Geopolitische Unsicherheiten, neue Datenschutzgesetze und der US CLOUD Act zwingen europäische Unternehmen zu einer klaren Entscheidung über die Speicherung sensibler Daten. Gerade in Führungsgremien wird der Ort der Datenspeicherung zunehmend zur strategischen Frage. Die Lösung: Sitzungsmanagement mit regionaler Datenhoheit.
Foto: Fabasoft 4teamwork AG
Pascal Habegger, Geschäftsführer der Fabasoft 4teamwork AG
Digitale Transformation bedeutet für europäische Unternehmen nicht nur die Nutzung moderner Softwarelösungen – sie verlangt auch eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage, wo und unter welchen rechtlichen Bedingungen Daten gespeichert werden. Besonders in sensiblen Bereichen wie dem Sitzungsmanagement von Führungsgremien sind rechtliche Sicherheit und Datenschutz keine Nebensache, sondern grundlegende Anforderungen. Die Software „Fabasoft Boards“ der Fabasoft 4teamwork AG adressiert genau diese Anforderungen, indem sie auf Speicherorte im DACH-Raum setzt und damit digitale Souveränität unterstützt.
Mit der zunehmenden Digitalisierung und der Integration von SaaS-Anwendungen gewinnt der physische Speicherort von Daten für Unternehmen an strategischer Bedeutung. Der Schutz von Geschäftsgeheimnissen, die Einhaltung der DSGVO sowie die Vermeidung rechtlicher Grauzonen erfordern eine klare Datenhoheit. Dr. Pascal Habegger, Geschäftsführer der Fabasoft 4teamwork AG, fasst es so zusammen: „Unternehmen müssen heute nicht nur digital agieren, sondern auch digital souverän sein.“
Insbesondere in Führungsetagen fallen vertrauliche Dokumente und haftungsrelevante Entscheidungen an. Die Software „Fabasoft Boards“ gewährleistet, dass sämtliche Daten ausschließlich in Rechenzentren in Deutschland, Österreich oder der Schweiz gespeichert werden. Unternehmen behalten damit die volle Kontrolle – sowohl technisch als auch rechtlich.
Ein zentrales Risiko für die digitale Souveränität stellt der 2018 in Kraft getretene US CLOUD Act dar. Das Gesetz verpflichtet US-Dienstleister, auf Anforderung staatlichen Behörden Zugriff auf gespeicherte Daten zu gewähren – unabhängig vom physischen Speicherort. Auch europäische Daten auf Servern in Europa können betroffen sein, wenn der Anbieter seinen Hauptsitz in den USA hat.
Diese rechtliche Konstruktion stellt ein Problem dar, das nicht nur rechtlicher, sondern auch politischer Natur ist. Laut Habegger gefährdet sie die Innovationskraft und die demokratische Handlungsfähigkeit europäischer Institutionen. Eine konsequente Entscheidung für europäische Anbieter mit regionalen Infrastrukturen ist daher für viele Organisationen eine Notwendigkeit geworden.
„Fabasoft Boards“ deckt den gesamten Sitzungsprozess digital ab – von Einladungen über Tagesordnungen bis hin zu Protokollen und Abstimmungen. Das System bietet rechtlich geprüfte Textbausteine für Anträge und ermöglicht digitale Signaturen über mobile Endgeräte. Auch KI-gestützte Funktionen kommen zum Einsatz, etwa für automatisierte Dokumentenzusammenfassungen oder integrierte Chatfunktionen zur schnellen Abstimmung.
Besonderer Wert wird auf Datenschutz und IT-Sicherheit gelegt: Die Anwendung erfüllt sowohl den EU Cloud Code of Conduct Level 3 als auch das C5-Testat des deutschen BSI. Damit wird ein hohes Maß an Transparenz und Compliance nachgewiesen – innerhalb einer Cloud-Infrastruktur, die vollständig im DACH-Raum betrieben wird.