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Capgemini IT-Trends-Studie 2019

IT-Budgets im Aufwind

Jeder vierte Euro der IKT-Etats fließt in die Digitalisierung.

Foto: Capgemini Bernd Bugelnig, Capgemini: „Datenanalyse ist für den Erfolg der Digitalisierung entscheidend“ Heuer erhöhen voraussichtlich rund 44 Prozent der Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz ihre IT-Ausgaben (Vorjahr knapp 49 Prozent), etwa jedes siebte (13,9 Prozent) sogar um mehr als zehn Prozent. Kürzen werden 2019 nur 2,5 Prozent, das sind deutlich weniger als im Vorjahr (14,6 Prozent). Damit setzt sich bei den IT-Ausgaben der positive Trend der vergangenen beiden Jahre fort – das zeigen Vorab-Ergebnisse der jährlich von Capgemini durchgeführten IT-Trends-Studie. In diesem Jahr nahmen 108 IT-Verantwortliche von Großunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz teil.

 

Digitalisierung steht an erster Stelle. 

Die Digitalisierung ist für mehr als 70 Prozent der Unternehmen eines der drei wichtigsten IT-Ziele des kommenden Jahres. In ihren Ausbau fließt im Schnitt ein Viertel des IT-Budgets. Konzerne mit einem Jahresumsatz ab einer Milliarde Euro investieren sogar 30 Prozent. Daneben will mehr als ein Drittel die Agilität und Flexibilität erhöhen. Fast 30 Prozent der Unternehmen stellen die Bedürfnisse der Endkunden in den Mittelpunkt und rund ein Viertel will IT schneller bereitstellen und Release-Zyklen verkürzen.

 

Schlechte Dateninfrastruktur bremst.

 Auch die Informationsauswertung und -nutzung soll in vielen Organisationen besser werden. Anscheinend treten zunehmend Defizite in diesem Bereich zutage und der Handlungsdruck steigt. „Datenanalyse ist für den Erfolg der Digitalisierung entscheidend – und die Grundlage für den Einsatz intelligenter Technologien. Hier zählt eine nur mittelmäßige Datenverfügbarkeit aktuell zu den vier größten Hürden“, kommentiert Bernd Bugelnig, CEO von Capgemini in Österreich, die Ergebnisse.

 

Intelligente Technologien.

 Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen, die bis 2016 jahrelang die wichtigsten Vorgaben für CIOs waren, spielen im kommenden Jahr eine untergeordnete Rolle. Vielmehr drängen Fachabteilungen darauf, intelligente Technologien wie Machine Learning, Bilderkennung oder Natural Language Understanding einzusetzen. Sie finanzieren rund ein Drittel aller Innovationsprojekte und bestimmen bei mehr als der Hälfte dieser Vorhaben maßgeblich, wie sie umgesetzt werden. „Offenbar erhöht die Digitalisierung das Arbeitsaufkommen in den Fachabteilungen stark; hinzu kommt der Fachkräftemangel. In dieser Situation sehen Fachabteilungen im Einsatz intelligenter Technologien eine Möglichkeit, ihrer künftigen Aufgaben Herr zu werden“, so Bugelnig.

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