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Fujitsu

Chancen im Produktgeschäft durch die digitale Transformation

Christian Leutner, Vice President and Head of Product Sales bei Fujitsu im Interview über den Wandel im Produktgeschäft und wie Fujitsu den Channel digital fit macht

Foto: Fujitsu Christian Leutner, Vice President and Head of Product Sales bei Fujitsu Welche Rolle spielen die neuen Technologien der digitalen Transformation im Produktgeschäft?

Christian Leutner: Hinter jeder Big/Smart Data-Anwendung verstecken sich hochwertige Server, hyperconverged Lösungen und Storage Lösungen, die mit entsprechender Performance und Intelligenz ausgestattet sind. Ähnlich sieht es bei IoT, Cloud oder KI Lösungen aus.  Das Produktgeschäft ist die Basis für die neuen Technologien. Alle Daten müssen – egal mit welcher Intelligenz verarbeitet – zum Schluss in Rechenzentren auf Hardware gespeichert werden. Die Anforderungen an die Produkte allerdings wachsen enorm. Fakt ist auch: Wir sind im Zeitalter des «Wir» angekommen. Keiner kann Lösungen mehr allein auf die Beine stellen. Unsere Kunden und Partner haben viele intelligente Lösungen im Markt etabliert, angereichert um deren Know-how und Applikationen, basierend auf der Intelligenz und den Produkten und Lösungen von Fujitsu. Ein aktuelles Beispiel wurde heuer beim Fujitsu Forum 2018 in München vorgestellt: Dabei kommen die Server- und Storagetechnologie von Fujitsu in einem der weltweit ersten annähernd emissionsfreien Rechenzentren zum Einsatz– eingebaut in einer Windturbine in Deutschland. Diese Hosting-Lösung ermöglicht dem Fujitsu SELECT Partner Green IT - Das Systemhaus, besonders nachhaltige und kosteneffiziente Cloud Services anzubieten. Dieses innovative Projekt unterstreicht den Co-Creation Ansatz, den Fujitsu mit seinen Partnern und Kunden umsetzt.

 

Ist die digitale Transformation, insbesondere das Cloud-Geschäft, für das Channel-Modell disruptiv oder eine Chance?
 

Christian Leutner: Die digitale Transformation ist für den Channel eine große Chance, aber auch Herausforderung. Im Zeitalter von Co-Creation braucht es starke Partner, die mit ihrem Know-how unsere Kunden begleiten, den Weg der digitalen Transformation einzuschlagen. Allerdings heißt das auch für unsere Partner, den gewohnten Weg zu verlassen und neue Businessmodelle anzubieten. Die Zeiten des klassischen Produktgeschäftes sind derzeit in starkem Wandel. Neue Services, Spezialisierungen, das Öffnen für Kooperationen etc. sind die Geschäftsmodelle der Zukunft, um die komplexen Anforderungen der Kunden wie z.B. Multicloud-Umgebungen zu managen.
 

Wie geht Fujitsu dabei vor, den Channel «digital fit» zu machen?

Christian Leutner: Wir haben Lösungen für unsere Partner, die es ermöglichen, ihren Kunden ein entsprechendes Portfolio anzubieten. Als Beispiel möchte ich unsere Fujitsu Advanced Image Recognition Software nennen, die für die Qualitätssicherung gerade für mittelständische Kunden enorme Vorteile bietet, da sie bereits mit einem vortrainierten neuronalen Netzwerk geliefert wird und damit kaum mehr Programmieraufwand notwendig ist. Wir bieten aber nicht nur Lösungen für unsere Partner an, sondern auch entsprechende Trainings. Darüber hinaus haben wir in München ein Digital Transformation Center eröffnet, wo Partner mit ihren Kunden und Spezialisten von Fujitsu gemeinsam Lösungen erarbeiten können um Kundenprojekte der Zukunft erfolgreich umzusetzen.
 

Was sind heute die wichtigsten Technologien, die ein modernes Rechenzentrum einsetzen muss?

Christian Leutner: Neben hochperformanten hard- und softwarebasierten Server (PRIMERGY) und Storage-Technologien (ETERNUS), aber auch hyperconverged Lösungen wie PRIMEFLEX für Flexibilität bei der Datenverarbeitung, spielt vor allem das Thema Sicherheit eine entscheidende Rolle. Wenn meine komplette Intelligenz auf meinen Serverfarmen vorhanden ist, möchte ich keinesfalls, dass jemand Unberechtigter zugreifen kann. Darüber hinaus ist es auch wichtig, Daten entsprechen zu speichern (ETERNUS CS8000). Für den Leiter eines Rechenzentrums ist es entscheidend, dass er nicht mehr in den einzelnen Technologien denkt, sondern den Lösungsfokus im Vordergrund hat und damit zu Infrastrukturen kommt, die den Anforderungen der jeweiligen Fachabteilung gerecht werden. Darüber hinaus spielen Finanzierungslösungen in Rechenzentren wie z.B. Storage on Demand von Fujitsu eine immer grössere Rolle, um der Kapitalbindungsfalle zu entgehen. 
www.fujitsu.at

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