Auf der Microsoft AI Tour 2026 in München präsentierte Tieto Konzepte zur Integration agentischer KI in Geschäftsprozesse. Im Fokus standen Effizienzsteigerung, Automatisierung und praxisnahe Anwendungsfälle, unter anderem im Energiesektor.
Foto: Tieto
V.l.n.r.: Robert Kaup (Head of Tieto Tech Consulting Central Europe), Thomas Lamprecht (Head of Automotive und Manufacturing Business Central Europe bei Tieto Tech Consulting) und Lukas Keller (Head of Business Development Central Europe bei Tieto Tech Consulting) mit dem „Windrad Demonstrator”
Am 25. Februar machte die Microsoft AI Tour 2026 Station in München und widmete sich aktuellen Entwicklungen rund um den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Tieto nutzte die Veranstaltung für einen „Lightning Talk“, in dem das Unternehmen darlegte, wie sich agentische KI in moderne Arbeitsprozesse integrieren lässt.
Im Zentrum stand laut Presseaussendung eine umfassende KI-Integration. Ziel sei es, KI nicht nur punktuell einzusetzen, sondern strategisch in Kernprozesse und Geschäftsbereiche einzubetten. Robert Kaup, Head of Tieto Tech Consulting Central Europe, verwies in diesem Zusammenhang auf den Transformationsansatz „Becoming a frontier firm“. Auch Markus Reichart, Enterprise Partner Solutions Lead bei Microsoft Österreich, betonte die wachsende Bedeutung von KI für den Unternehmenserfolg.
In der Session erläuterten Thomas Lamprecht, Head of Automotive und Manufacturing Business Central Europe, sowie Lukas Keller, Head of Business Development Central Europe, das Zusammenspiel von Mensch und Maschine sowie Unterschiede zwischen modelldefinierter und datengetriebener KI. Beide Ansätze könnten, so die Darstellung, für intelligente Entscheidungen in Unternehmensprozessen genutzt werden.
Neben konzeptionellen Aspekten präsentierte Tieto konkrete Anwendungsszenarien. Ein Schwerpunkt lag auf der Automatisierung von Geschäftsprozessen und der Nutzung komplexer Datenanalysen zur Effizienzsteigerung.
Als Demonstrator diente unter anderem ein Windrad-Modell mit kalibriertem Luftstrom, hochauflösender Drehzahlsensorik und Mikro-Generator. Dabei werden Turbinendaten in Echtzeit erfasst, in der Cloud verarbeitet und über ein Dashboard visualisiert. Energieerzeuger sollen so Kennzahlen wie Leistungskennlinien, Performance-Metriken oder Energieumwandlungseffizienz im Blick behalten können.
Für ein ähnliches Datenprojekt beim niederösterreichischen Energieversorger EVN erhielt Tieto kürzlich den Microsoft Visionary Award in der Kategorie „Innovation“.