Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Daimler Truck setzt im indirekten Einkauf auf JAGGAER One 16. 07. 2026
Die Daimler Truck digitalisiert ihre indirekten Einkaufsprozesse mit der Source-to-Pay-Plattform JAGGAER One. Die Lösung soll Beschaffungsvorgänge standardisieren, den Automatisierungsgrad erhöhen und Mitarbeitende durch KI-gestützte Funktionen unterstützen.
Nextcloud holt Moltagent-Entwickler Christian Fu Müller als KI-Verantwortlichen 16. 07. 2026
Der Open-Source-Anbieter Nextcloud baut seine Kompetenzen im Bereich künstliche Intelligenz aus. Mit Christian Fu Müller übernimmt der Entwickler des KI-Assistenten Moltagent die Verantwortung für die strategische Weiterentwicklung agentischer KI-Funktionen innerhalb der Kollaborationsplattform.
Mitarbeitende werden zum wachsenden Sicherheitsrisiko 15. 07. 2026
Unsichere Arbeitsgewohnheiten und die unkontrollierte Nutzung von KI-Tools erhöhen laut einer aktuellen WatchGuard-Studie die Cyberrisiken in kleinen und mittelständischen Unternehmen. Besonders Schatten-KI, schwache Passwortpraktiken und ungesicherte Zugriffe stellen IT-Abteilungen vor neue Herausforderungen.
Swarovski auf dem Weg zur intelligenten Unternehmensplattform 15. 07. 2026
Wie modernisiert ein internationaler Konzern seine Unternehmens-IT für die nächsten Jahre? Das Praxisbericht zeigt am Beispiel von Swarovski, wie die Transformation der ERP-Landschaft umgesetzt wurde und welche Rolle Cloud und Daten dabei spielen.
AWS stellt offenen MCP-Server für die Registry of Open Data vor 15. 07. 2026
Amazon Web Services (AWS) hat auf dem UN-Gipfel „AI for Good“ in Genf einen Open-Source-MCP-Server vorgestellt, der KI-Assistenten mit der AWS Registry of Open Data (RODA) verbindet. Forschende können Datensätze künftig über natürlichsprachliche Anfragen durchsuchen und erhalten passende Ergebnisse samt Metadaten und Vorschauen innerhalb einer Konversation.
Wenn KI Phishing auf ein neues Niveau hebt 15. 07. 2026
Generative KI und Phishing-as-a-Service machen Cyberangriffe einfacher, schneller und überzeugender. Welche Folgen diese Entwicklung für Unternehmen hat und wie sich das Risiko wirksam reduzieren lässt, beleuchtet Martin J. Krämer, CISO Advisor bei KnowBe4, in seinem Gastbeitrag.
Nicht jeder Prozess braucht KI 14. 07. 2026
Zwischen KI-Hype und echtem Mehrwert liegen oft Welten. Warum erfolgreiche KI-Projekte mit dem Geschäftsproblem beginnen, welche Rolle moderne ERP-Systeme spielen und weshalb KI-Agenten den Mittelstand verändern werden, erklärt Oliver Hoffmann, Geschäftsführer von KUMAVISION, im Interview.
Wandel gestalten, menschlich bleiben: Wie der Mittelstand KI als echte Chance nutzt 14. 07. 2026
Künstliche Intelligenz ist im Mittelstand angekommen. Doch wie gelingt der Sprung von der Spielerei zum messbaren geschäftlichen Mehrwert? Beim diesjährigen Kundenforum des Business-Software-Spezialisten und Microsoft-Partners KUMAVISION in Stuttgart zeigte sich eindrucksvoll, dass der Schlüssel im partnerschaftlichen Dialog und praxisnahen Anwendungen liegt.
Infineon und LS ELECTRIC treiben DC-Infrastrukturen für KI-Rechenzentren voran 13. 07. 2026
Infineon Technologies und LS ELECTRIC wollen gemeinsam hocheffiziente Gleichstrom-Infrastrukturlösungen für KI-Rechenzentren und Stromnetze der nächsten Generation entwickeln. Im Fokus stehen Halbleiterbasierte Technologien, die Energieeffizienz, Systemleistung und Skalierbarkeit künftiger Energieinfrastrukturen verbessern sollen.
KI im Kundenservice: Zwischen Effizienz und Akzeptanz 13. 07. 2026
Generative KI wird in Unternehmen immer häufiger eingesetzt. Gleichzeitig zeigt sich, dass viele Kund den digitalen Service kritischer beurteilen als die Unternehmen selbst.
Kleine Unternehmen setzen bei Cybersecurity zunehmend auf externe Spezialisten 13. 07. 2026
Cybersecurity wird für kleine Unternehmen immer stärker zur strategischen Aufgabe. Die aktuelle ESET-Studie „Stand der IT-Sicherheit 2026“ zeigt, dass viele Unternehmen angesichts steigender Bedrohungen und begrenzter personeller Ressourcen verstärkt auf Managed Services und externe Security-Experten setzen. Gleichzeitig wächst das Sicherheitswissen in den Unternehmen deutlich.
Salesforce bringt CRM-Daten und KI-Agenten direkt in Slack 10. 07. 2026
Salesforce erweitert Slack um neue Model Context Protocol (MCP)-Server. Dadurch lassen sich CRM-Daten, Tableau-Analysen, Data-360-Informationen, KI-Agenten und Workflows direkt in Slackbot nutzen. Ziel ist es, Slack als zentrale Arbeitsumgebung für Menschen, Daten und KI-Agenten zu etablieren.
ESET warnt vor schadhaften AI Skills als neuer Angriffsfläche für KI-Agenten 08. 07. 2026
KI-Agenten erhalten durch sogenannte AI Skills zusätzliche Funktionen – genau darin sehen Sicherheitsforscher eine neue Angriffsfläche. ESET hat rund 900.000 AI Skills untersucht und dabei mehr als 25.000 verdächtige sowie über 3.000 eindeutig schadhafte Erweiterungen identifiziert. Die Ergebnisse sind Teil des aktuellen ESET Threat Reports für den Zeitraum Januar bis Mai 2026.
FH Oberösterreich verteidigt WM-Titel in der RoboCup Rescue League 07. 07. 2026
Das Team DYNAMICS der FH Oberösterreich hat den Weltmeistertitel in der RoboCup Rescue League erfolgreich verteidigt. Bei der RoboCup-Weltmeisterschaft in Südkorea setzte sich das Team des Campus Wels gegen internationale Konkurrenz durch und legte gleichzeitig die Grundlage für das neue Forschungsprojekt LARX im Bereich Rettungsrobotik.
Warum der KI-Boom den Ausbau von Rechenzentren beschleunigt 07. 07. 2026
Generative KI und autonome KI-Agenten verändern nicht nur Anwendungen, sondern auch die Anforderungen an die digitale Infrastruktur. Eine aktuelle Analyse zeigt, warum Rechenzentrumskapazitäten in den kommenden Jahren zum entscheidenden Faktor für die weitere KI-Entwicklung werden könnten.
Warum KI in ERP und MES nur mit den richtigen Quellen funktioniert 06. 07. 2026
Generative KI verspricht schnellere Entscheidungen in der Produktion. Doch ohne verlässliche Unternehmensdaten und nachvollziehbare Quellen stoßen Sprachmodelle schnell an ihre Grenzen. Warum Retrieval-Augmented Generation (RAG) hier einen anderen Ansatz verfolgt und welche Rolle Datensouveränität dabei spielt, zeigt unser Fachbeitrag.
Project Lightwell integriert Virtual Patching von Palo Alto Networks 03. 07. 2026
Red Hat und IBM erweitern Project Lightwell um die Virtual-Patching-Technologie von Palo Alto Networks. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Unternehmen schneller vor neu entdeckten Software-Schwachstellen zu schützen und die Zeit zwischen der Identifizierung einer Schwachstelle und ihrer Absicherung deutlich zu verkürzen.
Ricoh erneut unter den nachhaltigsten Unternehmen der Welt 03. 07. 2026
Ricoh wurde zum dritten Mal in Folge in das Ranking TIME World's Most Sustainable Companies aufgenommen. Das Unternehmen zählt damit erneut zu den 750 nachhaltigsten Unternehmen weltweit und wurde insbesondere für seine Transparenz, Umweltleistung und nachhaltigen Unternehmenspraktiken ausgezeichnet.
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ATOSS Software

Digitize now!

Workforce Management schafft Mehrwert – auch in Krisenzeiten.

Foto: ATOSS Andreas F.J. Obereder, CEO und Founder der ATOSS Software AG Andreas F.J. Obereder, CEO und Founder der ATOSS Software AG, erklärt, warum digitales Workforce Management auch und gerade in Zeiten des Umbruchs eine besondere Relevanz hat.

it&t business: Herr Obereder, Sie haben gerade Ihre Zahlen zum dritten Quartal veröffentlicht. Digitales Workforce Management scheint gefragter denn je zu sein…

Andreas F.J. Obereder: Da haben Sie recht! Denn heute stehen in vielen Unternehmen die Automatisierung und Digitalisierung von Prozessen und Geschäftsmodellen im Fokus. Corona wirkt dabei als Beschleuniger. Wir agieren quasi als digitaler Wegbereiter, der Unternehmen aller Branchen hilft, die Arbeit der Zukunft effizienter zu gestalten und die Transformation hin zu New Work zu meistern. 

Was bedeutet New Work in Ihren Augen?

Bei diesem Mega-Trend geht es nicht nur um Effizienz und Optimierung, sondern insbesondere um intelligente, innovative Formen der Arbeitszeitgestaltung und die bessere Integration der vorhandenen Arbeitskraft in diese Prozesse. Agilität und Flexibilität sind heute ganz einfach entscheidende Erfolgsfaktoren. Das erleben wir in der aktuellen Situation eindrucksvoll und häufig auch schmerzlich.

 

„Der optimale Einsatz der wertvollen Ressource Personal hat heute strategische Bedeutung. Darauf zu verzichten, kann sich kein Unternehmen mehr leisten.“ --Andreas F.J. Obereder

 

Also ist Ihr Thema Workforce Management auch in schwierigen Zeiten relevant?

Definitiv. Workforce Management wurde und wird durch die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt, steigende regulatorische Anforderungen, knappe Personalressourcen und die zunehmende Komplexität von Organisationen forciert. Diese Treiber gelten nach wie vor. Hinzu kommt jetzt, dass gerade in Krisenzeiten die Nachfrage nach Werkzeugen zur Steuerung von Flexibilität wächst. 

Wie profitieren Unternehmen in der aktuellen Ausnahmesituation?

Foto: ATOSS ATOSS Headquarter in München Unsere Lösungen haben unsere Kunden im Shutdown maßgeblich unterstützt und sie leisten auch auf dem Weg hin zu einem neuen Normalbetrieb einen wichtigen Beitrag – beispielsweise beim Thema Gesundheitsschutz und bei der Sicherstellung von Betriebsabläufen. Sie sichern aber auch die Wettbewerbsfähigkeit, zum Teil die finanzielle Grundlage und damit unmittelbar Arbeitsplätze. 

Wie genau helfen Ihre Lösungen?

Unsere Lösungen schaffen die Grundlage für die rechtssichere Dokumentation von Homeoffice Zeiten sowie für die prüfungssichere Dokumentation aller erforderlichen Unterlagen zur Beantragung von Kurzarbeit und Fördermitteln. Gleichzeitig erleichtern sie die Kapazitätssteuerung über Langzeitkonten, Urlaubs- und Personaleinsatzplanung. ATOSS Kunden konnten also schneller, präziser und verlässlicher reagieren. Das spart Geld, schafft Entscheidungssicherheit und schont ohnedies schon strapazierte Nerven. Denn auch das Wiederanlaufen der Wirtschaft sorgt für enorme Herausforderungen: Personalengpässe, gestörte Lieferketten, verändertes Konsumentenverhalten, fehlende Aufträge bzw. schleppende Genehmigungsprozesse und finanzielle Engpässe. Dies bedeutet eine massive Volatilität, für mich ein anderes Wort für Chaos. Und diese Volatilität lässt sich nur mit professionellen und voll digitalisierten Lösungen zur Steigerung der Flexibilität effizient gestalten.
 
Können Sie auf diese Volatilität etwas näher eingehen?

Gerne – hier ein paar Beispiele aus unserer aktuellen Realität. Regelungen im Gesundheitsschutz lösen starke Volatilität aus. Das heißt beispielsweise Abstandsregelungen, Hygienemaßnahmen, besonderer Schutz von Risikogruppen, Splitorganisationen und ähnliches sind bei einer Personalplanung zu berücksichtigen. Personalengpässe triggern Volatilität. Themen wie Kinderbetreuung, Krankheit und gesetzliche Grenzen der Arbeitszeitflexibilisierung müssen beachtet werden. Gestörte Lieferketten und verändertes Kundenverhalten müssen gemanaget werden. Beide Aspekte müssen, um Umsatz und Kosten zu optimieren, vorausschauend berücksichtigt werden. Somit wird die bedarfsoptimierte Personaleinsatzplanung zu einem wesentlichen Baustein für das Wiederanlaufen, ja für den Wiederaufbau der Wirtschaft.

Welche Branchen profitieren besonders von digitalem Workforce Management?

Das Thema ist branchenübergreifend relevant. Besonders positive Effekte lassen sich natürlich in personalintensiven Branchen mit schwankenden Bedarfen erzielen. So zum Beispiel im Einzelhandel, in der Logistik und im Gesundheitswesen. Aber auch im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungssektor leisten unsere Lösungen einen signifikanten Nutzenbeitrag. Zu unseren Kunden gehören zum Beispiel Dehner, Fressnapf, Fronius, K&Ö, die Stadt Wien, Plansee Group, die Salzburger Landeskliniken oder XXXLutz. 

Wie sieht es denn bei kleineren Unternehmen aus?

Da ist das Thema nicht minder wichtig. Fachkräftemangel, neue Gesetze und Vorschriften wie die DSGVO oder das EuGH-Urteil zur verpflichtenden Erfassung von Arbeitszeiten steigern die Notwendigkeit, in digitales Arbeitszeitmanagement zu investieren. ATOSS bietet Lösungen für Unternehmen von zwei bis 200.000 Mitarbeitern an. Für Kleinunternehmen, Startups und Handwerksbetriebe bis zu etwa 30 Mitarbeitern ist unsere Cloud-Software Crewmeister optimal. In 60 Sekunden aus dem Netz geladen und in 15 Minuten aufgesetzt, sind Unternehmen im Handumdrehen startklar. Sie können einfach und schnell Zeiten erfassen, Urlaube verwalten oder Personaleinsätze planen. 

Kein Wunder, dass Ihr Thema zunehmend zur Chefsache wird…

Das stimmt. Der optimale Einsatz der wertvollen Ressource Personal hat heute strategische Bedeutung. Darauf zu verzichten, kann sich kein Unternehmen mehr leisten. Die Nutzeneffekte betreffen sowohl Umsatz als auch Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit, Arbeitgeberattraktivität und den „War for Talent“, Produktivität, Qualität und Effizienz. Außerdem hat jede Geschäftsführung hohes Interesse daran, beim Thema Arbeitszeit und Personaleinsatz nicht gegen Gesetze zu verstoßen. Kurz: es entsteht messbarer Mehrwert auf vielen Ebenen. Daher ist der RoI bei unseren Projekten in aller Regel nach 6 bis 12 Monaten im Echtbetrieb erreicht.

 

„Automatisierte Prozesse, datengetriebene Entscheidungen und schnelle Handlungs- und Anpassungsfähigkeit – Unternehmen sollten diese Chance jetzt nutzen und gestärkt aus der Krise hervorgehen.“ --Andreas F.J. Obereder

 

Wie schätzen Sie den aktuellen Grad der Digitalisierung in der Wirtschaft ein?

Hier hat Europa nach wie vor Aufholbedarf. Sie wären erstaunt, wie viele Unternehmen bei der Personaleinsatzplanung immer noch mit selbst entwickelten oder stark individualisierten Teillösungen, manuellen Prozessen oder gar noch mit Papier und Bleistift unterwegs sind. Corona zeigt uns die Schwachstellen bei der Digitalisierung auf und wird zum Turbo für die digitale Transformation. Automatisierte Prozesse, datengetriebene Entscheidungen und schnelle Handlungs- und Anpassungsfähigkeit – Unternehmen sollten diese Chance jetzt nutzen. Dann werden sie gestärkt aus der Krise hervorgehen. 

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