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Covid-19: Mehr Einsatz flexibler Arbeitsmodelle – aber richtig

Compliant Sourcing: Wie Unternehmen beim Einsatz externer Arbeitskräfte auf die richtige Ausgestaltung des Arbeitsmodells achten.

Foto: Picture People Hays-Expertin Beatrix Fartek-Pap: „Unser One-Stop-Shop im Bereich der flexiblen Einsatzformen beschleunigt die gesamte Umsetzung und gestaltet den Prozess sicher.“ In Zeiten schnell wachsender Unternehmen verstärkt sich der Wunsch nach mehr Kosteneffizienz. Umso wichtiger ist es, das am Markt verfügbare Know-How auf unterschiedliche (Vertrags-) Arten in das Unternehmen zu holen. Viele Firmen setzen daher auf flexible Einsatzformen, wie den Einsatz von Selbständigen oder die Arbeitskräfteüberlassung.

Bequemlichkeit versus Wettbewerbsvorteil

Beim Einsatz von externem Know-How, vor allem über selbständige (Sub-)Unternehmer, ist es nicht damit getan, eine korrekte vertragliche Grundlage zu wählen. Vielmehr kommt es auf den „wahren wirtschaftlichen Gehalt“ und damit die Ausgestaltung in der Praxis an. Das bedeutet: Die Qualifizierung oder Umqualifizierung eines Tätigkeitsverhältnisses ist immer eine Einzelfallentscheidung und deswegen so spannend wie relevant. Viele Unternehmen verzichten aber genau aus diesem Grund auf den Einsatz von externem Know-How, weil sie das Risiko einer Scheinselbständigkeit fürchten. Dabei können flexible Einsatzformen, sauber aufgesetzt, in Zeiten rascher Veränderungen einen Wettbewerbsvorteil darstellen.
Umgekehrt bedeutet das nur oberflächliche Aufsetzen eine massive Erhöhung des Risikos einer Scheinselbständigkeit sowie entsprechende finanzielle und rechtliche Konsequenzen (auch für Geschäftsführer und leitende Angestellte persönlich!).

Dienstvertrag nicht immer Arbeitsvertrag

Foto: Hays Ein Dienstvertrag ist nicht immer ein Arbeitsvertrag, ein Arbeitsvertrag aber immer ein Dienstvertrag Der erste und auch größte Fehler ist es, wenn Unternehmen bei der Projekterbringung durch Selbständige rein auf die Vertragsform Werkvertrag setzen. In manchen Bundesländern wird das auch von der Interessenvertretung so kommuniziert. Falsch aufgesetzt birgt aber der Werkvertrag das höchste Risiko einer Scheinselbständigkeit. Deshalb sollte man sich genau überlegen, ob man das Projekt nicht besser über einen Dienstvertrag abwickelt. „Dienstvertrag?“, denken Sie sich? „Ich will aber die Personen nicht bei uns anstellen!“ Das müssen Sie auch nicht – der Dienstvertrag ist der Überbegriff für Verträge, die die Erbringung einer Dienstleistung beinhalten. Das muss aber noch nicht zwingend ein Arbeitsvertrag und damit eine unselbständige Erwerbstätigkeit sein (siehe Grafik).

Wie man schnell zweimal verliert

Der zweite Fehler hängt häufig mit dem ersten Fehler zusammen. Unternehmen haben in einem ersten, richtigen Schritt erkannt, dass der Werkvertrag nicht das Allheilmittel für eine Projektzusammenarbeit mit Selbständigen darstellt. Sie wenden sich daher vielfach an Dienstleister, um im dreipersonalen Verhältnis die Verträge abzubilden. Das bietet viele Vorteile – man bündelt seine Projektressourcen bei einem Supplier, der die Compliance im Hintergrund (Gewerbeberechtigungen, etc) trackt und auch die Suche nach den passenden Ressourcen übernimmt. 
Vielfach unterliegen die Unternehmen jedoch dem Irrglauben, dass ein dreipersonales Verhältnis immer eine Arbeitskräfteüberlassung sein muss. Das ist schlichtweg falsch und führt außerdem dazu, dass nicht die besten Ressourcen, die der freiberufliche Markt zur Verfügung hat, ins Projekt geholt werden können. Damit hat man als Unternehmen bereits zweimal verloren: Erstens, weil man sich über die rechtlichen Verhältnisse nicht im Klaren ist und zweitens, weil man nicht die beste verfügbare Ressource und damit das beste Know-How ins Boot holen kann. Konsequenz: Klarer Wettbewerbsnachteil gegenüber der Konkurrenz, die die besten Ressourcen schon längst in ihren Projekten im Einsatz hat.

Unterstützung von Experten

Firmen, wie beispielsweise Hays, welche über jahrelange Expertise im Zusammenhang mit dem Einsatz von externem Know-How verfügen, beobachten seit Ausbruch der Pandemie einen immer höher werdenden Beratungsbedarf. Die bei Hays dafür verantwortliche Juristin Beatrix Fartek-Pap: „Wir empfehlen Firmen immer, kompetente Partner an Bord zu holen. Unser One-Stop-Shop im Bereich der flexiblen Einsatzformen beschleunigt die gesamte Umsetzung und gestaltet den Prozess sicher. Klares Ziel: Den Wettbewerbsvorteil unserer Kunden sicherstellen.“

Weiterführender Link: 
https://www.hays.at/compliant-sourcing

Kontakt Hays Expertin: 
Mag. Beatrix Fartek-Pap
T: +43 1 5353443 221 
M: +43 664 88109627 
E: beatrix.fartek@hays.at 
 

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Tel.: +43/1/369 80 67-0
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