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Fortinet

Cyber-Security, genau vermessen

Energiedienstleister Techem sichert sein Netzwerk mit Fortinet Secure SD-WAN.

Foto: Techem Techem setzt auf ein software-defined Wide-Area-Netzwerk Es geht um Präzision. Bei Techem kann es gar nicht genau genug sein. Denn das Unternehmen mit österreichischem Hauptsitz in Innsbruck, Tirol, ist Spezialist für Energiedienstleistungen. Funkgesteuerte Verbrauchserfassung und Energiemanagement-Lösungen sind dessen Metier. Ganz genau vermessen hat die Techem Messtechnik GmbH, so der offizielle Name, jetzt auch ihr IT-Netzwerk. Speziell bei der Anbindung der zahlreichen Außenstellen in Österreich. Eine Modernisierung musste her, Sicherheit, Geschwindigkeit und einfaches Management standen im Fokus. Und das alles lieferte Fortinet.

„Die IT-Security bei uns im Unternehmen war einfach nicht mehr State-of-the-art“, blickt Matthias Göttfert, IT-Leiter bei Techem, zurück. Nicht nur das starke Wachstum der vergangenen Jahre und die Durchführung des Energiemanagements für über eine halbe Million Wohnungen in Österreich stellen das Unternehmen vor Anpassungen im Security-Bereich. Die stetige Digitalisierung, die sich bei der Entwicklung von neuen Techem-Lösungen bemerkbar gemacht hatte, nahm immer mehr zu. Sowohl im Unternehmen selbst, als auch bei den Kunden. So beispielsweise stieg der Bedarf nach schnelleren Internetzugängen in jeder Niederlassung durch die Cloudstrategie im Unternehmen immer mehr an.

Die nachvollziehbare Folge: Die bestehenden Multiprotocol Label Switching (MPLS) Verbindungen im Netzwerk „krächzten und knarrten“. Zu groß waren die Anforderungen für die „alte“ Technologie, um raschen, reibungslosen und nahtlosen Zugriff auf teils sensible und geschäftskritische Techem-Daten sicherzustellen. Zudem nahm die Komplexität, das gesamte Netzwerk zu managen und den Überblick zu behalten, stetig zu. Und die Betriebskosten begannen ebenfalls, aus dem Ruder zu laufen. „MPLS alleine war einfach nicht mehr praktikabel für uns. Wir mussten handeln“, so Göttfert.

Secure SD-WAN von Fortinet sichere Basis für Innovationen

Das Ziel war klar: Das Netzwerk sollte modernisiert werden. Umfassend und von Grund auf. Und zwar so, dass sich einerseits die Bandbreiten, andererseits die Sicherheit im Netzwerk nachhaltig erhöht. Ein software-definiertes Wide-Area-Netzwerk (SD-WAN) war die Lösung. Und die kam von Fortinet. Millimetergenau vermessen und auf die individuellen Bedürfnisse des Energiedienstleisters abgestimmt. Mit neuen Datenverbindungstechnologien, mit neuer Software, mit neuen Firewalls – sowohl im zentralen Rechenzentrum in Innsbruck als auch in den insgesamt sieben angeschlossenen Standorten von Techem in Österreich.

„Innovation ist für uns wichtig, auch im Netzwerk. Und Fortinet war der einzige Hersteller, der mit seinen unterschiedlichsten Sicherheitslösungen und Sicherheitsprodukten verschiedene Bereiche für sämtliche Angriffsvektoren abdecken kann. Wenn zudem die Fortinet-Experten bei uns in Tirol mit einem lokalen Team aufwarten und so für schnelle, kurze Wege bei Fragen aller Art sorgen, fühlt man sich gleich doppelt gut aufgehoben“, begründet Göttfert die Entscheidung für den US-amerikanischen Cyber-Security-Spezialisten.

Im Juli 2018 startete der Techem-IT-Leiter das Projekt. Hand angelegt wurde nach einer ausführlichen Planungs- und Konzeptionsphase im Herbst 2018. Im Herzen der neuen, modernen Firewall-Infrastruktur-Gesamtlösung steht die FortiGate 200E Next Generation Firewall (NGFW). Konfiguriert als Internal Segmentation Firewall fungiert sie als strategischer, einfach in bestehende IT-Infrastrukturen zu integrierender „Netzwerk-Sicherheitsknoten“ im Rechenzentrum und schützt speziell die Server von Techem.

An den Außenstellen hingegen kommen die „Next-Generation-Firewall-Brüder“ der 200E-Reihe, FortiGate 50E, zum Einsatz. Diese sind über Virtual Private Network (VPN) Verbindungen sicher mit dem Rechenzentrum bis hin zur FortiGate 200E verbunden. Ganze 14 Stück wurden es am Ende des Projekts im April 2020. Warum die Wahl auf diese Modell-Reihe fiel, ist einfach erklärt: Die Fortinet-Firewalls sind speziell für den SD-WAN-Einsatz in Zweigstellen konzipiert. Zudem wurden 34 Access Points der Fortinet-Serie FortiAP U221EV mit 802.11ac-Standard integriert.

Der Zauber der Software-Intelligenz

Foto: Techem Der Energiedienstleister geht Netzwerk-sicher in die Zukunft „Die Firewalls und die schnelle Internet-Verbindung sind die Basis. Der Zauber der Gesamtlösung liegt jedoch in der Software“, erklärt Göttfert weiter. So sind die Fortinet-Firewalls alle mit integrierten Threat Intelligence Technologien ausgestattet, die gemeinsam mit dem zusätzlich eingesetzten FortiAnalyser dafür sorgen, dass das Techem-Netzwerk in Echtzeit untersucht und professionelle Sicherheitsanalysen erstellt werden, um bei Angriffen und Bedrohungen von außen sofort und automatisiert Schutzmaßnahmen ergreifen zu können.

Für das gesamte Management im Netzwerk ist der FortiManager verantwortlich – und dafür, dass dieses übersichtlich von einem zentralen Punkt im Rechenzentrum aus zu bewerkstelligen ist. FortiClient EMS wiederum vereinfacht das Roll-Out der FortiClient-Software an den Endpunkten im Netzwerk sowie deren Verwaltung und Einstellung.

Alles in allem führt diese Gesamtlösung von Fortinet dazu, dass Techem die Vorteile einer sicheren SD-WAN-Lösung voll ausschöpfen kann. Angefangen beim sicheren Zugang zu den Techem-Cloud-Ressourcen mittels lokaler Internetanbindung, über vereinfachtes Netzwerk-Management und höhere Anwendungsperformance durch ausgeklügelte Bandbreiten-Priorisierung bis hin zu deutlich geringeren WAN-Kosten bei gleichzeitig deutlich höherer Bandbreite. Oder kurz: Die Secure-SD-WAN-Lösung von Fortinet garantiert Techem höchste Kontrolle, Leistung, Sicherheit und Transparenz.

Dass gerade das die wichtigsten Punkte im Aufbau eines sicheren, modernen Unternehmensnetzwerks sind, bestätigt auch Karl Freundsberger, Country Manager Austria bei Fortinet: „Nur wer volle Transparenz darüber hat und genau sieht, was im Netzwerk wirklich vorgeht, kann die richtigen Entscheidungen in punkto ganzheitlicher Security im Unternehmen treffen. Mit unseren umfassenden, integrierten und automatisierten Cyber-Security-Lösungen legen wir damit für den Energiedienstleistungs-Spezialisten die Basis für Innovation heute und in Zukunft.“ 

Netzwerk-sicher in die Zukunft

Obwohl das neue Netzwerk noch nicht wirklich lange seinen Dienst verrichtet, zeigt sich Göttfert zufrieden: „Kurz gesagt: Unser Netzwerk ist spürbar schneller, effizienter und sicherer – was will man mehr.“ In konkreten Zahlen ausgedrückt: Dank des neuen Fortinet Secure SD-WANs hat sich die Geschwindigkeit der WAN-Verbindung von 4Mbit/s auf teilweise 250Mbit/s vervielfacht. Die Ausfälle und Support-Anfragen durch Leitungsengpässe gingen stark zurück.

Techem jedenfalls geht Netzwerk-sicher in die Zukunft, wie Göttfert abschließend bestätigt: „Die Digitalisierung treibt uns voran. Wir schaffen Innovationen, in all unseren Produkten, in all unseren Lösungen rund ums Energiemanagement – und diese wiederum schaffen einen echten Mehrwert für unsere Kunden. Dass wir das nicht nur heute, sondern auch in Zukunft tun können, dafür hat unser neues, modernes Fortinet-SD-WAN die Basis gelegt. Unser IT-Mehrwert für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg für Techem.“

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