Infineon startet die „Startup Challenge 2026“ mit Fokus auf humanoide Robotik. Junge Deep-Tech-Unternehmen aus aller Welt können sich bis 27. Mai 2026 bewerben. Im Mittelpunkt stehen Hardware- und Systemlösungen für Sensorik, Aktuatorik und Robotik-Anwendungen.
Foto: Infineon
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Mit der „Startup Challenge 2026“ bündelt Infineon internationale Startup-Aktivitäten rund um humanoide Robotik und physische KI. Das mehrmonatige Innovationsprogramm soll Gründerteams und junge Technologieunternehmen dabei unterstützen, Konzepte in Richtung industrieller Anwendungen weiterzuentwickeln. Die Challenge ist Teil des globalen Co-Innovation-Programms des Halbleiterherstellers, in dessen Rahmen Infineon gemeinsam mit Startups an neuen Technologien arbeitet.
Wie Infineon bekannt gab, liegt der Fokus der diesjährigen Ausgabe auf Hardware- und Systemlösungen für humanoide Robotik. Dazu zählen Anwendungen in den Bereichen Sensorik, Umfeldwahrnehmung, Interaktion sowie Motorsteuerung und Bewegungstechnologien.
Zu den technologischen Schwerpunkten gehören unter anderem virtuelle Haut- und Handkonzepte auf Basis moderner Sensorik sowie Lösungen für Umwelt- und Umfeldwahrnehmung mittels Kamera-, Radar-, Mikrofon- und Sensorfusionssystemen. Ebenfalls genannt werden virtuelle Feedback- und Interaktionsmechanismen etwa durch Laser-Beam-Scanning-Projektoren sowie Technologien für präzise und energieeffiziente Motorsteuerungen.
Infineon verweist dabei auf die Bedeutung von Halbleitern für humanoide Robotik und physische KI. Laut Unternehmen sollen insbesondere Systemlösungen für Aktuatorik, Sensorik und Vernetzung Vorteile bei der Entwicklung von Roboterapplikationen bieten. Startups erhalten Zugang zu Hard- und Software-Demo-Kits sowie zu Prototyping- und Entwicklungslösungen des Konzerns.
Bewerbungen sind bis 27. Mai 2026 möglich. Nach der Einreichungsphase erfolgt laut Infineon ein mehrstufiges Auswahlverfahren durch eine Fachjury. Die ausgewählten Teams nehmen anschließend an einem Technologie- und Entwicklungsprogramm teil, das technische Betreuung, Mentoring sowie Business- und Präsentationstrainings umfasst.
Darüber hinaus sind Pitch- und Demoformate vorgesehen, bei denen die teilnehmenden Unternehmen ihre Ergebnisse vor Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie, Investment- und Deep-Tech-Umfeld präsentieren können. Ziel sei es, Technologien frühzeitig sichtbar zu machen und Startups in Wachstums- und Skalierungsphasen zu unterstützen.
Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit Technologie-, Industrie- und Finanzierungspartnern. Unterstützt wird das Programm unter anderem im Rahmen des europäischen Förderprogramms IPCEI für Mikroelektronik und Computertechnologie.
Weitere Informationen und Teilnahmelinks: www.infineon.com/SUC