Präsident von Microsoft, beschreibt das Unternehmen fünf konkrete Zusicherungen, die Europas digitale Souveränität, Sicherheit und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit absichern sollen. Dabei verweist Microsoft auch auf die zunehmenden geopolitischen Unsicherheiten, denen nur mit verlässlicher Infrastruktur, rechtlicher Verbindlichkeit und vertrauenswürdiger Technologie begegnet werden könne.

Aufbau einer leistungsfähigen Cloud- und KI-Infrastruktur in Europa

Microsoft plant, die Kapazitäten seiner Rechenzentren in Europa bis 2027 mehr als zu verdoppeln. In 16 Ländern soll die Cloud- und KI-Infrastruktur ausgebaut werden, um sowohl öffentliche Einrichtungen als auch die Privatwirtschaft beim digitalen Wandel zu unterstützen. Dies umfasst sowohl Public-Cloud-Rechenzentren als auch sogenannte „Sovereign Cloud“-Lösungen, die von lokalen Partnern wie Bleu in Frankreich oder Delos in Deutschland betrieben werden. Ziel ist es, Dienste unter nationaler Kontrolle und im Einklang mit lokalen Gesetzen anzubieten. Auch europäische Cloud-Anbieter sollen verstärkt eingebunden werden, etwa durch angepasste Lizenzmodelle und technische Kooperationen.

Verpflichtung zur digitalen Resilienz in geopolitisch unsicheren Zeiten

Die zweite Zusicherung betrifft den Schutz und die Kontinuität europäischer digitaler Dienste, auch im Falle internationaler Krisen oder politischer Eingriffe. Microsoft kündigt an, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, sollte ein externer Eingriff die Cloud-Nutzung in Europa einschränken. Neu ist die Integration vertraglicher Resilienz-Zusagen gegenüber europäischen Regierungen. Zusätzlich sollen europäische Partner für den Ernstfall benannt und technische Maßnahmen wie gesicherte Quellcode-Backups in der Schweiz vorbereitet werden.

Schutz europäischer Daten durch technologische und rechtliche Maßnahmen

Der Datenschutz nimmt einen zentralen Stellenwert ein. Mit dem Abschluss des EU Data Boundary-Projekts können europäische Kund:innen ihre Daten vollständig innerhalb der EU speichern und verarbeiten lassen. Ergänzend bietet Microsoft verschiedene Verschlüsselungslösungen an, die es den Nutzern ermöglichen, selbst über den Zugriff auf ihre Daten zu entscheiden. Mit Technologien wie Confidential Compute und Lockbox werden zusätzliche Sicherheitsstufen geschaffen. Rechtlich untermauert Microsoft diesen Schutz durch feste Zusagen in Kundenverträgen und ein kodifiziertes Versprechen, sich gegen unrechtmäßige Datenzugriffe zu wehren.

Cybersicherheit als Grundlage digitaler Souveränität

Auch in der Cybersicherheit will Microsoft seine Rolle in Europa ausbauen. Der Konzern verweist auf seine Unterstützung der Ukraine seit Beginn des Krieges 2022 und kündigt neue Sicherheitsmaßnahmen angesichts wachsender Bedrohungen an. Dazu gehört die Ernennung eines Deputy Chief Information Security Officers (CISO) für Europa. Diese Position soll sicherstellen, dass europäische Sicherheitsvorgaben wie der Digital Operational Resilience Act (DORA) oder der Cyber Resilience Act (CRA) eingehalten werden. Microsoft plant, sich aktiv an der Umsetzung und Weiterentwicklung dieser Vorschriften zu beteiligen, unter anderem durch Audits und enge Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden.

Förderung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit und Open-Source-Innovation

Microsoft sieht die digitale Infrastruktur nicht nur als Sicherheitsfaktor, sondern auch als wirtschaftliches Fundament. Die Öffnung der Azure-KI-Plattform für Open-Source-Projekte sowie der Verzicht auf Gebühren beim Wechsel zu anderen Cloud-Anbietern sollen Start-ups und etablierten Unternehmen in Europa mehr Spielraum für Innovation bieten. Microsoft verweist dabei auf bestehende Kooperationen mit europäischen Organisationen, darunter Forschungsinstitute und Industrieunternehmen. Ziel ist es, ein flexibles Ökosystem zu schaffen, das die Wettbewerbsfähigkeit Europas im globalen digitalen Wettbewerb stärkt.

Quelle: Microsoft

Zusammenarbeit im europäischen Interesse

Die neue Initiative von Microsoft steht im Zeichen einer langfristigen europäischen Partnerschaft. Das Unternehmen will seine Rolle als Infrastruktur-Anbieter, Technologiepartner und rechtlich verlässlicher Akteur weiter ausbauen. Im Zentrum stehen dabei nicht nur technische Lösungen, sondern auch die Anerkennung europäischer Werte und Gesetzgebung. Microsoft betont, dass es für eine digitale Zukunft, die auf Vertrauen, Transparenz und Kooperation basiert, bereit sei – unabhängig von globalen Spannungen.

Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Microsoft Homepage.

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