Mit Version 10 erweitert STARFACE seine Unified-Communications-Plattform um eine servicebasierte Cloud-Architektur. Der neue STARFACE Hub bildet die Grundlage für KI-gestützte Funktionen und zusätzliche Cloud-Services, begleitet von erweiterten Sicherheitsmechanismen und einer überarbeiteten Administration.
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Ab sofort ist für die STARFACE UCC-Plattformen das neue Update STARFACE 10 verfügbar. Das aktuelle Release bietet Anwendern innovative KI-gestützte Services, auf die über die neue Cloud-Plattform STARFACE Hub zugegriffen werden kann.
STARFACE 10 ist ab sofort verfügbar und richtet sich an Unternehmen, die ihre Business-Telefonie um cloudbasierte und KI-unterstützte Funktionen erweitern möchten. Das neue Release steht für alle STARFACE Clouds sowie für Kunden mit aktivem Update-Vertrag bereit. Neben neuen Funktionen für Anwender adressiert die Version auch gestiegene Anforderungen an Sicherheit und Verwaltung.
Zentrale technische Neuerung ist der STARFACE Hub, eine servicebasierte Cloud-Plattform zur Bereitstellung datenintensiver Services. Über diese Plattform stellt STARFACE mit Version 10 erstmals KI-gestützte Funktionen bereit. Dazu zählen automatisches Transkribieren, Zusammenfassen und Verschlagworten von Gesprächen in den überarbeiteten Desktop-Apps. Die Ergebnisse können geprüft, ergänzt und weiterverarbeitet werden.
Ebenfalls neu ist eine KI-basierte digitale Assistenz, die klassische IVR-Menüs ersetzt. Sie erkennt Anliegen in natürlicher Sprache und leitet Anrufe entsprechend weiter. Ergänzt wird dies durch eine erweiterte iQueue-Funktion mit Bot-Unterstützung, die Anrufe vorqualifiziert und relevante Informationen sammelt, bevor ein Mitarbeiter übernimmt. Diese KI-Features sind zunächst ausschließlich für STARFACE-Cloud-Nutzer kostenfrei verfügbar.
Mit dem Ausbau von Cloud- und KI-Diensten setzt STARFACE 10 auf ein Security-by-Design-Konzept. Der Zugang zum STARFACE Hub erfolgt ausschließlich über OAuth. Für die Authentifizierung in Apps und auf Servern kommen externe Identity Provider wie Entra, Microsoft oder Google zum Einsatz, alternativ auch ein eigener Keycloak. Multi-Faktor-Authentifizierung und Single-Sign-On werden unterstützt. Diese Änderungen betreffen auch STARFACE Appliances und VM-Installationen.
Darüber hinaus wurde die Administrationsoberfläche technisch und visuell modernisiert. Verbesserungen betreffen unter anderem Systemstatus, Rufnummernverwaltung, Auswertungen und Sicherheitsfunktionen. Eine neue Übersicht über eingesetzte App-Versionen und Telefon-Firmware soll Administratoren den Betrieb heterogener Umgebungen erleichtern. Neu verfügbar ist zudem der Light-User auch in Cloud-basierten Umgebungen, als Option für Anwender, die ausschließlich Hardwaretelefone nutzen.