Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
OpenAI bringt GPT-6 Astra für professionelle Arbeitsabläufe 04. 09. 2026
OpenAI führt mit GPT-6 Astra eine neue Modellgeneration ein, die vor allem bei Computer- und Browsernutzung, Softwareentwicklung, Cybersicherheit, Wissenschaft und professioneller Wissensarbeit Fortschritte bringen soll. Das Modell startet zunächst für eine begrenzte Zahl von Organisationen und soll in den kommenden Tagen breiter verfügbar werden.
Xander Groenewegen übernimmt IPSG-Leitung bei Canon Central & East 01. 09. 2026
Canon hat Xander Groenewegen zum Senior Director of Integrated Printing & Services Group (IPSG) für die Central & East Region (CCE) ernannt. Von Wien aus verantwortet der Manager künftig das Geschäft mit Druck-, Dokumenten- und Informationsmanagementlösungen in insgesamt 26 Ländern.
Nexspace startet Ausbau seines Grazer Rechenzentrums 26. 08. 2026
Nexspace Data Centers hat den offiziellen Baustart für die Erweiterung seines Rechenzentrums in Graz vollzogen. Der viergeschossige Neubau umfasst rund 3.000 Quadratmeter Gesamtfläche und soll zusätzliche Kapazitäten unter anderem für rechenintensive KI-Anwendungen schaffen. Für Kunden soll die Erweiterung ab September 2027 zur Verfügung stehen.
Salesforce macht KI-Coding in Slack zur Teamarbeit 26. 08. 2026
Mit Slack Code will Salesforce die Arbeit mit Coding-Agenten aus der individuellen Entwicklungsumgebung ins Team holen. Eigene Code-Kanäle bündeln Diskussionen, Aktionspläne, Code-Änderungen und Live-Vorschauen. Unterstützt werden unter anderem Claude Code, Devin, GitHub Copilot und ChatGPT.
Manuel Moser übernimmt Data & AI bei Tieto 24. 08. 2026
Manuel Moser übernimmt die Leitung der Consulting Unit „Data & AI“ von Tieto in der Region Central Europe. Der 36-Jährige kommt von CANCOM Austria und verantwortet in seiner neuen Position die Schwerpunkte Data, Artificial Intelligence und Cloud.
SEPPmail übernimmt CyberPilot und baut Security-Portfolio aus 19. 08. 2026
SEPPmail baut sein Geschäft mit CyberPilot aus und verfolgt damit größere Pläne im europäischen E-Mail-Security-Markt. Neben der Erweiterung des Portfolios spielt dabei auch der Channel eine zentrale Rolle.
Wenn Unternehmenswissen schneller auffindbar wird 18. 08. 2026
20 Fachabteilungen, 500 aktive Nutzer*innen und zahlreiche Ideen aus der Belegschaft: WienIT zeigt, wie künstliche Intelligenz bei den Wiener Stadtwerken vom Experiment zum praktischen Arbeitswerkzeug wird. Im Mittelpunkt stehen dabei sicherer Zugang zu Wissen, digitale Souveränität und Anwendungen, die im Arbeitsalltag tatsächlich Mehrwert schaffen.
Lenovo ernennt Michael Rehberger zum Channel Manager Austria 17. 08. 2026
Lenovo stellt sein Channel-Geschäft in Österreich unter eine neue Leitung. Michael Rehberger hat die Position des Channel Manager Austria übernommen. Der frühere Microsoft- und HP-Manager soll sich auf den Ausbau des Partnergeschäfts und die Stärkung des lokalen Ökosystems konzentrieren.
Zahl aktivierter KI-Agenten hat sich nahezu verdreifacht 14. 08. 2026
Agentische KI gewinnt in Unternehmen deutlich an Bedeutung und übernimmt zunehmend operative Aufgaben. Besonders im Kundenservice und im Einzelhandel wächst der Einsatz – gleichzeitig werden die Systeme schneller erstellt und mit zusätzlichen Fähigkeiten ausgestattet.
NetApp übernimmt JetStream Software 11. 08. 2026
NetApp hat die Übernahme von JetStream Software bekanntgegeben. Mit der Technologie des auf Disaster Recovery und Migration von VMware-Umgebungen spezialisierten Anbieters will NetApp seine Funktionen für Wiederherstellung und Workload-Mobilität ausbauen.
HOFER übergibt digitalen Vertriebskanal an IBM iX 10. 08. 2026
Von der technischen Plattform bis zum Tagesgeschäft: IBM iX übernimmt weitreichende Aufgaben für das Non-Food-Onlinegeschäft des österreichischen Discounters. Das Betriebsmodell umfasst auch Performance Marketing, Reporting und First-Level-Kundenservice.
Vertrauen wird zur Zielscheibe von Cyberkriminellen 07. 08. 2026
Nicht jede Cyberattacke beginnt mit einer technischen Schwachstelle. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass organisierte Tätergruppen zunehmend versuchen, Mitarbeitende gezielt für ihre Angriffe zu gewinnen und privilegierte Unternehmenszugänge als Handelsware zu nutzen.
KI verändert den Einstieg in die Customer Journey 06. 08. 2026
Die Produktsuche verlagert sich zunehmend von klassischen Suchmaschinen und Händler-Websites hin zu KI-gestützten Assistenten. Damit ändern sich auch die Anforderungen an Produktinformationen und die digitale Sichtbarkeit von Angeboten im Onlinehandel.
Arctic Wolf bündelt Sicherheitslösungen und Garantieleistungen in neuem Angebot 04. 08. 2026
Arctic Wolf hat mit „Cyber Resilience“ ein neues Angebot vorgestellt, das Security Operations, Exposure Management, Endpunktschutz und Incident Response kombiniert. Ergänzt wird das Paket durch Garantieleistungen von bis zu drei Millionen US-Dollar für berechtigte Kunden sowie Funktionen, die Unternehmen bei der Vorbereitung auf Cybervorfälle und der schnelleren Wiederherstellung unterstützen sollen.
Bitzero baut seine Kompetenzen im Bereich Technik und Lieferketten durch Zusammenarbeit mit Vertiv aus 04. 08. 2026
Bitzero Holdings baut sein Partnernetzwerk für den Ausbau moderner KI- und HPC-Rechenzentren weiter aus. Mit Vertiv gewinnt das Unternehmen einen weltweit etablierten Spezialisten für kritische Stromversorgung, Wärmemanagement und digitale Infrastruktur hinzu. Die Zusammenarbeit soll die Umsetzung leistungsfähiger, skalierbarer und nachhaltiger Rechenzentrumsprojekte beschleunigen.
Deutsche Telekom testet KI für skalierbare Sicherheitsanalysen 30. 07. 2026
Wie lässt sich die Reichweite von Cybersecurity-Prüfungen erhöhen, ohne den Personalaufwand im gleichen Maß zu steigern? Die Deutsche Telekom hat den Einsatz von KI in bestehenden Sicherheitsprozessen untersucht und dabei Erfahrungen mit der Skalierung von Analysen internetexponierter Systeme und großer Code-Bestände gesammelt.
Neue Prioritäten in der IT-Sicherheit 29. 07. 2026
Unternehmen in der DACH-Region bewerten neue Bedrohungsszenarien zunehmend anders als noch vor wenigen Jahren. Eine aktuelle Studie zeigt, welche Entwicklungen die Sicherheitsstrategien prägen und warum menschliche Kontrolle sowie digitale Souveränität an Bedeutung gewinnen.
Schwarz Digits und Zscaler starten souveräne Zero Trust SASE-Plattform für Europa 28. 07. 2026
Schwarz Digits und Zscaler haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird die Sicherheitsplattform Zscaler Zero Trust Exchange auf der Cloud-Infrastruktur STACKIT von Schwarz Digits in Deutschland betrieben. Das gemeinsame Angebot richtet sich an Kunden in Europa und soll Anforderungen an Cybersicherheit, Souveränität und regulatorische Vorgaben verbinden.
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Voicebots und KI im Kundenservice

Mensch oder Maschine? Die Akzeptanz von Voicebots in Österreich

Eine aktuelle Umfrage von Tietoevry Austria zeigt: Während eine knappe Mehrheit in Österreich Voicebots im Kundenservice noch skeptisch gegenübersteht, wächst besonders bei jüngeren und technikaffinen Menschen die Akzeptanz. Entscheidende Faktoren sind Erreichbarkeit, Transparenz und die Möglichkeit, bei Bedarf auf menschliche Unterstützung zurückgreifen zu können.

Foto: Tietoevry Österreich hat eine gespaltene Meinung zu KI-basierten Sprachassistenten im Kund:innenservice: 40 Prozent der Befragten halten den Einsatz von Voicebots für akzeptabel, während die Hälfte (50 Prozent) ihn ablehnt. Foto: Joe and Jen Photo Robert Kaup, Managing Director von Tietoevry Austria und Head of New Markets bei Tietoevry Automatisierte Sprachassistenten, sogenannte Voicebots, gewinnen im Kundenservice zunehmend an Bedeutung. Unternehmen nutzen sie, um Anfragen effizienter zu bearbeiten und gleichzeitig die Erreichbarkeit zu verbessern. Doch wie steht man in Österreich zu dieser Entwicklung? Dieser Frage ist Tietoevry Austria gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut TQS Research & Consulting nachgegangen. In einer repräsentativen Umfrage wurden 1.000 Personen im Alter von 16 bis 65 Jahren zu ihrer Einstellung gegenüber Voicebots befragt.

Junge Generationen treiben die Akzeptanz von Voicebots

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Meinungen zu Voicebots geteilt sind. Insgesamt betrachten 40 Prozent der Befragten den Einsatz dieser Technologie im Kundenservice als akzeptabel, während 50 Prozent sie ablehnen. Besonders auffällig ist die Altersverteilung: Fast zwei Drittel (65,1 Prozent) der 16- bis 29-Jährigen stehen Voicebots offen gegenüber, während nur etwa ein Drittel (37,4 Prozent) der 50- bis 65-Jährigen ähnlich positiv eingestellt ist. Diese Zahlen verdeutlichen, dass jüngere Altersgruppen als Treiber für die Verbreitung von Voicebots gelten können.

Einkommen beeinflusst die Bereitschaft zur Nutzung

Auch das Haushaltseinkommen spielt eine Rolle bei der Akzeptanz. Personen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von über 5.000 Euro zeigen mit 86,1 Prozent eine deutlich höhere Bereitschaft, mit Voicebots zu interagieren, als jene aus niedrigeren Einkommensgruppen. In Haushalten mit einem Einkommen zwischen 1.000 und 1.500 Euro liegt die Zustimmungsrate bei 67,1 Prozent. Diese Tendenz deutet darauf hin, dass finanzielle Sicherheit möglicherweise die Offenheit gegenüber technologischen Neuerungen begünstigt.

Erreichbarkeit als überzeugendes Argument

Ein wesentlicher Vorteil, den die Befragten im Einsatz von Voicebots sehen, ist deren ständige Verfügbarkeit. Rund 78 Prozent  gaben an, dass sie die Unterstützung eines Voicebots in Anspruch nehmen würden, wenn dieser jederzeit erreichbar und ohne Wartezeiten verfügbar wäre. Besonders hoch ist die Zustimmung bei den 30- bis 39-Jährigen (83,3 Prozent). Regionale Unterschiede zeigen sich jedoch auch: während in Oberösterreich sehr hohe Zustimmungsraten erzielt werden (84,3 Prozen), sind in Kärnten (72,6 Prozent) und in der Steiermark (72,3 Prozent) die Befragten deutlich zurückhaltender.

Transparenz und menschliche Alternativen bleiben wichtig

Trotz der grundsätzlichen Offenheit für Voicebots legen die meisten Teilnehmenden großen Wert auf Transparenz. 83 Prozent möchten im Vorfeld informiert werden, wenn sie mit einem Voicebot sprechen. Besonders hoch ist diese Erwartungshaltung in Salzburg (94,9 Prozent). Ebenso wichtig ist die Möglichkeit, jederzeit zu einem menschlichen Mitarbeitenden wechseln zu können. Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) betrachten diese Option als entscheidend für die Akzeptanz von Voicebots. Diese Anforderungen verdeutlichen, dass viele Konsument:innen den Einsatz von KI nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zum menschlichen Service verstehen.

Quelle: Tietoevry

Hybride Modelle als Zukunft des Kundenservice

„Die Studienergebnisse bestätigen unsere Erfahrung aus zahlreichen Projekten: Voicebots werden dann angenommen, wenn sie echten Mehrwert bieten, also schnell verfügbar, klar als solche erkennbar und nahtlos mit menschlicher Unterstützung kombinierbar sind“, erklärt Robert Kaup, Managing Director von Tietoevry Austria und Head of New Markets bei Tietoevry. Die Erkenntnisse der Umfrage unterstreichen die Notwendigkeit eines hybriden Ansatzes im Kundenservice. Moderne Strategien setzen auf intelligente Automatisierung, wo Effizienz gefragt ist, und auf menschliche Kompetenz, wenn Empathie und individuelle Beratung erforderlich sind. Robert Kaup betont zudem: „Die Ergebnisse zeigen, dass Konsument:innen grundsätzlich bereit sind, neue Technologien wie Voicebots anzunehmen, wenn sie dabei nicht das Gefühl haben, Kontrolle oder Servicequalität zu verlieren.“ Unternehmen, die jetzt in digitale Lösungen investieren, können ihre Servicequalität nachhaltig verbessern und gezielt auf die Bedürfnisse ihrer Kund:innen eingehen.

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