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ABB

ABB kämpft mit sinkender Nachfrage

Die Entwicklung der Digitalplattform ABB Ability soll durch ein neues Betriebsmodell beschleunigt werden.

Foto: ABB Björn Rosengren leitet das Engineering-Unternehmen ABB seit Jahresbeginn Das Engineering-Unternehmen ABB veranstaltete kürzlich einen Webcast für Investoren, in dessen Rahmen CEO Björn Rosengren seine Eindrücke seit seinem Eintritt ins Unternehmen zu Jahresbeginn skizzierte. „Nach meinen ersten 100 Tagen als CEO kann ich sagen: ABB ist ein Unternehmen mit solidem Fundament. Unsere Technologien und Produkte sind sehr gut auf wichtige Markttrends und Kundenbedürfnisse ausgerichtet. Dazu gehören etwa die Elektrifizierung des Verkehrs, automatisierte Produktionsprozesse, digitale Lösungen oder nachhaltige Produktivitätssteigerungen“, erklärte Rosengren.

Derzeit steht ABB aufgrund der Corona-Pandemie und des Ölpreisrückgangs vor herausfordernden Quartalen. Beide Faktoren haben zu sinkender Nachfrage geführt, zum Beispiel in den Absatzmärkten Automobilindustrie und Stromerzeugung. Auch Reisebeschränkungen und Engpässe in den Lieferketten haben einen Einfluss auf den Geschäftsgang. Der chinesische Markt erholt sich dagegen weiter, und die Sektoren Verkehr, Nahrungs- und Genussmittel sowie Rechenzentren entwickeln sich vergleichsweise robust.

Ausbau der Digitalplattform und neues Betriebsmodell

Die laufende Dezentralisierung des Geschäftsmodells ist ein Schlüsselelement der Strategie von ABB. In den vergangenen 18 Monaten hat das Unternehmen ihre Matrixorganisation aufgelöst und dabei den vier Geschäftsbereichen Elektrifizierung, Industrieautomation, Antriebstechnik sowie Robotik & Fertigungsautomation mehr Verantwortung übertragen.

In Zukunft wird das neue Betriebsmodell ABB Way den Rahmen an Prozessen und Leitlinien festlegen, innerhalb dessen die Geschäftsbereiche und Divisionen mit dem Corporate Center verbunden werden und der Konzern unter der Marke ABB vereint wird. ABB Way ist eine Weiterentwicklung des aktuellen Betriebsmodells ABB-OS. ABB will auf diese Weise Kosteneinsparungen von 500 Millionen US-Dollar realisieren.

Zudem wird die 2016 eingeführte Digitalplattform ABB Ability nicht länger vom Corporate Center gesteuert, sondern von den Geschäftsbereichen. So können Softwarelösungen effizienter entwickelt werden. ABB Ability umfasst rund 160 digitale Lösungen, die auf Software-Partnerschaften mit Unternehmen wie Microsoft, Hewlett Packard Enterprises oder Ericsson beruhen.

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