Das St. Anna Kinderspital in Wien hat seine komplette IT-Systemlandschaft erneuert. Anlass war das Support-Ende bestehender Storage-Komponenten. Gemeinsam mit dem IT-Systemhaus DATAPLEXX wurde die neue Infrastruktur mit Server- und Speicherlösungen von Dell Technologies umgesetzt.
Foto: St. Anna Kinderspital
Im St. Anna Kinderspital werden im Schnitt pro Jahr 11.000 Patientinnen und Patienten stationär aufgenommen und nach einem ganzheitlichen medizinischen Ansatz behandelt.
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Das St. Anna Kinderspital ist das älteste Krankenhaus in Österreich, das sich ausschließlich auf die Versorgung von Kindern und Jugendlichen spezialisiert hat.
Das St. Anna Kinderspital, gegründet im Jahr 1837, ist das älteste Krankenhaus Österreichs, das sich ausschließlich auf Kinder- und Jugendmedizin konzentriert. Die hausinterne IT-Abteilung, bestehend aus fünf Mitarbeitenden, entschloss sich zur umfassenden Erneuerung der IT-Infrastruktur, als der Support für bestehende Speichersysteme auslief. Im Zuge dieser Umstellung wurde das gesamte Systemumfeld standardisiert und auf Technologien von Dell umgestellt.
Den Kern der neuen Infrastruktur bildet ein hochverfügbarer Server-Cluster mit vier Dell PowerEdge R660, verteilt auf zwei Server-Räume. Für die Verwaltung kommt Dell OpenManage zum Einsatz, das in VMware vCenter integriert ist. Als Speichersysteme dienen zwei Dell PowerStore 1200T in einem Metro-Cluster, ergänzt durch einen Dell PowerEdge R360 als „Witness“, der die Datenreplikation überwacht. Alle Systeme arbeiten vollständig mit Flash-Speichern, um eine hohe Datenverarbeitungsgeschwindigkeit zu gewährleisten.
Ergänzt wird die neue IT-Landschaft durch eine Backup-Umgebung, die Schutz vor Datenverlust durch Cyberangriffe bieten soll. Ein bereits vorhandener Dell PowerEdge R650xs wurde als Backup-Server integriert und arbeitet mit zwei Dell PowerProtect DD6400 Appliances. Eine dieser Appliances ist per Air Gap vom Netzwerk getrennt und dient als Vault zur sicheren, isolierten Aufbewahrung kritischer Daten.
Die Entscheidung für eine homogene Lösung mit Dell-Technologien fiel auch aufgrund des vereinfachten Betriebs: Alle Systeme lassen sich zentral über eine Oberfläche steuern. Laut IT-Leiter Lukas Schneider spart das IT-Team dadurch viele Arbeitsstunden pro Woche ein. Im Ernstfall – etwa bei einem Sicherheitsvorfall – kann der Betrieb rasch wiederhergestellt werden.