Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
A1 und KSV1870 bewerten Cyber-Risiken von Unternehmen 15. 06. 2024
A1 und KSV1870 haben eine strategische Kooperation geschlossen, um Unternehmen in Österreich einen umfassenden Cyber-Sicherheitsnachweis zu ermöglichen. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Transparenz und Sicherheit in lokalen und globalen Lieferketten zu erhöhen, indem ein strukturiertes und anerkanntes Rating gemäß den Richtlinien von NIS2 und DORA etabliert wird.
Sage übernimmt HR-Module von Ammonit 12. 06. 2024
Die Akquisition stärkt Sage DPW, Sages HR-Lösung für den österreichischen Markt.
Innovationen und Netzwerke im Fokus: LEARNTEC 2024 schließt erfolgreich ab 06. 06. 2024
Die 31. Ausgabe der LEARNTEC, Europas führende Messe für digitale Bildung, bot ein breites Spektrum an Innovationen und Vernetzungsmöglichkeiten. Über 14.000 Teilnehmende aus 43 Ländern, trafen sich und 419 Aussteller in Karlsruhe, um die neuesten Entwicklungen im digitalen Lernen zu erkunden und sich auszutauschen. Das vielseitige Programm, ergänzt durch einen Outdoorbereich mit Festivalcharakter, setzte neue Maßstäbe.
Digitale Buchhaltung leicht gemacht 05. 06. 2024
Das Kärntner Start-up Bookkeepr präsentiert eine benutzerfreundliche App für EPUs und Kleinstunternehmen.
Start in Belgien, Finnland, Portugal und Tschechien 04. 06. 2024
refurbed, ein Online-Marktplatz für refurbished Produkte, erschließt neue Märkte und startet in Belgien, Finnland, Portugal und Tschechien.
Erweiterung der Datenfreiheit für Veeam-Kunden: Proxmox VE-Support kommt 28. 05. 2024
Veeam Software kündigt die Unterstützung für Proxmox VE an, eine häufig nachgefragte Virtualisierungsplattform, um das Datenmanagement und die Cyber-Resilienz zu verbessern.
ISPA sieht einen Rückschlag für den Datenschutz in EUGH Urteil 16. 05. 2024
Die ISPA, der Interessenverband der österreichischen Internetwirtschaft, äußert sich besorgt über das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Vorratsdatenspeicherung. Der Verband sieht darin eine ernsthafte Bedrohung für Grundrechte und fordert die Politik auf, gegen überzogene Überwachungstendenzen klar Stellung zu beziehen, eine umfassende Überprüfung der aktuellen Rechtslage zur Vorratsdatenspeicherung durchzuführen, klare Grenzen zu setzen und die Freiheiten der Menschen in einer digitalisierten Welt zu bewahren.
AWS startet in neue Ära der KI-gestützten Softwareentwicklung 14. 05. 2024
AWS erweitert mit Amazon Q die Möglichkeiten der Softwareentwicklung durch den Einsatz von KI. Die Plattform fördert die Automatisierung und bietet umfangreiche Integrationsoptionen, wodurch Unternehmen unterschiedlicher Größe ihre Daten sicher und effizient verwalten können. Mit Amazon Q stellt AWS ein Tool bereit, das sowohl die Entwicklergemeinschaft als auch nicht-technische Mitarbeiter unterstützt.
Studie von Ping Identity enthüllt Lücken im Identitätsschutz 08. 05. 2024
Eine internationale Umfrage von Ping Identity offenbart, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten bei der Identitätsverifikation haben und unzureichend gegen KI-basierte Angriffe geschützt sind. Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen, dass Unternehmen im Bereich Identitätsschutz im KI-Zeitalter noch großen Nachholbedarf haben. Experten empfehlen dringend, Investitionen in fortschrittlichere Technologien und Strategien zu tätigen, um sich gegen die wachsenden Bedrohungen durch künstliche Intelligenz zu wappnen.
Sichere Geldanlage mit IT-Expertise made in Austria 08. 05. 2024
Die Anforderungen für Bundeschatz, das neue Geldanlegerprodukts des Bundes, waren hoch: Die Web-Applikation sollte äußerst benutzerfreundlich und zugleich in höchstem Maße sicher sein und die Entwicklung sollte in Rekordzeit umgesetzt werden. Erfüllt wurden diese Anforderungen von einem Spezialisten für Custom Software Development mit Headquarter in Wien.
Commvault startet Cloud-basierte Cleanroom-Recovery-Lösung 02. 05. 2024
Commvault präsentiert eine neue, in der Cloud gehostete Lösung zur Datenwiederherstellung, die speziell für Unternehmen jeder Größe entwickelt wurde.
Bedrohungslage für ERP-Systeme verschärft sich drastisch: Neue Studie zeigt Zunahme der Ransomware-Vorfälle 02. 05. 2024
Eine aktuelle Untersuchung der Sicherheitsunternehmen Onapsis und Flashpoint offenbart eine alarmierende Zunahme von Ransomware-Angriffen auf SAP-Systeme. Die Studie dokumentiert einen Anstieg der Attacken um 400 Prozent, was auf eine erhöhte Ausnutzung von Schwachstellen in ERP-Systemen zurückzuführen ist. Die Cyberangriffe erreichen neue Dimensionen.
Veeam baut seine Marktführerschaft im Bereich der Datensicherung weiter aus 02. 05. 2024
Laut einem aktuellen Bericht der International Data Corporation (IDC) bestätigt Veeam seine führende Position im globalen Markt für Datenreplikations- und Schutzsoftware durch kontinuierliches Wachstum und Innovation. Die neuesten Produktentwicklungen und strategischen Partnerschaften unterstreichen die Reaktion auf die Herausforderungen moderner IT-Umgebungen und Cyberbedrohungen.
Neue Visualisierungstools unterstützen Biomediziner und Datenjournalisten 02. 05. 2024
Ein Forschungsverbund unter Beteiligung der FH St. Pölten und weiterer renommierter Institutionen entwickelte neue Hilfsmittel für Visual Analytics, die speziell auf die Bedürfnisse von Biomedizinern und Datenjournalisten zugeschnitten sind.
Langzeitstudie analysiert KI-Einsatz in B2B Social-Media-Kommunikation 24. 04. 2024
Die Langzeitstudie zur Social-Media-Kommunikation von B2B-Unternehmen ist heuer zum 14. Mal angelaufen. Dieses Jahr liegt ein besonderes Augenmerk auf dem Einfluss künstlicher Intelligenz.
Österreichs Bundesrechenzentrum fördert Nachhaltigkeit durch CO2-freie IT 23. 04. 2024
Das IT Rechenzentrum des Bundes in Wien treibt mit grünem Strom und innovativen Energierückgewinnungssystemen die Nachhaltigkeit in Österreichs IT-Landschaft voran.
Wachsender Bedarf an digitaler Sicherheit durch Post-Quanten-Kryptographie 22. 04. 2024
Die Ergebnisse des PKI & Digital Trust Report 2024 von Keyfactor und Vanson Bourne unterstreichen den dringenden Bedarf an verbesserten Sicherheitsmaßnahmen in Unternehmen im Hinblick auf die bevorstehende Ära der Quantencomputer.
KI sichert Lieferketten 22. 04. 2024
SAP unterstützt mit KI-gestützten Lieferketteninnovationen bei der Umgestaltung der Fertigung.
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Kick Off zu WOMENinICT

Frauen sind in der ICT-Branche nach wie vor unterrepräsentiert, vor allem in den informatischen Berufen, Mädchen in HTLs eher die Ausnahme. Das will eine neue Initiative ändern: WOMENinICT ging Mittwochabends im IBM Client Center an den Start. Initiator ist der VÖSI (Verband Österreichischer Software Industrie). Viele Frauen und einige Männer waren mit dabei.

Foto: VÖSI Das Logo von WOMENinICT Data Scientistin, IT-Consultant, IT-Projektleiterin, Cyber Security Expertin oder Pre-Sales Expertin – warum sollen Frauen eigentlich nicht in der ICT Branche arbeiten? „Da spricht eigentlich kein Grund dagegen, trotzdem sind Frauen in informatischen Berufen nach wie vor eher die Ausnahme. Wir können es uns aber nicht leisten, auf Frauen in der ICT-Branche zu verzichten“, betont VÖSI-Präsident Peter Lieber. Gerade angesichts des allseits beklagten Fachkräfte-Mangels in der Branche sieht Lieber ein „Riesen-Potenzial, daher ist für uns als VÖSI klar, dass wir uns dafür einsetzen müssen, Frauen für unsere Branche zu gewinnen und auch beim Thema Aus- und Weiterbildung aktiv anzusetzen.“

Mittwochabends wurde im Zuge des VÖSI Branchentalks die neue VÖSI Special Interest Group WOMENinICT im IBM Client Center gestartet. Als unabhängige Plattform lädt sie alle Frauen von VÖSI Mitgliedsunternehmen, alle Frauen aus der ICT-Branche, aber auch interessierte Männer ein, aktiv daran teilzuhaben. Die größten Ziele von WOMENinICT sind: das Thema Frauen in der ICT sichtbarer zu machen, mehr junge Frauen und Mädchen dazu zu begeistern, in der ICT Branche zu arbeiten und aufzuzeigen, wie viele tolle Job-Möglichkeiten Informations- und Kommunikations-Technologie Know-How (englisch: ICT) bietet: Bei HW- und SW-Unternehmen, bei IT-Systemhäusern, bei IT-Dienstleistern, in IT-Departments bei Unternehmen sowie in Wissenschaft & Forschung.

Sechs Frauen Gründungsmitglieder

WOMENinICT wurde von sechs Frauen aus der Branche und für die Branche gegründet. Sie stellen mit unterschiedlichsten Ausbildungen und Zugängen selbst Role Models für die Vielfalt an Tätigkeitsbereichen in der ICT-Branche dar. Die Leitung der neuen VÖSI Special Interest Group (SIG) WOMENinICT liegt bei Christine Wahlmüller-Schiller, Geschäftsführerin von CWS Communications, IT-Fachjournalistin, Moderatorin und promovierte Kommunikations-Expertin, die bereits seit über 20 Jahren in der IT-Branche tätig ist. Sie leitet seit Jahren zudem IT-Expertengespräche sowie IT-Roundtables, derzeit für die IT-Zeitschriften Computerwelt und it&tbusiness. Die fünf weiteren Gründungsmitglieder von WOMENinICT sind ebenfalls Frauen aus der ICT-Branche mit unterschiedlichen Zugängen: Brigitte Rafael, promovierte Informatikerin, ist als Senior Certified IT Specialist und Executive Assistant von Patricia Neumann, Generaldirektorin von IBM Österreich, beschäftigt. Das Thema Frauen und ICT ist ihr seit vielen Jahren ein persönliches Anliegen. Bereits während ihres Studiums hat sie sich jahrelang für die Initiative „FiT“ (Frauen in die Technik) engagiert. „Frauen wird leider nach wie vor abgeraten, eine technische Studienrichtung zu wählen. Ich persönlich bin sehr froh, dass ich mich dafür entschieden habe und finde, alle Mädchen sollten die Möglichkeit haben, frei und ohne Beeinflussung ihre Zukunft gestalten zu können.“

Bettina Hainschink ist Wirtschaftsinformatikerin und geschäftsführende Gesellschafterin der CON.ECT Business-Akademie, einem IT-Ausbildungsinstitut und IT-Trend-Konferenzveranstalter. CON.ECT gilt heute auch als Netzwerkplattform für IT-Professionals. „In meiner Jugendzeit war ich oft bergsteigen und klettern – das erfordert Ausdauer und Mut. Genau diese Eigenschaften haben mir bei der Unternehmensgründung sehr geholfen“, stellt Hainschink fest.

Nach dem Studium an der WU Wien gründete Gerlinde Macho vor 20 Jahren MP2 IT-Solutions. Das IT-Unternehmen ist an drei Standorten in Österreich vertreten und bietet IT-Dienstleistungen, SW-Entwicklung, Web-Lösungen sowie IT-Beratung an. MP2 IT-Solutions hat sich als führender Anbieter für Software im medizinischen Umfeld in Österreich etabliert. Die gebürtige Schweizerin Salomé Wagner ist seit mehr als 15 Jahren im internationalen Umfeld auf Anwender- und Anbieterseite der IKT tätig. Seit 2012 begleitet sie als selbständige Beraterin IT-Unternehmen bei der Marketingkonzeption und -umsetzung u.a. für das IT-Unternehmen LieberLieber. Orsolya Nemeth arbeitet seit vielen Jahren als professionelle Trainerin im Bereich Business-SW-Lösungen. Seit 2017 ergänzt sie das Team von Sparx Systems sowie Sparx Services Central Europe als Beraterin und Trainerin in den Branchen Versicherung, IT-Security und Retail, wo sie dabei unterstützt, die IT-Unternehmensarchitektur von anspruchsvollen Kunden anhand von Modellierungssprachen aufzusetzen.

Wozu WOMENinICT?

Die ICT-Branche ist nach wie vor männerdominiert. „Laut aktuellen Zahlen liegt etwa der Frauenanteil an Universitäten bei den Studenten über 50 Prozent, aber beim Informatik-Studium kommen wir seit Jahren nicht über 20 Prozent hinaus“, argumentiert Christine Wahlmüller-Schiller. Wir müssen daher vor allem auch im Bildungs- und Ausbildungsbereich ansetzen, ist den WOMENinICT Gründerinnen wichtig, „hier wollen wir alle Zielgruppen, die Schülerinnen, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern aber auch Bildungsberaterinnen und Berater ins Boot holen und informieren“, betont Wahlmüller-Schiller. Darüber hinaus müssen wir bereits sehr früh ansetzen und weg von typischen klassischen Rollenbildern und Vorurteilen (Computer-Nerds). Die ICT-Branche bietet viele spannende Jobs, viele neue Tätigkeitsbereiche entwickeln sich auch gerade – hier sind Frauen und Männer als Fachkräfte gefragt.

Geplante Maßnahmen

Pro Quartal wird es ab sofort mindestens ein WOMENinICT Meeting geben. Aus jedem der über 50 VÖSI-Mitglieder soll mindestens eine Frau an der neuen Special Interest Group WOMENinICT mitwirken. „Damit machen wir allein durch uns selbst das Thema bestmöglich sichtbar, wir stehen zudem gemeinsam für eine bunte Vielfalt, für Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch. Wir stehen auch als Ansprechstelle für aktuelle Fragen zur Verfügung“, betonen die sechs Gründungsmitglieder. Außerdem geht es darum, gezielt und nachhaltig Lobbying und PR-Arbeit zu leisten. Dazu gehört selbstverständlich, weibliche Role Models zu zeigen und mehr Awareness dafür zu schaffen, „dass es eigentlich 2020 selbstverständlich sein sollte, dass sowohl Männer als auch Frauen ICT-Jobs gut und kompetent ausüben können“, so das WOMENinICT-Team. Langfristig soll aus der Beschreibung von Role-Models auch eine ICT-Expertinnen-Datenbank aufgebaut werden. Wichtige Aufgabe wird es in Zukunft sein, Fakten, Zahlen und Daten zum Thema „Frauen und ICT“ sowohl im Berufsleben als auch in Bildung und Ausbildung zu sammeln und aufzubereiten.

Zusammenarbeit mit bestehenden ICT-Frauen-Initiativen

Darüber hinaus geht es darum, sich mit bestehenden Netzwerken und Initiativen in der Praxis zu vernetzen, gut miteinander zu kooperieren und gemeinsame Aktivitäten zu setzen. Einige von ihnen waren beim Kick Off mit dabei: TheNewITGirls (Astrid Wieland), IKT Frauen Vernetzt (ADV, Brigitte Lutz), WomenandCode (Barbara Ondrisek), Coder Dojo Steyr (Maria Pernegger) sowie BLUE&MINT (Susana Prestel und Brigitte Rafael, IBM) präsentierten sich und ihre Aktivitäten.

Podiumsdiskussion „Frauen Power JETZT“

Lebhaft diskutiert wurde beim Kick-Off auch von einem Panel zum Thema „Frauen Power JETZT“. Zu Wort kamen dabei Rassa Seyedi, Global Business Services und Industrial Sector Leader bei IBM Österreich und damit verantwortlich für ein Team von rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Brigitte Lutz, Data Governance Koordinatorin der Stadt Wien, Sanja Jovanovic, Cloud Solution Architektin bei Microsoft Österreich, Alexandra Mazak-Huemer, promovierte Informatikerin der TU Wien, Mitglied des Rats für Forschung und Technologie-Entwicklung und ab Mitte März Professorin für Digitalisierung und Tunnelbau an der Montanuni Leoben sowie als „Quotenmann“, Helmut Leopold, Leiter des Centers for Digital Safety and Security und Gender-Beauftragter des AIT. Fazit der Diskussion: Frauen sollten mehr Mut haben und sich trauen, ihren eigenen Weg zu gehen. Stichwort Bildung/Sozialisierung: Es muss frühzeitig, bereits im Kindergarten und in der Volksschule begonnen werden, um bei Mädchen Interesse für Technik und Naturwissenschaften zu wecken. Traurige Realität: Im Moment bewerben sich leider viel zu wenige Frauen bei ICT-Jobangeboten.

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