Barracuda Networks übernimmt den auf Managed Service Provider (MSPs) spezialisierten Anbieter Evo Security. Durch die Integration der Identitäts- und Zugriffsmanagement-Lösungen (IAM) erweitert das Unternehmen die BarracudaONE-Plattform um zusätzliche Funktionen für Identitätssicherheit und bündelt künftig Identitätsmanagement, Zugriffskontrolle und Bedrohungserkennung in einer Plattform.
Foto: Barracuda Networks
Rohit Ghai, Chief Executive Officer von Barracuda
Mit der Übernahme von Evo Security baut Barracuda Networks seine Cyber-Resilienz-Plattform BarracudaONE weiter aus. Die Technologie von Evo Security ergänzt die bestehenden identitätsbasierten Sicherheitsfunktionen von Barracuda und soll eine einheitliche Architektur für Identitätssicherheit schaffen. Zielgruppe sind insbesondere Managed Service Provider, die Identitäten über mehrere Kundenumgebungen hinweg verwalten.
Partner profitieren künftig von einer Multi-Tenant-Umgebung, die Privileged Access Management (PAM), Zugriffskontrolle, Identitätsschutz sowie die Erkennung und Reaktion auf identitätsbasierte Bedrohungen in einer Plattform vereint. Damit sollen mehrere Einzellösungen ersetzt und der operative Aufwand reduziert werden.
"Im Zeitalter von Agentic AI ist der Schutz von menschlichen wie auch nicht-menschlicher Identitäten entscheidend für Cyber-Resilienz.
Bestehende Identitätslösungen für Unternehmen sind jedoch komplex, teuer und werden den Anforderungen von MSPs nicht gerecht, die Millionen von Identitäten über Tausende Kundenumgebungen hinweg sicher verwalten und skalieren müssen. Wir freuen uns deshalb, die partnerorientierten Innovationen von Evo Security mit unserer Vision von BarracudaONE zu verbinden und eine umfassende, intelligente, einfache und offene Plattform anzubieten, die diese Lücke schließt. Da KI die Geschwindigkeit und das Volumen identitätszentrierter Angriffe beschleunigt, stellt diese Kombination eine einzigartige Möglichkeit dar, um große und kleine Unternehmen dabei zu unterstützen, diesen Bedrohungen immer einen Schritt voraus zu sein“, sagt Rohit Ghai, Chief Executive Officer von Barracuda.
BarracudaONE stellt nach der Integration von Evo Security eine vierstufige Architektur für Identitätssicherheit bereit. Dazu gehören Identitäts- und Zugriffsmanagement, identitätsbasierte Zugriffskontrollen, die Absicherung von Microsoft Entra ID sowie die Erkennung identitätsbasierter Angriffe.
Die IAM-Lösungen von Evo Security steuern, wer auf welche Ressourcen zugreifen darf, und reduzieren dauerhaft vergebene Berechtigungen. Ergänzend setzt Barracuda SecureEdge ZTNA auf identitätsbasierte Least-Privilege-Kontrollen, um weitreichende Netzwerkzugriffe einzuschränken.
Zum Schutz der Identitätsinfrastruktur sichert Barracuda Entra ID Backup Nutzer, Gruppen, Richtlinien und Konfigurationen ab. Darüber hinaus korreliert Barracuda Managed XDR Signale aus E-Mail, Endpunkten, Netzwerk und Cloud, um identitätsbasierte Angriffe frühzeitig zu erkennen und zu stoppen.
Barracuda betont, dass sämtliche Komponenten der Identitätssicherheitsarchitektur speziell für die Anforderungen von Managed Service Providern entwickelt wurden. Statt Unternehmen zum Austausch bestehender Sicherheitslösungen zu zwingen, verfolgt BarracudaONE einen integrierten Ansatz mit einfacher Implementierung, intelligenter Automatisierung und einer partnerorientierten Architektur.
Das Team von Evo Security ist bereits Teil von Barracuda. Die Technologie des Unternehmens wird schrittweise in BarracudaONE integriert. Gleichzeitig will Barracuda die bestehenden MSP-Kunden von Evo Security weiterhin unterstützen und die Plattform kontinuierlich ausbauen.
„Wir haben Evo Security gegründet, um die Herausforderungen zu lösen, mit denen MSPs hinsichtlich digitaler Identitäten täglich konfrontiert sind. Als Teil von Barracuda erhalten wir die Größe, Reichweite und Ressourcen, um diese Mission weltweit voranzutreiben.
Unser ‚Identity-First‘-Ansatz wurde von Anfang an für die Nutzung durch MSPs entwickelt, und gemeinsam mit BarracudaONE können wir nun moderne Identitätssicherheit, Privileged Access Management und Automatisierung deutlich mehr Partnern und den von ihnen geschützten Kunden bereitstellen“,
sagt Michael Roth, Chief Executive Officer und Gründer von Evo Security.