Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Sage übernimmt HR-Module von Ammonit 12. 06. 2024
Die Akquisition stärkt Sage DPW, Sages HR-Lösung für den österreichischen KMU-Sektor.
Innovationen und Netzwerke im Fokus: LEARNTEC 2024 schließt erfolgreich ab 06. 06. 2024
Die 31. Ausgabe der LEARNTEC, Europas führende Messe für digitale Bildung, bot ein breites Spektrum an Innovationen und Vernetzungsmöglichkeiten. Über 14.000 Teilnehmende aus 43 Ländern, trafen sich und 419 Aussteller in Karlsruhe, um die neuesten Entwicklungen im digitalen Lernen zu erkunden und sich auszutauschen. Das vielseitige Programm, ergänzt durch einen Outdoorbereich mit Festivalcharakter, setzte neue Maßstäbe.
Digitale Buchhaltung leicht gemacht 05. 06. 2024
Das Kärntner Start-up Bookkeepr präsentiert eine benutzerfreundliche App für EPUs und Kleinstunternehmen.
Start in Belgien, Finnland, Portugal und Tschechien 04. 06. 2024
refurbed, ein Online-Marktplatz für refurbished Produkte, erschließt neue Märkte und startet in Belgien, Finnland, Portugal und Tschechien.
Erweiterung der Datenfreiheit für Veeam-Kunden: Proxmox VE-Support kommt 28. 05. 2024
Veeam Software kündigt die Unterstützung für Proxmox VE an, eine häufig nachgefragte Virtualisierungsplattform, um das Datenmanagement und die Cyber-Resilienz zu verbessern.
ISPA sieht einen Rückschlag für den Datenschutz in EUGH Urteil 16. 05. 2024
Die ISPA, der Interessenverband der österreichischen Internetwirtschaft, äußert sich besorgt über das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Vorratsdatenspeicherung. Der Verband sieht darin eine ernsthafte Bedrohung für Grundrechte und fordert die Politik auf, gegen überzogene Überwachungstendenzen klar Stellung zu beziehen, eine umfassende Überprüfung der aktuellen Rechtslage zur Vorratsdatenspeicherung durchzuführen, klare Grenzen zu setzen und die Freiheiten der Menschen in einer digitalisierten Welt zu bewahren.
AWS startet in neue Ära der KI-gestützten Softwareentwicklung 14. 05. 2024
AWS erweitert mit Amazon Q die Möglichkeiten der Softwareentwicklung durch den Einsatz von KI. Die Plattform fördert die Automatisierung und bietet umfangreiche Integrationsoptionen, wodurch Unternehmen unterschiedlicher Größe ihre Daten sicher und effizient verwalten können. Mit Amazon Q stellt AWS ein Tool bereit, das sowohl die Entwicklergemeinschaft als auch nicht-technische Mitarbeiter unterstützt.
Studie von Ping Identity enthüllt Lücken im Identitätsschutz 08. 05. 2024
Eine internationale Umfrage von Ping Identity offenbart, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten bei der Identitätsverifikation haben und unzureichend gegen KI-basierte Angriffe geschützt sind. Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen, dass Unternehmen im Bereich Identitätsschutz im KI-Zeitalter noch großen Nachholbedarf haben. Experten empfehlen dringend, Investitionen in fortschrittlichere Technologien und Strategien zu tätigen, um sich gegen die wachsenden Bedrohungen durch künstliche Intelligenz zu wappnen.
Sichere Geldanlage mit IT-Expertise made in Austria 08. 05. 2024
Die Anforderungen für Bundeschatz, das neue Geldanlegerprodukts des Bundes, waren hoch: Die Web-Applikation sollte äußerst benutzerfreundlich und zugleich in höchstem Maße sicher sein und die Entwicklung sollte in Rekordzeit umgesetzt werden. Erfüllt wurden diese Anforderungen von einem Spezialisten für Custom Software Development mit Headquarter in Wien.
Commvault startet Cloud-basierte Cleanroom-Recovery-Lösung 02. 05. 2024
Commvault präsentiert eine neue, in der Cloud gehostete Lösung zur Datenwiederherstellung, die speziell für Unternehmen jeder Größe entwickelt wurde.
Bedrohungslage für ERP-Systeme verschärft sich drastisch: Neue Studie zeigt Zunahme der Ransomware-Vorfälle 02. 05. 2024
Eine aktuelle Untersuchung der Sicherheitsunternehmen Onapsis und Flashpoint offenbart eine alarmierende Zunahme von Ransomware-Angriffen auf SAP-Systeme. Die Studie dokumentiert einen Anstieg der Attacken um 400 Prozent, was auf eine erhöhte Ausnutzung von Schwachstellen in ERP-Systemen zurückzuführen ist. Die Cyberangriffe erreichen neue Dimensionen.
Veeam baut seine Marktführerschaft im Bereich der Datensicherung weiter aus 02. 05. 2024
Laut einem aktuellen Bericht der International Data Corporation (IDC) bestätigt Veeam seine führende Position im globalen Markt für Datenreplikations- und Schutzsoftware durch kontinuierliches Wachstum und Innovation. Die neuesten Produktentwicklungen und strategischen Partnerschaften unterstreichen die Reaktion auf die Herausforderungen moderner IT-Umgebungen und Cyberbedrohungen.
Neue Visualisierungstools unterstützen Biomediziner und Datenjournalisten 02. 05. 2024
Ein Forschungsverbund unter Beteiligung der FH St. Pölten und weiterer renommierter Institutionen entwickelte neue Hilfsmittel für Visual Analytics, die speziell auf die Bedürfnisse von Biomedizinern und Datenjournalisten zugeschnitten sind.
Langzeitstudie analysiert KI-Einsatz in B2B Social-Media-Kommunikation 24. 04. 2024
Die Langzeitstudie zur Social-Media-Kommunikation von B2B-Unternehmen ist heuer zum 14. Mal angelaufen. Dieses Jahr liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Einfluss künstlicher Intelligenz.
Österreichs Bundesrechenzentrum fördert Nachhaltigkeit durch CO2-freie IT 23. 04. 2024
Das IT Rechenzentrum des Bundes in Wien treibt mit grünem Strom und innovativen Energierückgewinnungssystemen die Nachhaltigkeit in Österreichs IT-Landschaft voran.
Wachsender Bedarf an digitaler Sicherheit durch Post-Quanten-Kryptographie 22. 04. 2024
Die Ergebnisse des PKI & Digital Trust Report 2024 von Keyfactor und Vanson Bourne unterstreichen den dringenden Bedarf an verbesserten Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen im Hinblick auf die bevorstehende Ära der Quantencomputer.
KI sichert Lieferketten 22. 04. 2024
SAP unterstützt mit KI-gestützten Lieferketteninnovationen bei der Umgestaltung der Fertigung.
A1 Österreich übernimmt die NTT Austria vollständig 10. 04. 2024
A1 Österreich kündigt die Übernahme von 100% der Anteile an der NTT Austria an, nachdem sie bereits das Alcatel Lucent Telefoniegeschäft erfolgreich integrierte.
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SolarWinds

Cloud Computing als Unternehmensstrategie

Wie Unternehmen ihre Datensicherung in der Wolke verbessern, erklärt Sascha Giese.

Foto: SolarWinds Der Autor Sascha Giese ist „Head Geek“ bei SolarWinds Spätestens seit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie vor etwa eineinhalb Jahren benötigen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den meisten Unternehmen Zugriff auf ihre Anwendungen und Daten von zu Hause aus. Auch das Teilen von Daten wird immer wichtiger. Seit Jahren schon gehört Cloud Computing zu den Wachstumstreibern in der IT und erlaubt es den Anwenderinnen und Anwendern, von überall auf ihre Daten zuzugreifen. Unternehmen profitieren von mehr Agilität und Flexibilität im Betrieb, können zudem aber auch Kosten einsparen, da sie selbst keine teuren Server betreiben müssen.

Wo die Anwendungen betrieben werden, ist so lange nebensächlich, bis ein Problem auftritt. Genau das passierte zuletzt aufgrund von Störungen bei dem Cloud-Computing-Dienstleister Fastly. Ein Systemfehler ließ weltweit zahlreiche Websites zusammenbrechen. Wenige Wochen zuvor wurde bei einem Großbrand beim französischen Cloud-Dienstleister OVH ein Teil der Daten im Rechenzentrum unwiederbringlich zerstört und viele Websites der rund 1,5 Millionen Kundinnen und Kunden waren nicht mehr erreichbar. Vorfälle wie diese machen deutlich, wie fragil die Infrastruktur des Internets und wie groß unsere Abhängigkeit von wenigen Cloud-Infrastruktur-Diensten ist. Um sich vor Ausfällen besser schützen zu können, müssen Unternehmen Konzepte zur Datensicherung entwickeln und Notfallpläne aufstellen. Die folgenden Schritte sollten sie dabei beherzigen:

Bauen Sie Cloudwissen auf

Dass in der IT häufig „learning by doing“ angesagt ist, kann zum Hemmschuh werden. Denn gerade bei Cloud-Technologien kann dies in teuren Fehlern enden. Daher sollte der erste Schritt der zuständigen IT-Experteninnen und Experten im Unternehmen sein, auf vorhandenes Wissen aufzubauen und sich damit auseinanderzusetzen, wie genau Clouds ans eigene Netzwerk angebunden werden. Abhängig von den gebuchten Cloud-Services sollten sie sich bewusstmachen, welche Routing-Optionen es gibt, wie die Verfügbarkeit geregelt ist und welche Container-Lösungen existieren.

Lesen Sie das Kleingedruckte

Schon bei der Planung einer Cloudlösung sollte man mögliche Ausfälle einkalkulieren und optionale Sicherheitsleistungen dazu buchen. Zudem sollte man bei der Vereinbarung mit den Cloud-Dienstleistern unbedingt das Kleingedruckte in den Verträgen lesen. Denn nicht immer ist die günstigste Variante auch die beste. Cloudservices sind meist keine All-Inclusive-Pakete. Die Vereinbarung zusätzlicher Leistungspflichten, wie die Reaktionszeit bei Störungen, Back-up-Möglichkeiten sowie Anwenderunterstützung für Software, geht über die gesetzlich geschuldeten Pflichten hinaus und wird optional angeboten.

Setzen Sie auf Multi-Cloud-Modelle

Größere Probleme wie ein Internetausfall lassen sich nur vermeiden, wenn man auf mehrere Cloud-Anbieter setzt. Selbst mit einem umfassenden Disaster Recovery Plan gibt es bei „nur“ einem Anbieter immer einen Single Point of Failure. Eine Multi-Cloud-Strategie kann dagegen nicht bloß Ausfällen bei einem einzigen Provider vorbeugen, sondern auch die Verfügbarkeit von Anwendungen erhöhen.

Überwachen Sie die Wolke

Mit Monitoring-Lösungen kann man zum Beispiel Cloudinstanzen, Kommunikationspfade und Ähnliches – auch über diverse Cloudsysteme hinweg – überwachen. Damit kann man Sicherheitslücken, fehlerhaften oder gescheiterten Back-Ups sowie sonstigen Problemen von Grund auf vorbeugen und frühzeitig auf Komplikationen reagieren.

Nutzen Sie Back-Up-Lösungen

Grundsätzlich lassen sich in der Cloud die gleichen Prinzipien anwenden wie bei On-Premises-Back-Ups, das heißt, eine Kopie der Daten wird offsite an einem anderen Standort gesichert, auf die man dann im Worst-Case-Szenarium zugreifen kann. Mittlerweile gibt es jedoch auch kostengünstige Softwareangebote, die es den Unternehmen ermöglichen, ihre NAS (Network Attached Storage)-Systeme mit öffentlichen Cloud-Anbietern wie Amazon Web Services® oder Microsoft® Azure® mit geringem Konfigurationsaufwand zu synchronisieren. Amazon® S3 ermöglicht ebenfalls Back-Ups, sodass alles in der Cloud automatisch mit allem vor Ort (On-Prem) synchronisiert wird.

Fazit

Viele Unternehmen denken, dass sie die Verantwortung über ihre Daten in der Cloud aus der Hand geben. In Wahrheit wird sie lediglich geteilt. Dabei kann es trügerisch sein anzunehmen, dass alle Daten in der Cloud gespeichert sind und das Back-Up automatisch läuft. Man verlässt sich ein Stückweit auf Dinge, die es eigentlich gar nicht gibt. Das IT-Team sollte daher eine eigene Cloud-Strategie entwickeln, sich mit den Details der Vereinbarung mit dem Cloud-Dienstleister auseinandersetzen und das Cloud-Umfeld immer gut beobachten. Wenn dafür kein dediziertes Personal verfügbar ist, können externe Ressourcen dabei helfen, Expertise in die Organisation zu bringen, Wissenslücken zu füllen und im Problemfall auch in der Praxis unterstützen.

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