Das IT-Magazin für Österreichs Entscheider

Hays HR-Report 2019

Digitalisierung ist kein Jobkiller

Die digitale Transformation schafft laut einer aktuellen Studie auch neue Arbeitsplätze.

Foto: Hays Mark Frost, Hays: „Fachwissen alleine reicht nicht für den Erfolg, entscheidend ist das Vernetzen der unterschiedlichen Kompetenzen und Fähigkeiten“ Foto: Hays In Vertrieb, IT und Marketing entstehen die meisten neuen Arbeitsplätze Der digitale Wandel wirkt sich über alle Fachbereiche hinweg positiv auf die Beschäftigung aus. In Summe rechnen die Befragten des diesjährigen HR-Reports des Personaldienstleisters Hays mit mehr Chancen als Risiken (62 Punkte auf einer Skala von 0 bis 100). Vor allem im Vertrieb wird die Zahl der Arbeitsplätze wachsen: 55 Prozent erwarten hier positive Beschäftigungseffekte. Auch in der IT (54 Prozent) und im Marketing (42 Prozent) rechnen die Befragten mit deutlicheren Jobzuwächsen. Neue Berufsbilder entstehen nach Ansicht der Entscheider vor allem in der Forschung und Entwicklung, in der IT sowie im Marketing. Für den Report haben Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) rund 800 Unternehmen in der DACH-Region, davon über 150 aus Österreich, befragt.

 

Lebenslange Weiterbildung.

Um die Beschäftigungsfähigkeit von Mitarbeitern in Österreich zu sichern, gilt laut den Befragten eine lebenslange Fort- und Weiterbildung als das wichtigste Instrument. Zudem stehen der Ausbau der Work-Life-Balance und die Zusammenarbeit in gemischten Teams ganz oben auf der Liste der geeigneten Maßnahmen. „Für die Beschäftigungsfähigkeit wächst zunehmend die Bedeutung der Work-Life-Balance. Die Befragten sehen hier ihr eigenes Unternehmen stärker in der Verantwortung als sich selbst. An der Realisierung hakt es jedoch noch deutlich“, bemerkt Jutta Rump, Leiterin des IBE.

Um den digitalen Wandel erfolgreich zu gestalten, sind eher Generalisten als Themenexperten gefragt. Zudem setzen Unternehmen häufiger auf erfahrene Experten als Absolventen. Überdies haben kreative Köpfe die Nase gegenüber umsetzungs- bzw. prozessorientierten Mitarbeitern vorn.

 

Aktiver Umgang mit Veränderung.

„Bisher galt die Regel, dass hohes Fachwissen alleine schon reicht für den Erfolg. Doch das genügt nicht mehr. Entscheidend ist das rasche und sinnvolle Vernetzen der unterschiedlichen Kompetenzen und Fähigkeiten von Menschen. In den Fokus rücken mentalen Kompetenzen, wie der aktive Umgang mit Veränderungen“, so Mark Frost, Geschäftsführer Hays Österreich.

zurück
Impressum       Datenschutz Website by NIKOLL.AT
Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service anbieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
OK