Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Vertiv kündigt Übernahme von King Environmental Services an 13. 10. 2026
Vertiv hat eine Vereinbarung zur Übernahme von King Environmental Services (KES) geschlossen. Das Unternehmen mit Sitz nahe Dublin ist auf Flüssigkeitsmanagement, Inbetriebnahme und Lasttests für hochdichte, flüssigkeitsgekühlte Rechenzentren spezialisiert. Mit der Transaktion will Vertiv seine Kompetenzen für Wärme- und Flüssigkeitsmanagement in Europa, dem Nahen Osten und Afrika ausbauen.
KI-Systeme in wenigen Minuten anbinden 12. 10. 2026
Ingram Micro Österreich stellt mit MCP eine neue Integrationslösung für die Xvantage Plattform vor. Sie bietet IT-Resellern sowie E-Commerce-Unternehmen die Möglichkeit, ihre KI-Agenten und Large Language Models (LLMs) schnell und effizient mit Ingram Micro zu verbinden und Produkt-, Preis- oder Bestelldaten direkt über natürliche Sprache abzufragen. Die Nutzung ist für Ingram Micro Kunden kostenlos.
Microsoft stellt nächste Windows-Generation für KI-Agenten vor 09. 10. 2026
Microsoft richtet Windows stärker auf hybride KI und agentenbasierte Anwendungen aus. Lokale KI-Modelle und Cloud-Dienste sollen künftig abhängig von der jeweiligen Aufgabe zusammenspielen. Gleichzeitig führt Microsoft mit Execution Containers neue Sicherheitsfunktionen für KI-Agenten ein und kündigt neue Hardware für KI-Workloads an. Dazu gehört der Surface Laptop Ultra mit NVIDIA RTX Spark.
A1 und IBM bringen watsonx auf europäische Cloud-Infrastruktur 08. 10. 2026
A1 und IBM vertiefen ihre Zusammenarbeit im Bereich Generative AI. Mit IBM watsonx auf A1 Exoscale sollen Unternehmen und Organisationen in Österreich KI-Anwendungen auf europäischer Cloud-Infrastruktur betreiben können. Im Mittelpunkt stehen Datensouveränität, Governance, Skalierbarkeit und die Umsetzung regulatorischer Anforderungen.
A1 Österreich stellt Vorstandsteam neu auf 07. 10. 2026
Mit 1. Februar 2027 kommt es zu Veränderungen im Vorstand von A1 Österreich. Natascha Kantauer-Gansch übernimmt das Enterprise-Geschäft und soll stellvertretende CEO werden. Christian Schubert folgt ihr als CCO Consumer. Martin Resel verlässt das Unternehmen mit Ende Jänner 2027.
Christian Sohn übernimmt Vertrieb bei Cloudera in Deutschland und Österreich 07. 10. 2026
Cloudera ernennt Christian Sohn zum neuen Regional Vice President für Deutschland und Österreich. In seiner neuen Position verantwortet der erfahrene Softwaremanager den Vertrieb in beiden Märkten. Im Fokus stehen der weitere Vertriebsausbau sowie die Stärkung der Beziehungen zu Kunden und strategischen Partnern.
Horizon3 ernennt Oliver Keizers zum Country Manager DACH 07. 10. 2026
Horizon3 startet seine Expansion in der DACH-Region und ernennt Oliver Keizers zum Country Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz. Der erfahrene Cybersecurity-Vertriebsmanager soll den Markteintritt leiten und die Go-to-Market-Strategie des Anbieters für autonome Sicherheitsvalidierung in der Region umsetzen.
TrendAI stellt DACH-Vertrieb neu auf 06. 10. 2026
TrendAI ordnet seine Vertriebsführung in Deutschland, Österreich und der Schweiz neu. Oliver Becker übernimmt die Gesamtverantwortung für die DACH-Region, Virginia Lo Re rückt zur Director of Sales Enterprise auf. Mit André T. von Ameln verstärkt zudem ein erfahrener Cybersecurity-Vertriebsmanager das Führungsteam und übernimmt das Neukundengeschäft.
Bull verdoppelt Produktionskapazität in Angers 05. 10. 2026
Bull baut seinen Produktionsstandort im französischen Angers aus und verdoppelt dort die Produktionskapazität. Gleichzeitig sollen die Produktivität um 30 Prozent steigen und die Gebäudewartungskosten um 30 Prozent sinken. Der Standort soll künftig eine zentrale Rolle bei europäischen KI-, Supercomputing- und Quantentechnologien spielen.
Magenta feiert 30 Jahre 0676 02. 10. 2026
Seit 1996 werden in Österreich Mobilfunknummern mit der Vorwahl 0676 vergeben. Zum 30-jährigen Jubiläum blickt Magenta Telekom auf die technologische Entwicklung vom ersten privaten GSM-Netz über iPhone, LTE und 5G bis hin zu KI-Diensten zurück. Eine aktuelle Umfrage zeigt zudem, welche persönliche Bedeutung die Vorwahl für viele Nutzer hat.
ESET erweitert Schutz auf autonome KI-Agenten 02. 10. 2026
ESET ergänzt seine Security-Plattform ESET PROTECT um eine neue KI-basierte Sicherheitsebene. Die ESET KI-Technologien sollen Security-Teams bei der Erkennung und Bearbeitung von Sicherheitsvorfällen unterstützen. Mit ESET AI Security nimmt der Anbieter zugleich autonome KI-Agenten als neue Angriffsfläche in Unternehmensumgebungen ins Visier.
Hermann Erlach übernimmt CEE-Leitung bei SAP 01. 10. 2026
SAP hat Hermann Erlach mit 1. Oktober 2026 zum Regional Managing Director für Mittel- und Osteuropa ernannt. In seiner neuen Funktion verantwortet der frühere General Manager von Microsoft Österreich das SAP-Geschäft in 24 Ländern. Sein Dienstsitz ist Wien.
F5 und Omnissa bündeln Lösungen für sichere VDI-Umgebungen 30. 09. 2026
F5 und Omnissa gehen eine strategische Partnerschaft ein und verbinden ihre Technologien für Anwendungsbereitstellung, Zero-Trust-Sicherheit und digitale Arbeitsplätze. Die gemeinsame Lösung soll Unternehmen dabei unterstützen, virtuelle Desktop-Infrastrukturen in hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen abzusichern, DMZ-Architekturen zu vereinfachen und die Verfügbarkeit über mehrere Standorte hinweg zu erhöhen.
Technologieforum rückt Zukunft der Wertschöpfung in den Fokus 29. 09. 2026
Am 17. und 18. März 2027 findet in Wien die zehnte Ausgabe des Deutsch-Österreichischen Technologieforums statt. Unter dem Leitthema „Wertschöpfung am Standort neu erfinden“ diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Technologie, Wissenschaft und Politik über Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Transformation.
Vertiv erweitert Produktion für Stromversorgung und Kühlung in Europa 29. 09. 2026
Neue Produktionskapazitäten von rund 22.000 Quadratmetern in der Slowakei werden die Fertigung von Stromversorgungs- und Wärmemanagementlösungen für die digitale Infrastruktur der nächsten Generation vorantreiben.
Asseco zeigt, wie KI das ERP zum aktiven Partner machen soll 28. 09. 2026
Auf den Asseco Vision Days 2026 standen die Auswirkungen aktueller Technologieentwicklungen auf ERP-Systeme im Mittelpunkt. Rund 600 Teilnehmer kamen am 22. und 23. September in Bad Vilbel zusammen. Neben KI ging es unter anderem um Dokumentenmanagement, E-Rechnung, BI, Security, Mobility und Finance. Im Zentrum stand die neueste Generation von APplus, die ERP und KI nativ miteinander verbindet.
A1 und Wonderful bringen KI-Agenten in Unternehmensprozesse 24. 09. 2026
A1 erweitert sein KI-Portfolio um das Enterprise-AI-Betriebssystem von Wonderful. Unternehmen sollen damit KI-Agenten und Anwendungen zentral über verschiedene Abteilungen, Systeme und Prozesse hinweg einsetzen können. Dabei setzt A1 auf unterschiedliche Plattformen, Betriebsmodelle und Sprachmodelle, um Anforderungen an Datenschutz, Compliance und Sicherheit abzudecken.
Joachim Franz wird neuer Country Manager von Microsoft Österreich 23. 09. 2026
Joachim Franz übernimmt mit 1. Oktober 2026 die Position des Country Manager Österreich bei Microsoft. Er folgt auf Hermann Erlach, der das Unternehmen verlässt. Franz ist seit 2022 für Microsoft tätig und verantwortet derzeit das Automotive-&-Mobility-Geschäft in Deutschland. In seiner neuen Funktion soll er das Österreich-Geschäft leiten und die digitale Transformation sowie den Einsatz von KI vorantreiben.
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IT Leader Cockpit: Thema Business Software – Folge 4:

Die Software muss sich an die Unternehmensprozesse anpassen – nicht andersrum!

Die irian GmbH ist Spezialist für Custom Software Development und für Identity & Access Management. Diese Kombination hat sie zum gefragten Dienstleistungs-Partner für hochkarätige Kundenprojekte im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus gemacht – und genau diese Kombination wird für erfolgreiche digitale Anwendungen zum absoluten Must


Foto: irian gmbh David Bolataschwili, Head of Sales der irian GmbH: "Es ist entscheidend für den Erfolg einer Business Software, die Endnutzer von Anfang an in den Entwicklungsprozess einzubeziehen."
Die irian GmbH hat seit ihrer Gründung 2004 von ihrem Wiener Headquarter aus einen beeindruckenden Wachstumskurs hingelegt. Heute unterstützt das Team aus engagierten Technologie-Beratern, smarten Software-Spezialisten, leidenschaftlichen Programmierern und kreativen Innovatoren das Business seiner Kunden durch Custom Software Development und Consulting mit Niederlassungen in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Rumänien. So war man beispielsweise für die Entwicklung der kürzlich gelaunchten Web-Applikation „Bundeschatz“ verantwortlich – und lieferte damit ein Paradebeispiel dafür, wie Individualität, Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit bei Software-Lösungen zusammenspielen können und müssen. Für David Bolataschwili, Head of Sales der irian GmbH, wird genau diese Kombination zum entscheidenden Erfolgsfaktor für digitale Business-Anwendungen.


Herr Bolataschwili, was sind die entscheidenden Faktoren, die Sie bei Ihren Projekten erleben, damit eine Business-Software möglichst positive Effekte und möglichst großen Nutzen generiert?

Um maximalen Nutzen zu erzielen, muss die Software individuell an Prozesse und Anforderungen eines Unternehmens angepasst sein. Standardsoftware kann zwar kostengünstig und schnell implementiert werden, erreicht jedoch oft nicht die Tiefe der Integration, die für eine maximale Effizienz erforderlich ist. Custom Software hingegen kann durch eine gründliche Analyse der Geschäftsprozesse nahtlos in die vorhandene Infrastruktur eingebunden werden, wodurch Arbeitsabläufe optimiert und redundante Aufgaben eliminiert werden. Regelmäßige Anpassungen sind erforderlich, um die Software kontinuierlich an die sich ändernden Geschäftsanforderungen und technologischen Entwicklungen anzupassen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklungspartner und Unternehmen ist gewährleistet, dass die Lösung nachhaltig positiven Nutzen generiert und Wettbewerbsvorteile bietet.


Welche Erfolgsstrategien gibt es, um die Akzeptanz der einzelnen User und der Fachbereiche für die Anwendung zu erreichen?

Eine der wichtigsten Erfolgsstrategien ist, den Endnutzer von Anfang an in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Durch Workshops und Feedbackschleifen werden Bedürfnisse und Herausforderungen der Nutzer ermittelt. Außerdem sind umfassende Schulungen der Anwender essenziell. Dies umfasst nicht nur die Vermittlung der technischen Skills, sondern auch das Verständnis der Vorteile, die eine neue Lösung bietet. Regelmäßiger Support ist ebenfalls unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Nutzer die volle Funktionalität der Software ausschöpfen. Zusätzlich sollte ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess etabliert sein, bei dem Nutzerfeedback regelmäßig gesammelt und zur Optimierung der Software genutzt wird. Durch diese proaktive und nutzerzentrierte Herangehensweise wird die Akzeptanz und Zufriedenheit der Anwender signifikant erhöht.


Was sind häufige Fallstricke beziehungsweise Faktoren, die oft nicht genügend beachtet werden?

Essenziell sind eine enge und kontinuierliche Kommunikation mit den Kunden sowie eine klare und detaillierte Anforderungsdefinition. Oft werden die Bedürfnisse der Endnutzer nicht ausreichend erfasst, was zu Fehlentwicklungen und mangelnder Akzeptanz führt. Ein weiterer kritischer Punkt ist das Thema Schulung und Support. Selbst die beste Software wird ihre Potenziale nicht entfalten, wenn die Nutzer nicht ausreichend geschult sind und keinen Zugriff auf zeitnahen Support haben. Auch Integrationsprobleme mit bestehenden Systemen müssen frühzeitig identifiziert und adressiert werden. Regelmäßige Tests und Feedback-Schleifen während der Entwicklungsphase tragen dazu bei, diese Fallstricke zu minimieren.


Gibt es aktuell Bereiche, Prozesse und Themen, bei denen Business-Anwendungen besonders viel Potenzial freimachen können?

Aktuell bieten die Integration verschiedener Systeme, die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben und personalisierte Datenanalysen enormes Potenzial. Diese Technologien ermöglichen fundiertere Entscheidungen und eine effizientere Ressourcenverteilung innerhalb eines Unternehmens. Ein weiterer Trend ist die Nutzung von selbstlernenden Systemen mit Sprachverständnis. Diese Systeme können mehr Aufgaben in die automatisierte Prozesslandschaft einbinden und erfordern eine Neubewertung und Überarbeitung der IT-Infrastruktur. Dies ermöglicht Unternehmen, ihre Prozesse weiter zu optimieren und neue Effizienzpotenziale zu erschließen.
 

Welche Trends und Entwicklungen zeichnen sich bei Business-Anwendungen ab? Wird sich die Art, sie zu bauen, aber auch sie zu nutzen, in naher Zukunft ändern?

Aktuelle Trends in der Softwareentwicklung zeigen eine verstärkte Nutzung von KI und Machine Learning. Diese Technologien verändern nicht nur die Art, wie Software gebaut, sondern auch, wie sie genutzt wird. Cloud-Lösungen gewinnen ebenfalls weiter an Bedeutung, da sie Flexibilität und Skalierbarkeit bieten. Ein weiterer Trend ist die zunehmende Bedeutung von intuitiven Benutzeroberflächen, die die Akzeptanz und Produktivität der Nutzer erhöhen. Zudem spielt Sicherheit eine weiterhin wachsende Rolle – Stichwort Cyberangriffe. In naher Zukunft wird sich die Art der Softwareentwicklung weiter in Richtung agiler Methoden bewegen, die eine schnellere Anpassung an sich ändernde Marktanforderungen ermöglichen. Insgesamt werden diese Entwicklungen die Nutzung von Business-Anwendungen revolutionieren und ihre Effizienz und Effektivität weiter steigern.

Wie können sich Unternehmen und ihre IT-Organisationen auf diese Entwicklung einstellen?

Um sich auf diese Entwicklungen vorzubereiten, sollten Unternehmen und ihre IT-Organisationen einen Fokus auf die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer IT-Infrastruktur setzen. Dies umfasst die Implementierung moderner Technologien wie Cloud Computing, KI und Machine Learnig, um ihre Geschäftsprozesse zu optimieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter, sodass sie die neuen Technologien effektiv nutzen können. Sicherheit sollte ebenfalls immer Priorität haben. Neben Custom-Software-Development-Dienstleistungen zählt der Bereich Identity & Access Management zu unseren Kernkompetenzen. Hier braucht es umfassende, modulare Lösungen, die die Sicherheit und Zugriffssteuerung für Unternehmensdaten sowie das Rechtemanagement von Mitarbeitern auf höchstem Niveau ermöglichen. Und die auf diese Weise gewährleisten, dass die Daten und Systeme eines Unternehmens stets ausreichend geschützt sind. Das wird umso wichtiger, als gerade Identity und Access Management, vor allem in Verbindung mit der kommenden NIS-2-Richtlinie, auch für mittelständische Unternehmen an Relevanz gewinnen.
Hier merken wir aktuell einen stark wachsenden Bedarf an Beratung und Unterstützung bei unseren Kunden.

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