Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Cybersecurity-Branche steht vor wachsender Personallücke 15. 05. 2026
Der Fachkräftemangel in der Cybersecurity verschärft sich weiter. Laut aktueller ISC2-Studie kämpfen Unternehmen bereits heute mit Kompetenzdefiziten und fehlenden Spezialistinnen und Spezialisten. Der bevorstehende Ruhestand vieler erfahrener Fachkräfte könnte die Situation in den kommenden Jahren zusätzlich verschärfen.
SPAR erweitert Einsatz von Inventurrobotern in seinen Märkten 13. 05. 2026
Der autonome Inventurroboter „Tally“ sorgt bei SPAR für effizientere Prozesse, bessere Warenverfügbarkeit und mehr Zeit für Kund:innenservice. Nach erfolgreichen Tests in Österreich wird die intelligente Retail-Technologie nun schrittweise auf weitere Märkte ausgerollt – ein starkes Signal für die Zukunft des Handels.
HPE bringt Scale-up-Server mit bis zu 64 TB Arbeitsspeicher für SAP-Anwendungen 12. 05. 2026
Mit dem Compute Scale-up Server 3250 erweitert HPE sein Portfolio für SAP-HANA-Umgebungen und geschäftskritische Anwendungen. Das System unterstützt bis zu 64 Terabyte DDR5-Arbeitsspeicher, basiert auf Intel-Xeon-6-Prozessoren und wurde laut HPE als erster Scale-up-Server mit mindestens 48 TB RAM im SAP BW Edition HANA Benchmark validiert.
Wie BSH mit Echtzeit-Tracking mehr Transparenz in die globale Lieferkette bringt 12. 05. 2026
Globale Lieferketten effizient zu steuern, wird für Unternehmen immer komplexer. BSH setzt deshalb auf Echtzeit-Tracking, um Warenbewegungen weltweit transparenter, planbarer und resilienter zu machen. Der Beitrag zeigt, wie moderne Daten- und Trackinglösungen die Logistik optimieren und schnellere Entscheidungen ermöglichen.
Salesforce macht Slack zur zentralen Arbeitsoberfläche für CRM und KI 11. 05. 2026
Salesforce baut die Integration von Slack weiter aus und positioniert die Plattform künftig als zentrale Arbeitsoberfläche für CRM-Daten, KI-Funktionen und Zusammenarbeit. Ziel ist es, Tool-Wechsel zu reduzieren und Arbeitsprozesse stärker in Slack zu bündeln.
Neue IT-Infrastruktur für den Ernstfall: Wie das Rote Kreuz Steiermark seine kritischen Systeme zukunftssicher macht 11. 05. 2026
Das Rote Kreuz Steiermark setzt mit einer zentralisierten, hochverfügbaren IT-Infrastruktur auf maximale Ausfallsicherheit, Datenschutz und Einsatzbereitschaft. In der neuen Landeszentrale entstand ein vollredundanter Serverraum, der kritische Systeme stabilisiert, die IT entlastet und höchste Anforderungen an Cybersicherheit erfüllt.
BT International integriert STACKIT-Cloud in globale Netzwerkinfrastruktur 08. 05. 2026
BT International und STACKIT kooperieren beim Ausbau souveräner Cloud-Konnektivität in Europa. Unternehmen mit internationalen Standorten sollen dadurch regulatorisch konformen Zugriff auf europäische Cloud-Ressourcen erhalten – künftig auch über private Verbindungen außerhalb der EU.
Neues Innovation Center soll europäische Forschung, KI-Sicherheit und Kundenkooperation stärken 07. 05. 2026
Mit einem neuen Innovation Center in Paris baut Proofpoint seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Europa aus. Der Cybersecurity-Anbieter will dort gemeinsam mit Kunden und Partnern Sicherheitslösungen für den Einsatz von KI-Agenten entwickeln. Die Investition ist Teil einer breiteren europäischen Expansionsstrategie, die auch zusätzliche Forschungsstandorte und die Integration von Hornetsecurity umfasst.
Ohne moderne Datengrundlage bleibt KI Stückwerk 07. 05. 2026
Manfred Traumüller, Geschäftsführer von HPE Österreich, und Dietmar Wiesinger, Vorstand bei CANCOM Österreich, sprechen im Business-Leader-Doppelinterview über den aktuellen Stand der KI-Readiness bei Daten, über Strategien zur Datenmodernisierung und darüber, wie sie ihre Kunden bei der Umsetzung mit den nötigen Technologien und Plattformen unterstützen.
KI verändert Arbeit grundlegend – Microsoft sieht neue Betriebsmodelle als Schlüssel zum Wettbewerbsvorteil 07. 05. 2026
Der neue Microsoft Work Trend Index 2026 zeigt einen tiefgreifenden Wandel in der Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI. Laut der Studie mit 20.000 befragten KI-Nutzerinnen und -Nutzern entsteht der entscheidende Wettbewerbsvorteil künftig nicht mehr durch den Zugang zu KI-Technologien, sondern durch die Art, wie Unternehmen Arbeit rund um KI organisieren. Besonders organisatorische Faktoren wie Kultur, Führung und Anreizsysteme gewinnen dabei an Bedeutung.
Netzmodernisierung im Mobilfunk: A1 kündigt Abschaltung von 2G bis 2028 an 06. 05. 2026
A1 Telekom Austria plant die Abschaltung des 2G-Mobilfunkstandards im Mai 2028. Der Schritt ist Teil einer umfassenden Netzmodernisierung und soll Kapazitäten für neue Technologien schaffen. Gleichzeitig werden betroffene Kunden frühzeitig auf den Umstieg vorbereitet.
SAP plant Übernahme von Prior Labs für tabellarische KI 06. 05. 2026
SAP will Prior Labs übernehmen und mehr als eine Milliarde Euro in den Aufbau eines Frontier-KI-Labors investieren. Fokus sind sogenannte tabellarische Foundation Models für strukturierte Geschäftsdaten.
SAP plant Übernahme von Dremio für agentische KI 06. 05. 2026
SAP will Dremio übernehmen und damit seine Datenbasis für KI-Anwendungen erweitern. Ziel ist die Integration von SAP- und Nicht-SAP-Daten auf einer einheitlichen Plattform.
Warum viele Transformationen scheitern – und was erfolgreiche Unternehmen anders machen 05. 05. 2026
Hartmut Müller, Group VP Value-led Transformation bei ServiceNow, zeigt im Interview, warum digitale Transformation weit über Technologie hinausgeht. Entscheidend sind klare Prozesse, eine gelebte Innovationskultur und die Fähigkeit, neue Lösungen schnell in messbaren Geschäftswert zu überführen. Gleichzeitig wird deutlich, weshalb viele Initiativen genau an dieser Umsetzung scheitern.
Durchbruch bei Magnonen ebnet Weg für kompakte Quantencomputer 05. 05. 2026
Forschende der Universität Wien haben die Lebensdauer von Magnonen deutlich verlängert und damit eine zentrale Hürde in der Quantenforschung adressiert. Die Ergebnisse könnten langfristig neue Ansätze für skalierbare und kompakte Quantencomputer ermöglichen.
Deep Dive: Wie Forescout Vedere Labs Angriffe auf vernetzte Geräte frühzeitig erkennen 04. 05. 2026
Die Forescout Vedere Labs analysieren Cyberbedrohungen auf vernetzte Geräte – von klassischen IT-Systemen bis zu OT-Komponenten wie industriellen Steuerungen. Mit realitätsnahen Angriffsszenarien, globalen Datenquellen und KI-gestützter Analyse entsteht ein detailliertes Lagebild moderner Angriffe auf kritische Infrastrukturen. Ein Deep Dive in Forschung, Honeypots und Threat Intelligence aus erster Hand.
Salesforce stellt Agentforce Operations für durchgängige Prozessautomatisierung vor 04. 05. 2026
Der Softwareanbieter Salesforce präsentiert mit Agentforce Operations ein neues Modell zur Automatisierung von Backoffice-Prozessen, bei dem KI-Agenten Aufgaben eigenständig und vollständig ausführen sollen.
A1 führt connect B2B-Kundenbarometer 2026 an 30. 04. 2026
A1 erreicht im aktuellen B2B-Kundenbarometer Internet 2026 des Fachmagazins connect professional den ersten Platz in Österreich. Die Studie basiert auf einer breit angelegten Befragung von Geschäftskunden im DACH-Raum.
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Daten-Uploads an GenAI-Apps steigen um das 30-Fache

Bedrohung durch Schatten-KI in Unternehmen nimmt rapide zu

Eine neue Analyse von Netskope Threat Labs zeigt, dass die Nutzung generativer KI-Anwendungen im Unternehmensumfeld ist allgegenwärtig – und mit erheblichen Sicherheitsrisiken verbunden. Insbesondere die Nutzung privater Konten und der unkontrollierte Datenfluss bergen Gefahren, vor denen Sicherheitsteams dringend gewarnt werden.

Foto: Netskope James Robinson, CISO von Netskope Foto: Netskope Ray Canzanese, Director of Netskope Threat Labs Unternehmen weltweit setzen verstärkt auf generative KI, um Effizienz und Produktivität zu steigern. Doch der massive Anstieg sensibler Daten, die über nicht abgesicherte genAI-Anwendungen geteilt werden, wirft ernste Fragen zur Cybersicherheit auf. Laut einer aktuellen Studie von Netskope Threat Labs hat sich das Volumen dieser Daten innerhalb eines Jahres verdreißigfacht – darunter auch hochsensible Informationen wie Quellcode, Passwörter und geistiges Eigentum.

Eine neue Dimension der Schatten-IT ist die Schatten-KI

Die von Netskope veröffentlichte Studie „Generative AI Cloud and Threat Report 2025“ belegt eine dramatische Verlagerung: Schatten-KI entwickelt sich zur größten Herausforderung der Schatten-IT. Obwohl viele Unternehmen eigene GenAI-Tools implementieren, greifen laut Bericht 72 Prozent der Nutzer weiterhin über persönliche Konten auf öffentlich verfügbare GenAI-Apps wie ChatGPT, Google Gemini oder GitHub Copilot zu.

Unsere neuesten Daten zeigen, dass genAI nicht länger eine Nischentechnologie ist, sondern überall vorkommt“, sagt Ray Canzanese, Director of Netskope Threat Labs. „Sie wird zunehmend in alles integriert, von speziellen Anwendungen bis hin zu Backend- Integrationen. Diese Allgegenwärtigkeit stellt eine wachsende Herausforderung für die Cybersicherheit dar."

„Trotz der ernsthaften Bemühungen von Unternehmen zeigt unsere Studie, dass Schatten-IT zur Schatten-KI geworden ist“, erklärt James Robinson, CISO von Netskope. Diese unkontrollierte Nutzung erhöht das Risiko von Datenschutzverletzungen und geistigem Eigentumsverlust deutlich. Insbesondere weil GenAI-Apps Daten oft zur Weiterentwicklung ihrer Modelle verwenden, besteht die Gefahr, dass vertrauliche Informationen ungewollt offengelegt werden.

Quelle: Netskope

Quelle: Netskope

Lokale GenAI-Infrastrukturen auf dem Vormarsch

Ein überraschender Trend: Immer mehr Unternehmen setzen auf lokal gehostete GenAI-Infrastrukturen. Der Anteil ist laut Netskope innerhalb eines Jahres von unter einem Prozent auf 54 Prozent gestiegen. Damit wollen Organisationen die Risiken einer Datenexposition durch Drittanbieter-Clouds reduzieren. Gleichzeitig bringt dieser Schritt neue Herausforderungen mit sich – etwa in Bezug auf Prompt Injection, unsachgemäße Datenausgabe oder Risiken in der Lieferkette.

„KI verändert nicht nur die Sicherheit von Perimetern und Plattformen – sie schreibt die Regeln neu“, sagt Ari Giguere, Vice President of Security and Intelligence Operations bei Netskope. Unternehmen müssten sich auf eine Verteidigung in Echtzeit einstellen, die dem kreativen Einsatz von GenAI durch Angreifer ebenbürtig ist.

Risikomanagement mit System

Angesichts der allgegenwärtigen Verbreitung von GenAI-Tools fordert Netskope ein systematisches Risikomanagement. Fast alle befragten Unternehmen haben bereits Maßnahmen ergriffen, um den Zugriff auf GenAI-Tools zu reglementieren. Dabei setzen sie auf Zugriffskontrollen, Datenklassifizierung und DLP-Technologien (Data Loss Prevention).

Um das Risiko durch den Einsatz generativer KI wirksam zu minimieren, empfiehlt Netskope zunächst eine sorgfältige Bestandsaufnahme der GenAI-Landschaft innerhalb des Unternehmens. Verantwortliche sollten sich einen Überblick darüber verschaffen, welche GenAI-Anwendungen und lokal gehosteten Infrastrukturen tatsächlich genutzt werden, wer auf diese Tools zugreift und in welchem Kontext dies geschieht.

Darüber hinaus ist es notwendig, die bestehenden Kontrollen für GenAI-Anwendungen regelmäßig zu überprüfen und gegebenenfalls zu verstärken. Dazu gehört unter anderem, nur ausdrücklich genehmigte Apps zuzulassen, alle anderen konsequent zu blockieren und technische Schutzmaßnahmen wie Data Loss Prevention einzusetzen, um zu verhindern, dass sensible Daten mit nicht zugelassenen Anwendungen geteilt werden. Ergänzend kann auch Echtzeit-Coaching der Nutzer sinnvoll sein, um das Bewusstsein für sicheres Verhalten im Umgang mit GenAI zu schärfen.

Für Unternehmen, die eigene GenAI-Infrastrukturen lokal betreiben, empfiehlt Netskope zudem, geeignete Sicherheitsstandards und Frameworks zu berücksichtigen. Dazu zählen beispielsweise die „OWASP Top 10 for Large Language Model Applications“, das „AI Risk Management Framework“ des US-amerikanischen NIST (National Institute of Standards and Technology) sowie das MITRE ATLAS-Framework. Diese bieten Orientierung bei der Entwicklung und Umsetzung wirksamer Schutzmaßnahmen für Daten, Nutzer und Netzwerke.

Den vollständigen „Generative AI Cloud and Threat Report 2025“ von Netskope Threat Labs finden Sie auf der Website des Unternehmens.

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