Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Komplettpaket für IT-Anwendungen 05. 12. 2022
Gepardec stellt sich als Full-Service-Dienstleister neu auf.
Aus der Ukraine in den Job 02. 12. 2022
Ein Trainingsprogramm bildet Kriegsflüchtlinge in sechs Monaten für die IT-Branche aus.
Künstliche Intelligenz für jede Produktionsumgebung 01. 12. 2022
Das Linzer Smart-Factory-Start-up Danube Dynamics ermöglicht mit „Auros“ eine einfache Integration von KI in den Produktionsprozess.
End User Experience im Fokus 01. 12. 2022
Die neue Version der Baramundi Management Suite bringt zahlreiche Verbesserungen für IT-Admins und Managed Service Provider.
Digitale Barrierefreiheit 30. 11. 2022
Die Special Interest Group „Accessibility in ICT” des Verband Österreichischer Software Innovationen (VÖSI) lud zum Talk über inklusive Technologie und den European Accessiblity Act.
Einheitliches Management für die „Evolved Cloud“ 29. 11. 2022
NetApp präsentierte auf der heurigen Insight seine Vision für den nächsten Entwicklungsschritt des Cloud Computings. Zudem adressierte der Tech-Konzern steigende Energiekosten und höhere Nachhaltigkeitsziele.
Mehr Nachhaltigkeit in Rechenzentren 28. 11. 2022
Eine Nutanix-Studie untersucht Einfluss von Rechenzentrumsmodellen auf Energieeffizienz und CO2-Fußabdruck.
Boll Engineering schließt Partnerschaft mit Claroty 24. 11. 2022
Die Lösungen von Claroty sorgen für Sicherheit in industriellen Umgebungen.
Salesforce-Training „on the Job“ 24. 11. 2022
Salesforce und ETC launchen ein Programm für Weiterbildung und Einstieg in die Technologiebranche.
„Chap“ startet in Österreich 22. 11. 2022
Kyoceras Partnerprogramm unterstützt den IT-Fachhandel beim Verkauf seiner Drucksysteme und Dokumenten-Lösungen.
Igel stellt Produktion eigener Hardware ein 21. 11. 2022
Der ehemalige Hersteller von Thin Clients fokussiert künftig auf seine Software-Plattform Igel OS.
Hoher Schutz auf kleinem Raum 18. 11. 2022
Rittal bietet seine RiMatrix Micro-Rechenzentren nun auch als vorkonfigurierte Bundles an.
MSP-Lösungen von Bitdefender auf dem Ingram Micro Cloud Marketplace verfügbar 17. 11. 2022
Reseller in der DACH-Region haben nun auf die MSP-Sicherheitslösungen Zugriff.
Adesso Orange expandiert 17. 11. 2022
Das SAP-Beratungshaus baut sein Geschäft in Österreich aus.
Strategien, Herausforderungen, Wissensaufbau und Weiterentwicklung 16. 11. 2022
Fujitsu begrüßte seine Partner Ende September im Hannover Congress Centrum.
Virtuelle Banking-Services sicher und flexibel umsetzen 16. 11. 2022
Die Volksbanken-Gruppe setzt für die Online-Beratung auf TeamViewer.
Multiviewer für volle Benutzerkontrolle im Kontrollraum 16. 11. 2022
ADDERView Switch schaltet per Mauszeiger automatisch und in Echtzeit zwischen bis zu vier Rechnern um.
Nfon-Partnerevent ging in Wien über die Bühne 15. 11. 2022
Nfon kündigte im Rahmen seiner Partnerkonferenz eine neue Cloudya App für MS Teams, ein neues Partnerportal und seinen Status als Carrier in Deutschland an.
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New Relic

Sicherheit auf allen Ebenen

Gastbeitrag: Der Begriff Observability ist derzeit in aller Munde. Doch was bringen Tools konkret und wie sieht die Verwendung im Alltag aus? Am Beispiel des Lauf-App-Unternehmens Runtastic, das seit 2015 Teil des adidas-Konzerns ist, erklärt Klaus Kurz von New Relic, wie es funktioniert.

Foto: New Relic Der Autor Klaus Kurz ist Senior Director Customer Adoption Central Europe und MENA bei New Relic Die Corona-Pandemie hat in Deutschland einen Lauf-Hype ausgelöst. Da Fitnessstudios schließen mussten, erlebte Laufen als Volkssport einen neuen Höhepunkt. Trotz fehlender Wettkämpfe entstaubten mehr und mehr Leute ihre Laufschuhe, investierten in teure Pulsuhren oder begannen mit den ersten Runden um den Block. Auch die Lauf-App adidas Running, die von Runtastic herausgegeben wird, verzeichnete einen Peak.

Das österreichische Unternehmen, das vor zehn Jahren als Start-up begann, hat heute fast 300 Mitarbeitende und sehr viel Software, um die internen Systeme, aber auch seine Userinnen und User „am Laufen“ zu halten. Über die Jahre sind nicht nur die Funktionen der Applikationen und das Team gewachsen, sondern auch der Software-Stack und dessen Komplexität.

Observability-Tools ermöglichen optimalen Überblick

Bereits kurz nach der Gründung begann das Unternehmen, auf Observability-Tools von New Relic zu setzen, um einen optimalen Überblick zu behalten. Denn bei einer App, deren wichtigster Aspekt ist, dass sie genau dann funktioniert, wenn jemand mit ihr laufen gehen möchte, kann jeder noch so kleine Fehler im Code zu Problemen und am Ende Frustration bei Userinnen und Usern führen. Mit jedem neuen Feature und jedem Update steigt jedoch das Risiko, dass genau das passiert. Mithilfe von Observability können Probleme schneller gefunden, ihre Gründe erkannt und Lösungen gefunden werden. Die komplexe Architektur des Runtastic IT-Stack umfasst derzeit circa 75 Backend Services und Datenbanken, die gemeinsam funktionieren müssen. Observability bietet hier zusätzliche Sicherheit. Auch werden mögliche Probleme effizient analysiert, Wechselwirkungen von unterschiedlichen Services direkt erkannt und Lösungsvorschläge gegeben. Und das auch bei steigender Komplexität durch z. B. Microservices. Denn eine gute Observability-Plattform wächst mit und kann unkompliziert auch neue Features und Systeme integrieren.

In der täglichen Nutzung ist dabei vor allem wichtig, dass die Tools zum Monitoring des Stacks keinen zusätzlichen Aufwand verursachen. Für jeden Teil des Tech-Stacks ein eigenes Tool zu haben, das im schlimmsten Fall nicht mit den anderen kommuniziert, bringt am Ende nur mehr Arbeit. Um möglichst effizient zu arbeiten, braucht es eine All-in-One-Lösung. Von Mobile bis Logging im Hintergrund muss alles in einem System erfasst und Ende-zu-Ende überwacht werden. Nur so können bei Problemen die richtigen Technikerinnen oder Techniker angefragt und an den richtigen Stellen eingesetzt werden.

Wenn das Unternehmen wächst, müssen sich die Tools anpassen

Die Routine mit dem Tool ist bei Runtastic über Jahre gewachsen. Alle 120 Software-Ingenieurinnen und -Ingenieure bei Runtastic nutzen inzwischen Observability-Tools in ihrer täglichen Arbeit. War zur Vertragsunterzeichnung noch ausschlaggebend, dass Java und Ruby unterstützt werden, sind heute andere Features im Fokus. Zu Beginn der Partnerschaft wurde nur die Backend-Infrastruktur überwacht, dann kam das Mobile App Tracking hinzu. Inzwischen nutzt Runtastic beinahe alle Features der New Relic Observability-Plattform und entscheidet von Projekt zu Projekt, welche Metriken gerade relevant sind.

Und nicht nur die Software-Entwickler nutzen das Tool, auch Product Owner haben Zugriff darauf. Das hat die Konversation zwischen beiden Gruppen deutlich erleichtert und hebt sie auf eine sachlichere, datengestützte Ebene. Diskussionen über Downtimes oder andere Probleme werden nicht auf Basis von gefühlten Ausfallzeiten, sondern klaren Metriken und geführt.

„New Relic bietet uns als Team ein gemeinsames Verständnis unserer Software-Landschaft. Es vereinfacht auch die Gespräche mit anderen Teams, wie Product Owner oder Marketing. Denn mit den Tools sind alle Gespräche auf verlässlichen Daten, statt Emotionen aufgebaut”, sagt David Österreicher, Developer Advocate bei Runtastic.

Machine Learning

In Zukunft soll noch Machine Learning zur schnelleren Lösung von Problemen genutzt werden, außerdem bereitet sich Runtastic auf eine Cloud-Migration vor. Auch hier wächst das Observability-Tool wieder mit und passt sich an die neuen Gegebenheiten an.

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