Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Septeo schließt Übernahme von stp.one ab 05. 02. 2026
Der französische Software-Publisher Septeo hat die Übernahme des deutschen Legal-Tech-Anbieters stp.one abgeschlossen. Mit der Transaktion baut die Gruppe ihre europäische Präsenz aus und überschreitet ein Umsatzvolumen von 560 Mio. Euro.
Qsentinel und Nextcloud vereinbaren Partnerschaft für sichere virtuelle Arbeitsplätze 05. 02. 2026
Der Schweizer Anbieter Qsentinel und die Kollaborationsplattform Nextcloud gehen eine strategische Partnerschaft ein. Ziel sind hochsichere virtuelle Arbeitsplätze für Organisationen mit besonders sensiblen Daten.
Überwachungskampagne mit cloud-nativem Android-Trojaner Arsink RAT 04. 02. 2026
Der Sicherheitsspezialist Zimperium hat eine groß angelegte Android-Überwachungskampagne aufgedeckt. Der Remote-Access-Trojaner „Arsink RAT“ nutzt legitime Cloud-Dienste zur Tarnung und erlaubt Angreifern umfassenden Zugriff auf infizierte Geräte.
A1 und Microsoft senken Einstiegshürde für Copilot in österreichischen KMU 04. 02. 2026
Mit einem neuen „Microsoft 365 Copilot for Business“-Angebot wollen A1 und Microsoft kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich den Zugang zu KI-gestützten Arbeitswerkzeugen erleichtern. Das Paket kombiniert Copilot-Funktionen mit bestehenden Microsoft-365-Lizenzen und bringt je nach Modell deutliche Preisnachlässe für Bestands- und Neukunden.
Vertiv bringt neue PowerUPS-200-Serie für Arbeitsplätze und vernetzte Haushalte 03. 02. 2026
Mit der neuen PowerUPS-200-Familie bringt Vertiv kompakte USV-Systeme mit 600 bis 2200 VA in den EMEA-Markt. Die Serie richtet sich an vernetzte Haushalte ebenso wie an Arbeitsplätze und POS-Umgebungen – und kombiniert Stromausfallschutz mit Funktionen wie austauschbaren Batterien, USB-Ladeports und unterschiedlichen Anzeige­konzepten für den Systemstatus.
KI hält Einzug in Security-Teams – mit Folgen für Rollenbilder und Qualifikationen 03. 02. 2026
Eine internationale Befragung von Cybersecurity-Experten zeigt: In Deutschland wird Künstliche Intelligenz schneller eingeführt als im globalen Schnitt. Gleichzeitig steigt der Bedarf an neuen Kompetenzen – und an kontinuierlicher Weiterbildung.
EU-Projekt SECURE startet Förderung für KMU zur Umsetzung des Cyber Resilience Act 02. 02. 2026
Mit dem Cyber Resilience Act (CRA) schafft die EU erstmals verbindliche Sicherheitsanforderungen für digitale Produkte über deren gesamten Lebenszyklus hinweg. Das EU-finanzierte Projekt SECURE unterstützt Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen ab sofort mit Fördermitteln und Begleitangeboten. Die erste Ausschreibung läuft bis Ende März 2026.
Digitale Barrierefreiheit als Qualitätsfaktor moderner IT-Lösungen 30. 01. 2026
Beim MP2 Business-Breakfast diskutierten Expert:innen aus Praxis, Verwaltung und Technologie über Chancen, Anforderungen und Umsetzung digitaler Barrierefreiheit. Im Fokus standen rechtliche Rahmenbedingungen ebenso wie User Experience, wirtschaftliche Potenziale und gesellschaftliche Verantwortung.
Pure Storage und Rubrik integrieren Anomalie-Erkennung in Enterprise-Workflows 30. 01. 2026
Pure Storage meldet die allgemeine Verfügbarkeit einer integrierten Lösung mit Rubrik Security Cloud und Pure Fusion. Die Kombination soll Anomalien automatisch erkennen, betroffene Daten kennzeichnen und eine nahezu unterbrechungsfreie Wiederherstellung ermöglichen.
NFON treibt Partnergeschäft für KI-gestützte Businesskommunikation voran 29. 01. 2026
Mit NEXUS CONNECT 2026 startet NFON in die nächste Phase seines Strategieprogramms NFON Next 2027. Über 250 Partner begleiten den Rollout eines modularen Lizenzmodells und des neuen Partnerprogramms NEXUS. Ziel ist es, KI-gestützte Businesskommunikation gemeinsam mit dem Channel skalierbar in den Markt zu bringen.
Millionen kompromittierter Geräte: Schlag gegen globalen „Grauen Markt“ für Bandbreite 29. 01. 2026
Die Google Threat Intelligence Group (GTIG) hat gemeinsam mit weiteren Akteuren eines der weltweit größten bösartigen Residential-Proxy-Netzwerke zerschlagen. Im Zentrum stand IPIDEA – ein Dienstleister, der Millionen kompromittierter Endgeräte zu einer Infrastruktur bündelte, die von Cyberkriminellen bis hin zu staatlich unterstützten Akteuren genutzt wurde.
STACKIT, empiriecom und adesso starten souveränes End-to-End-Ökosystem für den Onlinehandel 27. 01. 2026
Drei deutsche IT-Anbieter bündeln ihre Kompetenzen in einer gemeinsamen E-Commerce-Lösung. Ziel ist es, Online-Händlern eine Alternative zu internationalen Hyperscalern zu bieten – mit Datenhaltung und Betrieb nach europäischen Rechtsstandards.
Microsoft bringt eigenen KI-Chip Maia 200 für rechenintensive Inferenz 27. 01. 2026
Mit Maia 200 bringt Microsoft einen eigenen KI-Beschleuniger in die Azure-Cloud. Der Chip ist auf Inferenz optimiert, erreicht zweistellige PetaFLOPS-Werte bei niedriger Präzision und wird zunächst in US-Regionen verfügbar sein. Parallel startet eine Vorschau des Maia Software Development Kits.
Windows 10 bleibt in Deutschland weit verbreitet 26. 01. 2026
Obwohl Windows 11 weltweit bereits auf der Mehrheit der Rechner läuft, hält Deutschland weiter am Vorgänger fest. Noch rund 21 Millionen Geräte sind mit Windows 10 im Einsatz – trotz ausgelaufenem Support.
KI & Low-Code als Treiber der IT-Transformation 26. 01. 2026
Im globalen Wettbewerbsdruck müssen Unternehmen ihre Software- und IT-Landschaften intelligenter, schneller und effizienter gestalten. Low-Code-Plattformen kombiniert mit Agentic AI eröffnen neue Wege zur Automatisierung komplexer Geschäftsprozesse und zur Beschleunigung der digitalen Transformation – ganz ohne traditionelle Entwicklungsbremsen. Lesen Sie, wie diese Technologien die Zukunft der IT-Infrastruktur prägen.
Vollautomatisierter Datenaustausch – EDI integriert in SAP S/4HANA 26. 01. 2026
Der österreichische Markenartikelhersteller MARESI hat gemeinsam mit EDITEL seine EDI-Infrastruktur komplett erneuert und direkt mit der Einführung von SAP S/4HANA verzahnt. Das Ergebnis: ein vollautomatisierter, leistungsfähiger Datenaustausch mit hunderten Geschäftspartnern, der die Supply-Chain-Prozesse nachhaltig optimiert und zukunftsfähig macht.
Vinzenz Gruppe setzt auf zukunftssichere TSHC-Lösung von T-Systems 26. 01. 2026
Die Vinzenz Gruppe modernisiert ihre IT-Plattform im Gesundheitsbereich: Mit dem Umstieg auf die T-Systems Solution for HealthCare (TSHC) schafft Österreichs großer Gesundheits- und Sozialanbieter eine stabile, zukunftsfähige Basis für Patientenmanagement und digitale Prozesse. Lesen Sie mehr zu Hintergründen und Zielen dieses strategischen Schritts.
Salesforce entwickelt KI-Concierge-App für Teilnehmer des WEF 2026 23. 01. 2026
Beim 56. Jahrestreffen des Weltwirtschaftsforums in Davos setzt das Forum auf eine maßgeschneiderte KI-Anwendung von Salesforce. Die App „EVA“ soll Teilnehmer bei Planung, Orientierung und Vorbereitung von Terminen unterstützen.
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Chancen und Herausforderungen

Zentrale vs. dezentrale Datenhaltung

Gastbeitrag: Ein kluger Umgang mit Daten ist der Schlüssel zum Erfolg. Unternehmen müssen dabei unter anderem entscheiden, wie sie Daten am besten verwalten: mit einem zentralen oder dezentralen Ansatz. Beide Ansätze bringen Chancen und Herausforderungen mit sich. Ein Überblick von Gerald Klump

Foto: biGENIUS Der Autor Gerald Klump ist CEO von biGENIUS. In der heutigen Geschäftswelt sind Daten mehr als nur Informationsquellen – sie sind wesentliche Treiber von Innovation und Wachstum. Die Wahl des geeigneten Ansatzes zur Datenhaltung ist daher nicht nur eine technische, sondern auch eine strategische Entscheidung.

Zentrale Datenhaltung – Kontrolle und Konsistenz

Im zentralen Ansatz werden Daten aus verschiedenen Quellen an einem Ort konsolidiert, beispielsweise in einem Data Warehouse, Data Lake oder Data Lakehouse. Mit diesem Ansatz ist es einfacher, Datenqualität und Datenkonsistenz zu gewährleisten. Sicherheitsmaßnahmen und Standards lassen sich in der Regel ebenfalls leichter durchsetzen. Auch ist mit einer zentralen Datenhaltung ein schneller und unkomplizierter Zugriff auf alle Daten möglich.

Trotz der Chancen bringt dieser Ansatz auch Herausforderungen mit sich. So erfordert die Implementierung eines zentralen Systems zur Datenhaltung häufig neue Hardware, Software und spezialisierte Fachkräfte. Auch kann es für ein solches System mit zunehmendem Datenvolumen schwierig werden, die Last effizient zu bewältigen. In größeren Organisationen ist die notwendige Abstimmung zwischen den Abteilungen, die unterschiedliche Bedürfnisse im Hinblick auf ihre Daten haben, zudem oft komplex.

Dezentrale Datenhaltung – Skalierbarkeit und Flexibilität

Im Gegensatz zur zentralen Datenhaltung werden beim dezentralen Ansatz Daten über mehrere Systeme und Standorte verteilt verwaltet, wobei jeder Standort für seine eigenen Daten verantwortlich ist. Dieser Ansatz punktet durch seine Skalierbarkeit und Flexibilität. Er ermöglicht es Unternehmen, rasch auf Veränderungen zu reagieren und die spezifischen Anforderungen unterschiedlicher Geschäftsbereiche zu erfüllen.

Nichtsdestotrotz ist auch die dezentrale Datenhaltung mit Herausforderungen verbunden. Die Vielfalt an Systemen und Protokollen kann zu Schwierigkeiten bei der Datenintegration und -qualität führen. Ferner kann es sich aufgrund der verschiedenen Plattformen und Technologien als anspruchsvoller erweisen, Datensicherheit zu gewährleisten. Eine weitere Herausforderung sind Dateninkonsistenzen oder -redundanzen.

Automatisierungstools als Schlüssel

Unabhängig davon, ob Unternehmen einen zentralen oder dezentralen Ansatz zur Datenhaltung wählen, stehen sie oft vor ähnlichen Herausforderungen. Die Komplexität und Dynamik heutiger Geschäftsanforderungen bedingen leistungsstarke Werkzeuge und Lösungen, um Daten in Mehrwerte umwandeln zu können.

In diesem Kontext können Automatisierungstools wertvolle Unterstützung leisten. Sie stellen sowohl für zentrale als auch dezentrale Systeme Lösungen für Datenmodellierung, Integration und Qualitätssicherung bereit. Durch die Automatisierung von Routineaufgaben und die Bereitstellung einer konsistenten Übersicht über alle Datenquellen helfen solche Tools Unternehmen, das volle Potenzial ihrer Daten auszuschöpfen.

Fazit

Die Entscheidung zwischen einer zentralen und dezentralen Datenhaltung hängt von den spezifischen Bedürfnissen eines Unternehmens ab. Während zentrale Systeme Kontrolle und Konsistenz bieten, zeichnen sich dezentrale Systeme durch ihre Skalierbarkeit und Flexibilität aus. Wichtig ist, eine Strategie zu wählen, die die Datenintegrität wahrt und die geschäftlichen Anforderungen unterstützt. Automatisierungstools können diese Bemühungen unterstützen, indem sie eine effiziente und flexible Umgebung zur Verwaltung der Daten bereitstellen.


Der Autor Gerald Klump (LinkedIn) ist CEO von biGENIUS. Das Start-up mit Sitz in Pratteln (Schweiz) und Wien hat sich auf die Entwicklung analytischer Datenautomatisierungslösungen spezialisiert. Vor seiner Rolle als CEO von biGENIUS hat Klump unter anderem als Managing Director das Data & AI Geschäft von Accenture DACH mitgeprägt.

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