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Wachstumsfinanzierung über 1,62 Millionen Euro unterstützt Expansionsstrategie.
Branchenlösung für Finanzdienstleister 14. 04. 2021
SAP schließt strategische Partnerschaft im Rahmen der Industry-Cloud-Strategie.
Hyland schließt die Übernahme von Nuxeo ab 13. 04. 2021
Akquisition stärkt Engagement für Cloud und Open Source.
Buxbaum Automation mit neuer Vertriebspartnerschaft 12. 04. 2021
Das Eisenstädter Automatisierungsunternehmen ist ab sofort exklusiver Vertriebspartner von „Deutschmann Automation“.
Neue IoT-Partnerschaft 09. 04. 2021
ALSO erweitert Angebot für Lösungen im Bereich des Internets der Dinge mit Produkten von Teltonika Networks.
Unit4 bringt Cloud-Plattform ERPx 08. 04. 2021
Einheitliche Cloud-Plattform fokussiert mittelständische Dienstleistungs-Unternehmen.
@Indsider 08. 04. 2021
IoT: Großartige Lösungen für neue Arbeitswelten
adesso bündelt SAP-Expertise 07. 04. 2021
adesso orange betreut Firmenkunden im SAP-Segment.
Infoniqa übernimmt Sage Schweiz 06. 04. 2021
Neuer Zukauf im Segment der kleinen und mittelständischen Unternehmen.
Baramundi ist wieder „Great Place to Work“ 02. 04. 2021
Augsburger Software Hersteller erhält die Auszeichnung bereits zum achten Mal.
Auszeichnung für IT-Partner 01. 04. 2021
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Gemeinsam vorwärts 01. 04. 2021
dicom wird in ALSO Austria integriert.
Mehr Sicherheit und Geschwindigkeit 31. 03. 2021
Cisco zeigt auf seiner virtuellen Konferenz Neuheiten vom Endgeräte-Schutz bis zur Netzwerk-Architektur der Zukunft.
Disziplinübergreifend sicher 30. 03. 2021
Automatische Prüfroutinen und Qualitätsnachweise im Engineering bringt das neue Aucotec-Update.
Fusion zwischen Ramsauer & Stürmer und Novotec 29. 03. 2021
Die zwei Salzburger ERP-Hersteller gehen ab sofort gemeinsame Wege.
NTS baut Standortnetzwerk in Deutschland weiter aus 29. 03. 2021
Österreichischer Systemintegrator eröffnet die fünfte Niederlassung in Deutschland.
Mobiler e-Impfpass aus einer Hand 25. 03. 2021
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PayPal Commerce Plattform startet Österreich 24. 03. 2021
Optimiertes PayPal-Geschäftskonto mit vollständig integrierten Zahlungsmethoden und KI-unterstütztem Betrugsschutz
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Pegasystems

Liebst du mich?

Gastkommentar: Je weiter sich Künstliche Intelligenz verbreitet, desto wichtiger ist es, sie verantwortungsvoll einzusetzen. Sonst wird die Liebesaffäre zwischen Mensch und Maschine nur von kurzer Dauer sein, sagt Peter van der Putten.

Foto: Pegasystems Peter van der Putten ist Director AI bei Pegasystems und Assistant Professor AI an der Universität Leiden „You broke my heart, cause I couldn't dance, you didn't even want me around. And now I am back, to let you know, I can really shake 'em down.“ Ein Video des Roboterbauers Boston Dynamics ist mit rund 30 Millionen Aufrufen derzeit ein Hit auf YouTube. Darin führen die Roboter Atlas, Spot und Handle zu den Klängen von „Do you love me“ von The Contours einen mitreißenden Tanz auf.

Doch es gibt auch Kritik. Diese Roboter werden nicht nur für industrielle Anwendungen, sondern auch für militärische Zwecke eingesetzt. Und es werden Befürchtungen geschürt, dass wir irgendwann in ferner Zukunft zu Sklaven dieser Roboter werden. Elon Musk hat es mit seinem Tweet schön auf den Punkt gebracht: „Wenn sie uns nicht lieben, sind wir in großen Schwierigkeiten“.

KI ist bereits Realität

Aber egal, ob man nun ein Techno-Optimist oder -Pessimist ist, es ist nicht klug, auf diese ferne Zukunft zu warten. Künstliche Intelligenz ist heute schon weit verbreitet, auch wenn sie meist nicht wie ein humanoider Roboter aussieht. Musk hat ein paar Millionen Roboterautos auf der Straße und viele Menschen unterhalten sich fröhlich mit Siri, Alexa oder Google Home.

Künstliche Intelligenz wird auch zunehmend und in größerem Umfang in der Eins-zu-eins-Kundeninteraktion eingesetzt. Nicht nur, um Kundendienstmitarbeiter zu unterstützen, sondern auch, um Probleme zu lösen, bevor ein Kunde einen Agenten am Telefon hat. Zum Beispiel durch proaktive Lösungsvorschläge, wenn der Kunde in der Warteschleife ist oder mit Self-Service-Lösungen wie Chatbots.

Noch besser sind intelligente Systeme, die Probleme erkennen und lösen, manchmal sogar, bevor der Kunde sie bemerkt. Customer Experience, Service und Marketing verschmelzen in Interaktionsplattformen, die dem Kunden eine persönliche Beratung bieten. Und ganz praktisch verschiebt sich der Fokus von der reinen Automatisierung aller möglichen Tätigkeiten hin zur Nutzung von Künstlicher Intelligenz, um Prozesse zu optimieren und besseren Service zu geringeren Kosten zu liefern.

Technologie muss den Menschen dienen

Müssen wir uns deshalb weniger Sorgen über negative Nebenwirkungen von Künstlicher Intelligenz machen? Nein. Da es nicht mehr um theoretische Zukunftsszenarien, sondern um den täglichen Einsatz im großen Stil geht, ist es umso wichtiger, Künstliche Intelligenz transparent und erklärbar zu machen und Diskriminierung bei automatisierten Vorhersagen und Entscheidungen zu minimieren. Und auf einer grundlegenderen Ebene, diese Technologie so einzusetzen, dass sie den Menschen dient, nicht nur den Unternehmen. Andernfalls wird unsere Liebesaffäre mit den Robotern bald vorbei sein.

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