Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Crate.io und Zühlke gehen Kooperation ein 28. 07. 2021
Die Tech-Unternehmen treiben gemeinsam die Digitalisierung der Produktion mit Smart-Factory-Lösungen voran.
Kapitalzuschuss für TTP 27. 07. 2021
Internationaler IT-Personaldienstleister investiert dank massiver Kapitalerhöhung bis zu 1,5 Mio. EUR in Digital Growth.
Salesforce schließt Slack-Akquisition ab 26. 07. 2021
Übernahme stärkt Position im Bereich digitales Büro.
Experian baut Österreich-Geschäft weiter aus 23. 07. 2021
Der internationale IT-Dienstleister übernimmt Credify.
EPS als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet 22. 07. 2021
Staatliches Gütesiegel als Zeichen für Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Programmieren lernen mit Jobgarantie 21. 07. 2021
Ed-Tech-Scale-up Codecool eröffnet Campus in Wien.
Neues Vertriebskonzept im Cloud-ERP-Markt 20. 07. 2021
myfactory baut in Deutschland und Österreich ein Netzwerk aus myfactory.Centern auf.
Mehr Sicherheit für Industrie 4.0 19. 07. 2021
Der Engineering-Konzern VTU und der Automatisierungs-Spezialist T&G kooperieren.
T-Systems Austria mit dem Ö-Cloud Gütesiegel ausgezeichnet 16. 07. 2021
Ö-Cloud Initiative als Startschuss für Gaia-X Hub Austria.
Tech Data als „Microsoft Worldwide Partner of the Year“ ausgezeichnet 15. 07. 2021
Das Technologieunternehmen gewann in der Kategorie „Indirect Partner Provider“.
Kaspersky-Studie zu IT-Security im österreichischen Gesundheitswesen 14. 07. 2021
Dreiviertel der Befragten erlebten Angriffe während der Covid-19-Pandemie.
Neues Release von innovaphone 13. 07. 2021
Update bringt innovative Apps und Integrationsmöglichkeiten mit Microsoft Teams, Outlook und macOS.
A1 nimmt österreichweit 2.000. 5G-Sender in Betrieb 12. 07. 2021
Wiener Bevölkerung ist bereits zu 80 Prozent mit 5G versorgt.
Aptean übernimmt Ramsauer & Stürmer 02. 07. 2021
Mit der Übernahme des österreichischen Softwarehauses stärkt Aptean seine Präsenz im DACH-Markt.
Ingram Micro Österreich und Deutschland bilden neue Region 02. 07. 2021
Adolf Markones berichtet mit der österreichischen Landesorganisation zukünftig an Deutschlandchef Alexander Maier.
Komplettpaket für künstliche Intelligenz 30. 06. 2021
Atos launcht mit „ThinkAI“ eine umfassende Lösung für hochleistungsfähige KI-Anwendungen.
Sichere Vernetzung von IT und OT 29. 06. 2021
Tech Data schließt mit secunet einen Distributionsvertrag im Bereich IIoT-Sicherheit.
Fitnessclub für digitale Gründer 28. 06. 2021
User Experience Designer starten Servicepakete für das digitale Produktteam.
weiter
Content Management

Kollege Softwareroboter unterstützt 24/7

Gastbeitrag: Zu langwierig und zu fehleranfällig – die Bearbeitung eingehender Daten- und Dokumentenströme ist manuell kaum noch zu bewältigen. Automatisierung heißt auch im Content Management das „Zauberwort“. Doch wo fängt man an? Robotic Process Automation (RPA) bietet einen einfachen Einstieg, erklärt Heinz Wietfeld.

Foto: Hyland Der Autor Heinz Wietfeld ist Regional Manager bei Hyland RPA bezeichnet die Automatisierung von Geschäftsabläufen mithilfe von Software-Robotern. Diese automatisieren repetitive, hochvolumige, strukturierte Aufgaben und ahmen dabei menschliches Verhalten nach. Sie übernehmen Aufgaben, die zuvor manuell von ihren menschlichen Kollegen an Desktops erledigt wurden, wie Programme aufrufen, Formulare ausfüllen oder Daten übertragen. Zu einer Abfolge von Schritten kombiniert, lassen sich so ganze Arbeitsabläufe ohne menschliches Zutun automatisieren.

Digitalisierung und Effizienzsteigerung – zwei der Hauptziele vieler Unternehmen. RPA bedient beide Aspekte: Es bietet einen einfachen Start in die Digitalisierung von Business-Prozessen und ermöglicht eine effizientere Abwicklung repetitiver Verwaltungsaufgaben. Das bestätigt auch eine Studie von PWC, die als weitere Vorteile Kostensenkung und Qualitätsverbesserung nennt. Menschliche Fehler lassen sich vermeiden und Durchlaufzeiten beschleunigen. Die Bots arbeiten ohne Konzentrationsverlust 24/7. So können Kundenanliegen schneller und zuverlässiger abgewickelt werden, was die Customer Experience verbessert.

Welchen Mehrwert bietet RPA im Content Management?

RPA adressiert datenzentrische Prozesse. Das macht RPA zu einem geeigneten Helfer im Enterprise Content Management (ECM) und beim Process Management. Die Software-Bots können entlang des gesamten Dokumentenlebenszyklus eingesetzt werden und vormals manuelle Arbeitsschritte übernehmen – von der Weiterleitung erfasster Dokumente und Daten bis hin zu deren Archivierung und automatischen, richtlinienkonformen Löschung – Stichwort DSGVO. So bringen die Bots Geschwindigkeit und Präzision in Content-Prozesse. Außerdem können sensible, personenbezogene Daten so ohne menschliche Beteiligung bearbeitet werden, wodurch Sicherheitsrisiken minimiert und die Compliance gestärkt wird.

Wo anfangen?

Foto: Hyland Beispiel für einen RPA-Workflow Ob ein RPA-Projekt von Erfolg gekrönt ist, hängt von der Auswahl der richtigen Prozesse ab. Ist ein Ablauf regelbasiert, digital und basiert auf strukturierten Daten eignet er sich. Beispiel Bestellmanagement: Hier können Roboter E-Mail-Postfächer auf vordefinierte Stichworte in den Betreffzeilen scannen, Anhänge automatisch speichern, den Vorgang im ERP hinterlegen und eine automatische Antwort senden.

RPA erlaubt es „klein anzufangen“ und zunächst einzelne Prozesse zu automatisieren. Um jedoch das volle Automatisierungspotenzial und den größten Return on Investment zu erzielen, sollten Verantwortliche gleich zu Beginn „groß denken“: Unternehmens- statt Endanwender-weit.

Ein großer Vorteil für den unternehmensweiten Roll-Out ist, dass die Software-Bots auf der Ebene der Benutzeroberfläche arbeiten. Es muss also keine Rücksicht darauf genommen werden, dass die beteiligten Systeme und Programme über passende Schnittstellen verfügen, um auf Applikationen und Prozesse zuzugreifen. RPA ist damit ohne Programmieraufwand universell einsetzbar – auch bei Legacy-Systemen.

Was ist zu beachten?

RPA ist ein leistungsfähiges Tool, um bestimmte Arbeitsschritte zu automatisieren. Den größten Nutzen im Enterprise Content Management bringen sie jedoch in Kombination mit ergänzenden Content-Funktionen und weiteren Automatisierungstools. Um umfassende Dokumenten- und Datenprozesse durchgehend zu automatisieren – wie Freigaben oder das Kunden-Onboarding – sollte RPA im Kontext der gesamten Information-Management-Strategie geplant werden und mit den weiteren eingesetzten Applikationen kompatibel sein.

Moderne ECM- und Content-Services-Plattformen wie OnBase von Hyland bieten RPA als integrierte Funktion an. Diese ist optimal mit weiteren Anwendungen für das Management von Daten, Dokumenten und Prozessen abgestimmt, was zusammen mit Intelligent-Automation-Applikationen und Workflow-Tools reibungslose Prozesse ermöglicht.

Damit die „Digitale Workforce“ und die „Human Workforce“ optimal zusammenarbeiten, sollte außerdem die User Experience nicht vernachlässigt werden. Ein beliebter Fehler, gerade weil RPA häufig als autonome Technologie gesehen wird. Unübersichtliche Benutzeroberflächen erschweren die Implementierung und beeinträchtigen die Akzeptanz der Anwender. Dabei können gerade sie von dem Einsatz der Bots profitieren: Die Befreiung von eintönigen Aufgaben ermöglicht es ihnen, sich auf höherwertige Aufgaben zu konzentrieren. Das fördert die Motivation und zahlt damit in die Unternehmensproduktivität ein.

it&t business medien OG
Tel.: +43/1/369 80 67-0
office@ittbusiness.at
Wir verwenden Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service anbieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.
OK