A1 erweitert sein KI-Portfolio um das Enterprise-AI-Betriebssystem von Wonderful. Unternehmen sollen damit KI-Agenten und Anwendungen zentral über verschiedene Abteilungen, Systeme und Prozesse hinweg einsetzen können. Dabei setzt A1 auf unterschiedliche Plattformen, Betriebsmodelle und Sprachmodelle, um Anforderungen an Datenschutz, Compliance und Sicherheit abzudecken.
Bild v.l.n.r.: Philipp Putz - Wonderful General Manager Österreich & Deutschland, Andrea Hochleitner (A1, Head of Collaboration Services), Martin Resel (stv. Vorstandsvorsitzender A1 Österreich), Bernd Volf - Wonderful CTO Österreich & Deutschland (Foto: A1)
A1 baut sein Angebot für Künstliche Intelligenz aus und nimmt das Enterprise-AI-Betriebssystem von Wonderful in sein Portfolio auf. Damit sollen Unternehmen KI produktiv, sicher und skalierbar in ihre Geschäftsprozesse integrieren können.
Das Angebot ist Teil der KI-Strategie von A1. Dabei verfolgt das Unternehmen einen offenen Ansatz: Abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall können unterschiedliche KI-Plattformen, Betriebsmodelle und Sprachmodelle eingesetzt werden. Hintergrund sind unterschiedliche Anforderungen an Datenverarbeitung, Compliance, Sicherheitsniveau und technologische Flexibilität.
Ziel ist es, für den jeweiligen Anwendungsfall eine passende Kombination aus Datenplattform, Sicherheitsniveau und KI-Modell bereitzustellen. Das Angebot von Wonderful soll dabei insbesondere den Schritt von einzelnen KI-Anwendungen hin zu stärker automatisierten Geschäftsprozessen unterstützen.
„Viele Unternehmen haben bereits erste Erfahrungen mit Chat- und Voicebots gesammelt. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt und bringen KI tiefer in die Unternehmensprozesse“,
sagt Martin Resel, stv. Vorstandsvorsitzender A1 Österreich. Die Lösungen von Wonderful ermöglichten es, KI über klassische Assistenzfunktionen hinaus einzusetzen.
Im Mittelpunkt stehen sogenannte AI Agents. Im Unterschied zu klassischen Chat- und Voicebots sollen sie nicht nur Anfragen beantworten, sondern auch komplexere Aufgaben eigenständig bearbeiten, Entscheidungen vorbereiten und über Schnittstellen konkrete Aktionen in Unternehmenssystemen auslösen können.
Als mögliche Einsatzfelder nennt A1 unter anderem den Kundenservice, den Personalbereich und die Verwaltung. Dort sollen sich Abläufe automatisieren und effizienter gestalten lassen.
Wonderful ergänzt das bestehende KI-Angebot von A1 um eine zentrale Plattform für den unternehmensweiten Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Unternehmen können zunächst mit einem einzelnen Anwendungsfall beginnen und anschließend weitere Prozesse, Kanäle und KI-Agenten auf derselben Plattform ausrollen.
Philipp Putz, General Manager Österreich & Deutschland bei Wonderful, beschreibt den Ansatz so:
„Wonderful ist kein weiteres Tool, sondern ein Betriebssystem: Wir orchestrieren KI-Agenten und Applikationen über Abteilungen, Systeme und Prozesse hinweg – mit einer einheitlichen Steuerungs-, Governance- und Sichtbarkeitsebene darüber.“
Gemeinsam mit A1 soll dieser Ansatz nun in Österreich umgesetzt werden. Ziel sei es, KI nicht als einzelne, voneinander getrennte Lösung einzuführen, sondern als unternehmensweite Fähigkeit aufzubauen.
„So schaffen wir die Grundlage dafür, dass österreichische Unternehmen KI nicht nur ausprobieren, sondern in der Breite und mit Substanz einsetzen können“, so Putz.
Ein weiterer Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der technologischen Flexibilität. Nicht jede KI-Anwendung stellt dieselben Anforderungen an Datenschutz, regulatorische Vorgaben oder die Verarbeitung sensibler Informationen. A1 setzt deshalb auf eine Datenklassifizierung und unterschiedliche Betriebsmodelle.
Hochsensible Daten können demnach in souveränen europäischen Umgebungen verarbeitet werden. Für andere Einsatzbereiche können internationale Plattformen und Modelle verwendet werden. Welche Kombination zum Einsatz kommt, soll sich nach den jeweiligen Anforderungen richten.
Damit sollen Unternehmen unterschiedliche Daten- und Betriebsumgebungen mit geeigneten KI-Modellen verbinden können. A1 will dadurch die Voraussetzungen für einen kontrollierten und skalierbaren Einsatz von KI schaffen.
„Gleichzeitig setzen wir auf maximale Wahlfreiheit für unsere Kunden. Je nach Anforderung können unterschiedliche Plattformen, Modelle und Sicherheitsniveaus kombiniert werden“,
erklärt Resel.
„Auf diese Weise schaffen wir die optimale Balance zwischen Innovation, Sicherheit, Compliance und digitaler Souveränität.“
Mit der Integration von Wonderful richtet A1 sein Angebot damit auf Unternehmen aus, die KI über einzelne Chatbots oder isolierte Anwendungen hinaus einsetzen wollen. Die zentrale Plattform soll es ermöglichen, zusätzliche Prozesse, Kanäle und Agenten schrittweise auf derselben technologischen Basis einzubinden.
Die Steuerungs-, Governance- und Sichtbarkeitsebene von Wonderful soll dabei über die verschiedenen KI-Agenten und Anwendungen hinweg eingesetzt werden. Gleichzeitig bleibt der Ansatz bei Modellen und Betriebsumgebungen offen.
Für Unternehmen soll damit die Möglichkeit entstehen, unterschiedliche Anforderungen innerhalb einer gemeinsamen KI-Strategie abzubilden: Anwendungen mit besonders sensiblen Daten können in souveränen europäischen Umgebungen betrieben werden, während für andere Prozesse internationale Plattformen und KI-Modelle eingesetzt werden können.
A1 verbindet das Enterprise-AI-Betriebssystem von Wonderful damit mit seinem Ansatz, Datenplattform, Sicherheitsniveau, Betriebsumgebung und KI-Modell abhängig vom jeweiligen Anwendungsfall auszuwählen. Im Mittelpunkt steht nicht eine einzelne KI-Anwendung, sondern die schrittweise Integration von KI-Agenten in unterschiedliche Unternehmensprozesse.