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Hays HR-Report 2020

Wie heimische Unternehmen rekrutieren

HR-Report: Jobportale nach wie vor Top-Rekrutierungskanal.

Foto: Hays Jobportale bleiben der wichtigste Rekrutierungskanal Auch in diesem Jahr sind Jobportale im Internet der am häufigsten genutzte Rekrutierungskanal – Tendenz steigend. Nachdem im letzten Jahr 57 Prozent der befragten heimischen Unternehmen neue Mitarbeiter über Jobportale gesucht haben, sind es nun bereits 62 Prozent. Auf Platz zwei steht die eigene Website, die 50 Prozent zu Rekrutierungszwecken nutzen. 49 Prozent der Befragten setzen auf Empfehlungen durch die eigenen Mitarbeiter.

Dies ergaben die empirischen Ergebnisse des diesjährigen HR-Reports für Österreich. Ingesamt haben Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) knapp 1.000 Führungskräfte und Mitarbeiter aus Unternehmen im deutschsprachigen Raum befragt haben.

Social Media-Nutzung steigt

Zudem nutzen die befragten Unternehmen mit 32 Prozent ähnlich häufig wie im letzten Jahr Social-Media-Plattformen für ihre Rekrutierung. Externe Dienstleister werden von 27 Prozent eingesetzt. Wie im letzten Jahr zeigt sich: Je größer Unternehmen sind, umso häufiger nutzen sie Jobportale und ihre eigene Website, um Kandidatinnen und Kandidaten anzusprechen.

Der zunehmenden Globalisierung zum Trotz ist die regionale Rekrutierung in diesem Jahr weiter angestiegen. So suchen 56 Prozent der teilnehmenden Unternehmen in ihrem regionalen Umfeld – dies gilt insbesondere für kleine Betriebe bis 1.000 Beschäftigte sowie den öffentlichen Sektor. Von den befragten Unternehmen suchen 43 Prozent landesweit nach Bewerbern. 16 Prozent sprechen Kandidaten EU-weit und neun Prozent weltweit an.

Internationale Suche

Bei Ländern, die international rekrutieren, stehen wie in den Jahren zuvor das deutschsprachige Ausland (46 Prozent) und westeuropäische Länder im Fokus (15 Prozent). 27 Prozent suchen in Osteuropa nach neuen Mitarbeitenden. Regionen jenseits Europas spielen dagegen nur eine geringe Rolle. So sind 6 Prozent der international rekrutierenden Länder in Nordamerika aktiv und gerade mal 3 Prozent in Nordeuropa.

Der jährlich erscheinende HR-Report analysiert die zentralen HR-Fragestellungen, die Organisationen beschäftigen. Er basiert auf einer Onlinebefragung, an der für den aktuellen Report 997 Mitarbeiter aus Organisationen im deutschsprachigen Raum teilnahmen. Befragt wurden Geschäftsführer (19 Prozent), HR-Führungskräfte (16 Prozent), Fachbereichsleiter (42 Prozent) sowie Mitarbeiter ohne Personalverantwortung (24 Prozent). Das diesjährige Schwerpunktthema lautet „lebenslanges Lernen“.

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