Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Nagarro fördert Digitalisierungsideen 19. 02. 2024
Nagarro sucht erneut innovative Ideen zu digitalen Geschäftsmodellen, Produkten und Services. Als Gewinn winkt ein Realitätscheck durch Expert:innen im Wert von 50.000 Euro.
Einfacher Weg zur Cloud-First-Strategie 12. 02. 2024
SAP präsentiert neue Möglichkeiten für Migration und Modernisierung von Softwaresystemen.
Dätwyler IT Infra übernimmt Seabix 18. 12. 2023
Der IT-Infrastruktur-Anbieter holt sich eine intelligente Kommunikationslösung ins Portfolio.
Bechtle konsolidiert Geschäft in Österreich 18. 12. 2023
Die beiden österreichischen Unternehmen der Bechtle-Gruppe gehen ab 2024 gemeinsame Wege.
hosttech launcht Kl-gestützte Domainsuche 15. 12. 2023
Der Internet Service Provider lanciert mit Domain GPT eine eigens entwickelte Kl-gestützte Domainsuche.
BOLL übernimmt Distribution von WALLIX in Österreich 15. 12. 2023
Der Security-VAD nimmt die Privileged-Access-Management(PAM)-Lösung des französischen Softwareanbieter ins Programm für Österreich.
vshosting expandiert nach DACH 14. 12. 2023
Der europäische Business Cloud Provider bietet seine Dienstleistungen nun auch im deutschsprachigen Raum an.
BestRecruiters 2023: BEKO holt Gold 01. 12. 2023
Der österreichische Technologiedienstleister sichert sich den Sieg in der Kategorie „Arbeitskräfteüberlassung“.
Trusted Access Client: Rundum-Schutz fürs Netzwerk 30. 11. 2023
Mit der Cloud-managed Remote Network Access-Lösung sorgt LANCOM für Sicherheit beim hybriden Arbeiten.
BOLL schließt Distributionsverträge mit Tenable und ALE 30. 11. 2023
Der DACH-IT-Security-VAD BOLL Engineering ist ab sofort Distributor für die Lösungen von Tenable in Österreich und in der Schweiz sowie ab 2024 für Alcatel-Lucent Enterprise in Österreich.
SVS setzt auf SuccessFactors 29. 11. 2023
Die HR-Lösung aus dem Hause SAP sorgt bei der SVS für Datentransparenz und eine aktive Einbindung der Belegschaft in die Geschäftsprozesse.
Trend Micro zeigt KI-gestützten Cybersecurity-Assistenten 28. 11. 2023
Der Companion unterstützt Analysten, um die Erkennung von und Reaktion auf Bedrohungen zu beschleunigen.
Nagarro bringt neue KI-Plattformen auf den Markt 23. 11. 2023
Genome AI, Ginger AI und Forecastra AI ermöglichen einen schnellen Einstieg in die KI-Welt.
Linzer IT-Spezialisten fusionieren 23. 11. 2023
Der neu entstehende Spezialist für Microsoft-Lösungen verfügt über ein Team von rund 150 Spezialist:innen.
Eviden Austria ist „Top-Lehrbetrieb“ 22. 11. 2023
Die Auszeichnung der Sozialpartner wurde kürzlich im Wiener Rathaus an vorbildliche Lehrbetriebe mit Standort Wien vergeben.
Arbeitsmarkt: Nachfragerückgang hält an 14. 11. 2023
Der Abwärtstrend im Expertensegment des Arbeitsmarkts hält auch im Herbst an.
IT-Fachkräftemangel hemmt das Wirtschaftswachstum 08. 11. 2023
Der aktuelle Österreichische Infrastrukturreport zeigt die prekäre Lage bei der Verfügbarkeit von IT-Fachkräften auf.
KI hilft bei der Firmengründung 07. 11. 2023
Ein österreichisches Start-up präsentierte kürzlich eine Lösung, die Businesspläne mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt.
weiter
Identity Security

Zero Trust gegen Cyberkriminalität

Immer mehr Unternehmen werden Opfer von identitätsbasierten Cyberattacken – viele setzen daher auf Zero Trust, um ihre Daten zu schützen. Gastbeitrag von Christina Langfus

Foto: Sailpoint Die Autorin Christina Langfus ist AVP Sales DACH bei Sailpoint. Egal ob Social Media, Streaming oder Beruf – Identitätsdiebstahl ist ein Thema, das in vielen unterschiedlichen Formen auftritt und immer mehr an Bedeutung gewinnt. Gerade durch die oft unbedachte Nutzung der sozialen Medien sind immer mehr Menschen privat davon betroffen. Auch bei Unternehmen steigt die Zahl der identitätsbasierten Cyberangriffe jährlich.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

In vielen Unternehmen hat sich das Konzept „Zero Trust“ durchgesetzt. Hierbei handelt es sich um einen ganzheitlichen Security-Ansatz, bei dem grundsätzlich niemandem vertraut wird: Sowohl Beschäftigte, Partner, Lieferanten als auch Anwendungen und Geräte werden kontrolliert, sobald sie versuchen, auf Unternehmensdaten zuzugreifen. Im Grunde genommen gilt jeder User als verdächtig, bis die Identität verifiziert wurde.  

Wieso? Die Grenzen der IT-Security verschieben sich. Durch die Umstellung auf Homeoffice und mobiles Arbeiten sowie cloudbasierte Dienste finden immer mehr Aktivitäten außerhalb des eigentlichen Unternehmensnetzwerkes statt, wodurch natürlich auch das Cybersecurity-Risiko steigt. Es reicht nicht mehr, einen Schutzwall rund um das Unternehmen aufzubauen. Eine vollumfängliche Cybersecurity-Strategie sollte über die Grenzen des physischen Unternehmens hinausgehen und Identitäten mit einbeziehen – egal wo sie sich gerade befinden und ob es sich um Mitarbeitende, Auftragnehmer, Lieferanten, Bots oder Geräte handelt.

Wie funktioniert das Ganze? Ein Zero-Trust-Modell basiert auf Identitäten sowie dem Prinzip der geringsten Berechtigung. Das heißt: Alle User haben so wenig Zugriff wie möglich, um ihre Aufgaben erfolgreich zu erledigen – nicht mehr, nicht weniger. Dazu muss Identity Management und Zero Trust in der Strategie eines Unternehmens verankert sein. Eine vollständige Übersicht aller Benutzertypen und der damit verbunden Zugriffe einschließlich Berechtigungen, Attribute und Rollen sowie eine Single Source of Truth mit akkuraten Identitätsdatensätzen, auf denen allen Zugriffsentscheidungen basieren, sind unumgänglich.

Auswirkungen und Schäden

Im Jahr 2022 betrugen die Kosten bzw. Verluste eines Cyberangriffs durchschnittlich 18.712 Euro je Vorfall. Doch es geht noch schlimmer: Das sächsische Sozialministerium hat rund 225.000 Euro auf das Konto eines vermeintlichen Lieferanten überwiesen. Internetbetrüger hatten die Rechnungs-E-Mail einer Firma abgefangen, bei der das Ministerium eine größere Bestellung getätigt hat.

Nicht nur finanziell hat ein Angriff erhebliche Auswirkungen. Ein erfolgreicher Cyberangriff schadet auch langfristig dem Ruf eines Unternehmens; das Vertrauen der Kunden ist geschädigt und muss erst wieder hart erarbeitet werden. 

it&t business medien OG
Tel.: +43/1/369 80 67-0
office@ittbusiness.at