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Harrer & Partner / Qlik

Analysen allein reichen nicht mehr

Neujahrsfrühstück zeigte Daten- und Business-Intelligence-Trends 2020.

Foto: H&P/Feuersänger Ulrike Gosewinkel, Commercial Account Manager Qlik, Stephan Reiterits, Business Developer EMEA von Fiat Österreich, Volker Kruse, Geschäftsführer Lizardis, Christian Götz Senior Solution Architect von Qlik, Elfriede Harrer, Geschäftsführerin Harrer & Partner, Bernhard Schlauss, Senior Consultant Harrer & Partner Der Beratungs- und Lösungsanbieter Harrer & Partner lud Mitte Jänner Kunden und Interessenten zum Neujahrsfrühstück, um über die neuen BI Trends im Allgemeinen und die Neuigkeiten im Qlik-Umfeld im Speziellen zu informieren.

Im ersten Teil erläuterte Christian Götz, Senior Solution Architect von Qlik, warum Analysen allein bei den Datenmengen von heute oft nicht mehr ausreichend sind. Erst die Fähigkeit, diese mit anderen wichtigen Bereichen zu verknüpfen, erschließt das volle Potenzial. Götz stellte fünf Trends vor, darunter der, dass die richtigen Daten in Echtzeit zur Verfügung stehen müssen, um schnell am Markt reagieren zu können und so kompetitiv zu bleiben. Eine weitere wichtige Entwicklung ist die Datensynthese, bzw. das geschickte Kombinieren von Daten. Hier geht es vor allem auch darum, Analysen durch Datenmanagementansätze wie DataOps und Self-Service agiler zu machen, und „Datenkompetenz-as-a-Service“ anzubieten, um so die Effizienz der Datenflüsse entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erhöhen. Aktive Metadatenkataloge fungieren hier als Verbindungselemente und halten Daten mit Machine Learning wandlungsfähig und flexibel, auch über Hybrid- und Multi-Cloud-Systeme hinweg. Und wenn man mit Algorithmen der Analysesysteme auch noch einen „Fingerabdruck“ unserer Daten erstellen, Anomalien und neue Erkenntnisse erkennen und sogar neue Daten aufspüren könnte? „Dann sind wir noch um ein Vielfaches effizienter und schneller bei unseren Analysen und der Integration von Daten“, erklärte Christian Götz. Wie Qlik diesen Trends vor allem mit dem Qlik Data Catalyst und Qlik Replicate gerecht wird, zeigte er Live an einem Beispiel und fand dabei großen Anklang.

Usability und Produktivität erhöhen

Dank der offenen API lässt sich Qlik Sense leicht erweitern. „Wir lieben Qlik Extensions. Das Angebot an großartigen Erweiterungen rundet die BI Lösung perfekt ab. Für uns ein wahrer USP von Qlik Sense“, eröffnete die Geschäftsführerin von Harrer & Partner, Elfriede Harrer, den zweiten Teil der Präsentationen, wo es um die Vorstellung von zwei Qlik Sense Erweiterungen ging, die Harrer & Partner neu im Programm hat. Seit Q3 2019 ist das Unternehmen offizieller Vizlib und JoMash (Lizardis) Partner.

Vizlib bietet eine Vielzahl an Charts und Visualisierungen und deckt viele Funktionalitäten ab, die Usern aus QlikView bekannt sind, welche aber bisher in Qlik Sense so nicht möglich waren. Die Vizlib Produktfamilie umfasst aktuell fünf Produkte: Vizlib Library, mit umfangreichen Visualisierungen und individuellen Layoutmöglichkeiten, Vizlib Self-Service, um Analysen für User einfacher zu machen, Vizlib Finance Report mit Finanzreports, Vizlib Collaboration, für eine Chatfunktion in Qlik Sense , und Vizlib Gantt, um zeitliche Abfolgen von Aktivitäten grafisch aufzubereiten und somit Projekte mit visuellen Zeitplänen übersichtlich darzustellen.

„Qlik Sense ist hervorragend als Self-Service BI Lösung positioniert. Bei Themen wie Management Dashboards, geführte Analyse, flexible Visualisierung oder Portalintegration gibt es allerdings durchaus Luft nach oben“, meinte Volker Kruse, Geschäftsführer Lizardis mit dem Produkt JoMash.

Mit JoMash Drag&Drop bekommen Qlik Sense User die volle Flexibilität in der Oberflächendarstellung und mehr Informationen mit weniger Klicks. Die Dashboard-Bedienung folgt der standardisierten Browser-Bedienmethodik. Und das alles, ohne Webtechnologien beherrschen zu müssen. Die Lösung stellt Guided Analytics in den Vordergrund und bietet so die optimale Erweiterung für Kunden, die Dashboards und geführte Analysen anbieten. Objekte aus beliebig vielen Qlik Sense-Applikationen können einfach per Drag & Drop in eine JoMash-Analyse integriert werden. Die eigentliche Erstellung dauert Minuten statt Stunden.

Standardisiertes und übersichtliches Reporting

Im letzten Teil der Veranstaltung erklärte Stephan Reiterits, Business Developer EMEA von Fiat Österreich, wie er mit Qlik und Mail & Deploy automatisiertes Sales Reporting umsetzten. Mehr als 80 User bei Fiat Österreich analysieren ihre Daten direkt in Qlik. Zusätzlich werden über Mail & Deploy mehrere hundert Berichtsempfänger in Österreich und Italien mit Informationen aus der BI-Lösung regelmäßig versorgt. Vor allem die Händler erhalten laufend entsprechende Reports zu Cross-Brand Analysen, Sales und Segmentreports, Daten zur Unterstützung der Profitabilitäts- und Szenariorechnung, Ergebnisanalysen in Sales und Aftersales und vieles mehr. „Die Möglichkeit, Qlik-Analyseergebnisse in ein standardisiertes und übersichtliches Reporting zu bringen und automatisiert zu verteilen, hat die Akzeptanz der BI Lösung stark erhöht“, ist Reiterits überzeugt.

Abschließend wurden noch Einblicke in die neue Mail & Deploy Version 3.0, der Qlik-Reportinglösung von Harrer & Partner, gegeben. Das neue Release wird spätestens bis zur QlikWorld 2020 herauskommen. Mit einer komplett überarbeiteten Architektur, die nun eine Zentrale Server-Komponente mit Zugriff über Webbrowser ermöglicht, läutet Harrer & Partner mit Mail & Deploy die nächste Stufe ein. Deutliche Performance-Verbesserungen die auch die Berichterzeugung schneller machen, einem unter anderem durch Drag & Drop vereinfachten Berichtsdesign, einer überarbeiteten, neuen API, die es Drittanbieter-Software (z.B. ein CRM/ERP-System, eine Intranet-Seite etc.) ermöglicht, sich mithilfe von Mail & Deploy direkt Berichte aus Qlik Sense abzurufen und vielem mehr, wird Mail & Deploy seiner Rolle als High End Reportinglösung für Qlik gerecht.

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