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HPE

Industrie-4.0-Komplettlösung schafft Interoperabilität

Distributed Industrial Cloud: HPE, Intel und Microsoft haben eine integrierte Edge-to-Cloud-Architektur für die Industrie entwickelt.

Hewlett Packard Enterprise (HPE), Intel und Microsoft bringen mit der Distributed Industrial Cloud eine Industrie-4.0-Lösung auf den Markt, die einen durchgängigen Austausch von Daten und Diensten in heterogenen und verteilten Fertigungsumgebungen ermöglicht. Damit hilft sie Produktionsunternehmen dabei, Ziele wie höhere Gesamtanlageneffektivität oder wandelbare Fertigungsabläufe zu erreichen. Die Lösung ist ab sofort in Deutschland, Österreich und der Schweiz von HPE erhältlich, auch im As-a-Service-Modell über HPE GreenLake. Für den schnellen Einstieg bietet HPE ein Fast-Start-Paket an, das die für eine Erst-Installation erforderliche Software, Hardware und Services umfasst.

Industrial Service Bus verbindet Maschinen, Applikationen und Standorte

Um Firmen bei der Lösung dieses Problems zu helfen, haben HPE, Intel und Microsoft ihre Industrie-4.0-Technologien zu einer Edge-to-Cloud-Lösung integriert und bieten diese unter dem Namen Distributed Industrial Cloud inklusive Dienstleistungen an. Das Herzstück der Architektur ist ein Industrial Service Bus (ISB), der zusammen mit Produktionsunternehmen als quelloffene Software entwickelt wurde. Der ISB vermeidet Datensilos, Punkt-zu-Punkt-Verbindungen und die daraus resultierenden Spaghetti-Architekturen – stattdessen bietet er eine durchgängige Kommunikationsarchitektur, die Maschinen, Systeme und Applikationen über Standorte und Clouds hinweg verbindet.

Technologieneutrale Any-to-any-Kommunikation

Der Industrial Service Bus (ISB) ist eine quelloffene Nachrichten-orientierte Middleware, die mit einem Publish-Subscribe-Protokoll arbeitet. Jede Maschine und jede Applikation kann über den ISB Datendienste veröffentlichen, die von anderen Maschinen und Applikationen abonniert werden. Das können zum Beispiel Sensordaten sein, Abweichungen von Soll-Werten oder die Ergebnisse der Verarbeitung solcher Daten, etwa aus MES- oder IoT-Applikationen.

Der ISB kann sowohl für den lokalen als auch für den globalen Datenaustausch genutzt werden. In einer Produktionsstraße für Schokoriegel kann zum Beispiel Maschine B von der vorgelagerten Maschine A die Abweichungen vom Soll-Gewicht abonnieren, sodass es bei Bedarf mehr oder weniger Schokomasse auftragen kann, um Ausschuss zu vermeiden. Oder eine Deep-Learning-Applikation in der Public Cloud abonniert Sensordaten von weltweit verteilten Produktionsmaschinen, um die Parameter seines neuronalen Netzes zu optimieren.

Fast-Start-Paket und As-a-Service-Modell

HPE bietet Beratungs-, Implementierungs- und Betriebsdienstleistungen für die Distributed Industrial Cloud. Dazu gehört ein Fast-Start-Paket, das einen Workshop und alle erforderliche Software, Hardware und Services für die zügige Umsetzung eines ersten Anwendungsfalles umfasst. Die Architektur ermöglicht danach eine reibungslose Skalierung vom ersten Probelauf bis zur globalen Edge-to-Cloud-Fertigungsinfrastruktur.

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