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Scheer Austria

Schrittweise Optimierung

Electro Terminal realisiert erste Brownfield Systemkonvertierung nach SAP S/4HANA in Österreich.

Electro Terminal, Hersteller von Komponenten für Lichtanwendungen, Haushaltsgeräte und die Gebäudeinstallation, suchte ein neues ERP-System, das auch künftigen Herausforderungen gewachsen ist. Die Wahl fiel auf eine Systemkonvertierung von SAP ERP zu SAP S/4HANA, basierend auf einer Brownfield Strategie, die eine schrittweise Transformation des Systems vorsieht. Projektpartner bei dieser Transformation waren Scheer Austria als Prozess- und SAP S/4HANA Experte und T-Systems als Operationspartner.

„Als mittelständisches Unternehmen ging es uns darum, dass das zukünftige System unseren Anforderungen entspricht, nicht um einen speziellen Anbieter. Klar war aber, dass unser SAP ECC System nicht mehr so nachzurüsten war, dass wir die gewünschte Prozessautomatisierung umfassend umsetzen konnten“, erläutert Leo Guggenberger, Projektleiter bei dem Innsbrucker Industriebetrieb. „Auf der Suche nach einer Lösung hat uns das Portfolio von SAP S/4HANA überzeugt.“

Electro Terminal ging es darum, bestehende Prozesse optimieren und mobile Prozesse unterstützen zu können. Dabei sollte die Laufzeit eines solchen Projektes überschaubar sein und mit möglichst geringen Belastungen für die Fachbereiche einhergehen.

Brownfield Conversion.

 „Wir haben uns nach intensiven Beratungen mit unseren Projektpartnern für eine Brownfield Conversion entschieden, da unser System durchaus komplexe Zusatzentwicklungen enthielt und auch Geschäftsprozesse außerhalb des SAP ERPs abliefen. Der Brownfield-Ansatz ermöglichte es uns, die Transformation des bestehenden SAP-Systems auf SAP S/4HANA schrittweise zu vollziehen. Ein wichtiger Vorteil dabei war, dass so bestehende Prozesse beibehalten und bei Bedarf mit Hilfe der neuen Funktionalitäten von SAP S/4HANA optimiert werden konnten,“ so Guggenberger weiter.

Electro Terminal überzeugte im SAP S/4HANA Leistungspaket insbesondere die neue Benutzeroberfläche SAP Fiori, die neben mobilen Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise direkt in der Produktion, auch eine gänzlich neue Herangehensweise an Prozesse bietet. So gibt es in nahezu jedem Bereich interaktive Übersichtsseiten, Cockpits und Dashboards für den Anwender, aus denen er seine wichtigsten Aufgaben direkt erledigen kann. SAP S/4HANA bietet aber auch durch aktuelle Materialbedarfsanalysen neue Möglichkeiten in der Produktionsplanung. Ebenfalls auf der Digitalisierungsagenda des Unternehmens stehen Themen wie Predictive Maintenance oder CRM Funktionalitäten, die mit SAP S/4HANA im digitalen Kern integriert sind.

Anfang Mai 2018 erfolgte der Go-live des auf SAP S/4HANA konvertierten Systems v und damit der ersten S/4HANA Brownfield Systemkonvertierung in Österreich. Nach dem Cut-over gelang es den Beratern von Scheer Austria und T-Systems, das Produktivsystem in einer kurzen Projektdurchlaufzeit für den Betrieb freigeben zu lassen.

Mobil immer dabei.

 Dazu Michael Bergmann, CEO von Scheer Austria: „Das Unternehmen hat jetzt Planungssicherheit für wichtige Zukunftsthemen wie Mobility, Realtime In-Memory Reporting, Predictive Maintenance, integrierte CRM-Funktionalitäten oder auch Cash Management. Der Einsatz von SAP Fiori verbessert zudem die User Experience im Umgang mit der Benutzeroberfläche, etwa für die Produktion, welche SAP nun auch auf mobilen Endgeräten nutzen kann. SAP S/4HANA ist nun überall auch mobil mit dabei.“

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