Salesforce baut die Integration von Slack weiter aus und positioniert die Plattform künftig als zentrale Arbeitsoberfläche für CRM-Daten, KI-Funktionen und Zusammenarbeit. Ziel ist es, Tool-Wechsel zu reduzieren und Arbeitsprozesse stärker in Slack zu bündeln.
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Sales- und Service-Teams arbeiten häufig parallel in Chats, CRM-Systemen und weiteren Anwendungen. Laut Salesforce führt dieser ständige Wechsel zwischen verschiedenen Tools nicht nur zu Zeitverlusten, sondern auch zu fehlendem Kontext in der Zusammenarbeit. Mit einer erweiterten Integration von Slack will das Unternehmen nun CRM-Daten, Kommunikation, Anwendungen und KI-Funktionen stärker an einem Ort zusammenführen. Slack wird damit zur zentralen dialogbasierten Oberfläche für Salesforce-Anwendungen.
Die neuen Funktionen stehen Salesforce-Kunden laut Unternehmen ab sofort ohne zusätzliche Kosten oder gesonderten Implementierungsaufwand zur Verfügung.
Künftig wird bei der Erstellung einer neuen Salesforce-Instanz automatisch ein kostenloser Slack-Workspace angelegt und mit den jeweiligen CRM-Daten verknüpft. Auch bestehende Salesforce-Kunden können Slack ohne Zusatzkosten anbinden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit direkt innerhalb der Kommunikationsplattform abzubilden und dabei gleichzeitig Zugriff auf relevante Kundendaten zu ermöglichen.
Teams sollen dadurch CRM-Informationen und den jeweiligen Kontext unmittelbar in Slack nutzen können, ohne zwischen unterschiedlichen Anwendungen wechseln zu müssen. Salesforce positioniert Slack damit nicht mehr nur als Kommunikationswerkzeug, sondern als zentrale Arbeitsumgebung für CRM-gestützte Prozesse.
Parallel erweitert Salesforce die Funktionen des Slackbots deutlich. Nutzerinnen und Nutzer sollen künftig direkt innerhalb von Slack auf Salesforce-Datensätze zugreifen und diese bearbeiten können. Darüber hinaus lassen sich laut Unternehmen verschiedene Aufgaben und Workflows unmittelbar über Slack steuern.
Dazu zählen unter anderem das Starten von Workflows, das Versenden von Nachrichten oder das Anlegen neuer Channels. Perspektivisch sollen auch CRM-bezogene Aufgaben wie Gesprächsnotizen oder Opportunity-Updates per Spracheingabe möglich werden.
Nach Angaben von Salesforce soll Slackbot dabei nicht nur Informationen anzeigen, sondern Aufgaben aktiv ausführen und Prozesse abschließen können. Dazu gehören beispielsweise die Bearbeitung von E-Mails und Kalenderaufgaben, die Nutzung mehrstufiger Workflows sowie die Analyse komplexer Dokumente wie PDFs oder Tabellen. Gleichzeitig soll der Bot Kontext aus CRM-Daten und Slack-Channels berücksichtigen und seine einzelnen Arbeitsschritte transparent darstellen.
Mit der erweiterten Integration verfolgt Salesforce das Ziel, Kundendaten einfacher zugänglich zu machen und Arbeitsprozesse stärker dialogbasiert abzubilden. Slack wird dabei zur zentralen Oberfläche, über die Unternehmen auf CRM-Daten, KI-Agenten von Agentforce sowie weitere verbundene Anwendungen zugreifen können.
Im Mittelpunkt steht laut Salesforce die Reduktion von Medienbrüchen zwischen Kommunikation, Datenzugriff und Prozesssteuerung. Unternehmen sollen dadurch Informationen schneller nutzen und Aufgaben direkt innerhalb der Kollaborationsumgebung bearbeiten können.