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Hays-Fachkräfte-Index

Corona schlägt auf die Fachkräfte-Nachfrage durch

IT-Security-Spezialisten, IT-Supporter, Webentwickler, Entwickler für Embedded Systems und Datenbankentwickler sind stark betroffen.

Foto: Alex Kotliarskyi /Unsplash Der Hays-Fachkräfte-Index ist auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gefallen Der Hays-Fachkräfte-Index ist in Österreich im 2. Quartal 2020 auf seinen tiefsten Stand seit fünf Jahren gefallen. Innerhalb eines Quartals verringerte sich der Index um 37 Indexpunkte auf nun 93 Punkte. Dies ist seit 2015 die gravierendste Veränderung bei der Suche nach neuem Personal. Der Index des Personalberaters Hays basiert auf einer quartalsweisen Auswertung von Stellenanzeigen der meistfrequentierten Online-Jobbörsen, der Tageszeitungen und des Business-Netzwerks XING.

Dabei zeigen sich für die einzelnen Spezialisierungen durchaus Unterschiede. Am stärksten betroffen von einer verringerten Nachfrage sind Engineering-Spezialisten und IT-Experten mit minus 46 bzw. minus 39 Indexpunkten.

Rückgang auf hohem Niveau

Bei den Engineering-Spezialisten sind es besonders Bauingenieure, Entwicklungsingenieure und Qualitätsingenieure, für die wesentlich weniger neue offene Positionen ausgeschrieben wurden. Im IT-Bereich sind IT-Security-Spezialisten, IT-Supporter, Webentwickler, Entwickler für Embedded Systems und Datenbankentwickler stark betroffen – allerdings von einem hohen Niveau ausgehend.

In den weiteren, erhobenen Disziplinen haben sich im letzten Quartal die Berufsaussichten ebenfalls verschlechtert, wenn auch etwas weniger stark. Die Nachfrage nach Finanzexperten sank um 32 Punkte. Zurückgegangen ist hier besonders die Nachfrage nach Controllern und Buchhaltern. Im Sales-, und Marketingbereich waren Key Account Manager, Marketing Manager und Online Marketing Manager deutlich weniger gefragt.

Arbeitsmarkt bleibt unsicher

Mark Frost, Geschäftsführer Hays Österreich zu den aktuellen Zahlen: „Die COVID-19-Pandemie brachte für Österreich einen historischen Wirtschaftseinbruch. Wie zu erwarten führte dies zu einem wirtschaftlichen Rückgang, zu einer verringerten Konsumnachfrage und zu rückläufigen Exporten. Vor diesem Umfeld haben Neubesetzung für Firmen nicht höchste Priorität. Man muss sehen, wie die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung verläuft, was wiederum stark vom weiteren Verlauf der Pandemie abhängt. Daher bleiben auch Prognosen für den Arbeitsmarkt der Fachkräfte unsicher.“

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