Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Nur 28 Prozent stellen Daten nach Ransomware vollständig wieder her 16. 04. 2026
Eine globale Studie von Veeam zeigt eine deutliche Lücke zwischen Vertrauen und tatsächlicher Wiederherstellungsfähigkeit. Gleichzeitig erhöhen KI-Anwendungen den Druck auf Datenmanagement und Sicherheitsstrukturen.
SentinelOne und Cloudflare vertiefen Integration für automatisierte Bedrohungsabwehr 16. 04. 2026
Die Partner verknüpfen Telemetriedaten aus Cloudflare-Logpush mit SentinelOnes Singularity AI SIEM. Ziel ist eine beschleunigte Erkennung und automatisierte Reaktion auf Cyberbedrohungen über unterschiedliche IT-Umgebungen hinweg.
Trend Micro und Anthropic kooperieren bei KI-gestützter Bedrohungsabwehr 16. 04. 2026
TrendAIs Plattform integriert Claude-Modelle von Anthropic. Die Partner setzen auf agentenbasierte Workflows, automatisierte Sicherheitsprozesse und gemeinsame Forschung zu Schwachstellen in KI-Systemen.
Reformtempo erhöhen: Wirtschaft fordert klare Signale zwischen Wien und Berlin 15. 04. 2026
Die Deutsche Handelskammer in Österreich (DHK) mahnt angesichts einer fragilen wirtschaftlichen Erholung zu entschlossenem Handeln. Vertreter aus Wirtschaft und Forschung sehen strukturelle Reformen, einen vollendeten EU-Binnenmarkt und mehr wirtschaftliche Souveränität als zentrale Hebel.
Yves Zischek wird Managing Director von Digital Realty Österreich 14. 04. 2026
Der Rechenzentrumsbetreiber Digital Realty stellt seine Führung in Österreich neu auf: Mit Yves Zischek übernimmt ein erfahrener Manager aus der Telekommunikations- und IT-Branche die Leitung des Marktes. Neben Österreich verantwortet er auch die Schweiz und soll den Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur sowie neue Kapazitäten im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung vorantreiben.
Marius Dunker kehrt als RVP Enterprise Sales DACH zurück 14. 04. 2026
Der IT-Management-Anbieter Flexera baut seine Führung in der DACH-Region aus: Marius Dunker kehrt als Regional Vice President Enterprise Sales zurück und soll insbesondere den Mehrwert von Technologieinvestitionen über Cloud, SaaS, KI und On-Premises hinweg stärken.
KI hat das herkömmliche IT-Sicherheitsmodell zunichtegemacht 13. 04. 2026
Künstliche Intelligenz verändert die Grundlagen der IT-Sicherheit grundlegend: In seinem Gastbeitrag erläutert Benny Lakunishok, CEO von Zero Networks, warum das bisherige Sicherheitsparadigma „assume a breach“ durch aktuelle Entwicklungen rund um Anthropic und Initiativen wie Project Glasswing zur Realität geworden ist. Ereignisse wie „Anthropic Mythos“ zeigen, dass Sicherheitsvorfälle nicht mehr hypothetisch gedacht werden, sondern als Ausgangspunkt gelten müssen – mit weitreichenden Konsequenzen für Strategien in der IT-Security.
Wie KI zum Schwungrad für Unternehmen wird 13. 04. 2026
SAP Business AI entwickelt sich zunehmend zum zentralen Treiber der digitalen Transformation. Durch die enge Verzahnung von Daten, Prozessen und KI entstehen intelligente Systeme, die Entscheidungen beschleunigen, Effizienz steigern und Unternehmen nachhaltig wettbewerbsfähiger machen.
Zscaler warnt vor Malware-Kampagnen nach Leak von Claude Code 09. 04. 2026
Nach der versehentlichen Veröffentlichung des Quellcodes von Claude Code analysiert Zscaler zunehmende Bedrohungsaktivitäten. Cyberkriminelle nutzen das öffentliche Interesse gezielt zur Verbreitung von Schadsoftware.
NetApp und Nutanix kooperieren bei Cloud-Plattform 08. 04. 2026
NetApp und Nutanix haben eine strategische Allianz angekündigt, die auf die Integration von Dateninfrastruktur und Hybrid-Multicloud-Plattform abzielt. Die Zusammenarbeit soll Unternehmen neue Optionen für die Modernisierung virtualisierter Umgebungen bieten und den Betrieb über verschiedene IT-Umgebungen hinweg vereinfachen.
Weniger Papier, mehr Effizienz: Digitale Signaturen zeigen messbare Wirkung 03. 04. 2026
Die aktuelle ÖkoStats-Auswertung von A-Trust zeigt: Die Nutzung qualifizierter elektronischer Signaturen steigt weiter – mit klar messbaren Effekten auf Ressourcenverbrauch und Effizienz.
Axios Supply-Chain-Attacke untergräbt Vertrauen in npm: Weit verbreitete Software im Fadenkreuz von Cyberkriminellen 02. 04. 2026
Die mutmaßliche Kompromittierung des weit verbreiteten HTTP-Clients Axios wirft ein Schlaglicht auf strukturelle Schwächen moderner Software-Lieferketten. Ein Kommentar von Ismael Valenzuela ordnet die Risiken für Unternehmen ein.
Michael Schmitz übernimmt Leitung von SAP Concur in der MEE-Region 01. 04. 2026
SAP bündelt das Concur-Geschäft in Mittel- und Osteuropa neu. Michael Schmitz verantwortet ab sofort die Region und soll die Vertriebsstruktur weiterentwickeln.
Michael Weinzierl übernimmt Geschäftsführung von Arrow ECS Österreich 01. 04. 2026
Der Technologieanbieter Arrow ordnet seine Führungsstruktur in der DACH-Region neu. Mit Michael Weinzierl übernimmt ein langjähriger Manager die Geschäftsleitung in Österreich, während die regionale Verantwortung gebündelt wird.
Cyberangriff auf EU-Kommission rückt Hackergruppe ShinyHunters in den Fokus 31. 03. 2026
Nach dem Angriff auf die Cloud-Infrastruktur der EU-Kommission analysiert ESET die mutmaßlichen Täter. Im Mittelpunkt steht die Gruppe ShinyHunters, deren Vorgehensweise auf bekannte Muster bei groß angelegten Datenlecks hinweist.
Adastra baut Wien-Standort aus und holt Go-to-Market-Lead 31. 03. 2026
Das kanadisch-tschechische IT-Beratungsunternehmen Adastra stärkt seine Präsenz in Wien und treibt die Expansion in Richtung Westeuropa voran. Mit Mario Klima übernimmt ein erfahrener Branchenkenner die Rolle des Go-to-Market-Lead für Österreich.
Insight ernennt Jack Azagury zum CEO 30. 03. 2026
Insight Enterprises bestellt mit Jack Azagury einen neuen President und CEO. Der frühere Accenture-Manager soll die Transformation des Unternehmens hin zu einem „AI-first“-Lösungsintegrator vorantreiben.
Check Point stellt Referenzarchitektur für KI-Rechenzentren vor 30. 03. 2026
Check Point hat mit dem „AI Factory Security Blueprint“ eine Referenzarchitektur zur Absicherung von KI-Infrastrukturen veröffentlicht. Der Ansatz deckt alle Ebenen von Hardware bis Anwendung ab und adressiert spezifische Bedrohungen moderner KI-Umgebungen.
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PSI Automotive & Industry

Gute Vorbereitung ist alles

Der Hersteller von Automatisierungslösungen SW Automatisierung hat sein neues ERP-System für Auftrags- und Serienfertigung in Rekordzeit eingeführt – und zwar parallel zum Aufbau eines neuen Geschäftsbereichs.

Foto: SW Automatisierung In einem Mammutprojekt startete SW Automatisierung nicht nur mit dem neuen Geschäftsbereich Maschinenbau und nahm eine Produktionshalle, Hochregallager und weitere Büroräume in Betrieb, sondern führte auch das neue ERP-System von PSI in Rekordzeit ein Parallel eine neue ERP-Lösung einführen, einen neuen Geschäftsbereich aufbauen und eine Produktionshalle in Betrieb nehmen: Was nach einem zeitintensiven Mammutprojekt klingt, hat SW Automatisierung, Hersteller von Automatisierungslösungen, in nur 12 Monaten umgesetzt.

Wächst ein Unternehmen, muss nicht selten die IT auf den Prüfstand. Auch dem in Golling an der Salzach ansässigen Unternehmen SW Automatisierung ging es so. Seit über 45 Jahren entwickelt und produziert der Betrieb anspruchsvolle Automatisierungslösungen für Gewerbe und Industrie. Weil Steuerungseinheiten für Schaltschränke, Sonder- und Serienanlagen so gefragt sind wie nie, hat das Unternehmen nicht nur zusätzliche Gebäudeflächen inklusive Produktionshalle, Hochregallager und weitere Büroräume in Betrieb genommen. Mit dem Maschinenbau ist auch ein weiterer Geschäftsbereich hinzukommen.

Einheitliche Prozesse für Steuerungs- und Maschinenbau

„Wir wussten, dass wir nun auch ein neues ERP-System brauchen“, erinnert sich Rupert Huber, der sowohl den Einkauf als auch das ERP-Einführungsprojekt verantwortet. Denn eine verlässliche Datenanalyse und -kontrolle waren mit dem vorhandenen ERP-System schon vor dem Ausbau kaum mehr umsetzbar. Neben der Anbindung des neuen Hochregallagers musste das neue System sämtliche Abläufe im Steuerungs- und Maschinenbau bzw. in der Auftrags- und Serienfertigung in einheitlichen Prozessen abbilden, d. h. von Anfrage und Angebotserstellung über Auftragsmanagement, Konstruktion und Beschaffung bis zu Produktion, Lieferung und Rechnungsstellung. Die Umsetzung gelang in Rekordzeit: Nur 12 Monate nach der Entscheidung für das ERP-System PSIpenta ging die Lösung live.

Foto: SW Automatisierung Der sportliche Zeitplan für die ERP-Einführung konnte dank klarem Einführungskonzept, hohem Digitalisierungsgrad und dem motivierten Projektteam eingehalten werden Einbindung von Hochregallager und ERP-App

Beachtlich ist diese Umsetzungszeit vor allem auch angesichts des parallelen Starts der Serienfertigung in der neuen Produktionshalle. So musste das Team gemeinsam mit dem PSI-Projektteam nicht nur das neue ERP-System im Steuerungsbereich mit seinen bekannten Abläufen implementieren, sondern zugleich neue Prozesse für den Maschinenbau sowie Schnittstellen zur Konstruktion erarbeiten und in die Lösung integrieren. Gleiches galt für das neue Hochregallager und den Start der PSI Industrial Apps in der Warenannahme und -buchung. Innerhalb von nur vier Monaten bereiteten die Mitarbeiter die für das Hochregallager relevanten Prozesse im Einkauf, in der Materialwirtschaft und in der Lagerverwaltung vor und schalteten sie live.

Durchgängig transparente Daten

Basis für die schnelle ERP-Einführung war die konsequente Umsetzung des klaren Einführungskonzepts mit dem übergeordneten Ziel, Datentransparenz über alle Unternehmensbereiche hinweg zu schaffen. Zum Projekterfolg hat zudem die nahezu „papierlose“ Ausgangssituation bzw. der hohe Digitalisierungsgrad des Betriebs beigetragen: Fast jeder Mitarbeiter verfügte bereits über ein jeweils passendes Endgerät, um Daten direkt und digital zu erfassen. „Alles andere ist ebenfalls kein Hexenwerk. Meiner Meinung nach liegt es zum großen Teil an den Unternehmen selbst, was am Ende rauskommt“, betont Rupert Huber: „Was es braucht, sind eine gute Vorbereitung und ein motiviertes Team, das genauso sehr für die ERP-Einführung brennt, wie der Projektleiter selbst. Ich bin sehr stolz auf meine Kolleginnen und Kollegen, die einen erheblichen Anteil am Erfolg haben. Und natürlich bedarf es einer vertrauensvollen, offenen Kommunikation zwischen Unternehmen und Anbieter – also zwischen uns und der PSI.“

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