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NetApp / Bacher Systems

Wenn IT hilft, Krebs zu bekämpfen

Strahlentherapie-Zentrum modernisiert Speicherumgebung.

Foto: MedAustron Das Strahlentherapiezentrum MedAustron setzt für die schonende Ionentherapie einen Teilchenbeschleuniger ein Das Therapiezentrum für Strahlentherapie MedAustron im Niederösterreichischen Wiener Neustadt behandelt jährlich hunderte Patienten. Damit das funktioniert, braucht es auch leistungsstarke IT-Systeme. Gemeinsam mit dem IT-Partner Bacher Systems modernisierte die Einrichtung ihre Speicher-umgebung.

Was es bedeuten würde, wenn die IT steht – dieses Szenario möchte sich Christoph Zemsauer gar nicht ausmalen. Der IT-Infrastrukturleiter von MedAustron weiß, wie viel an einer stabilen Infrastruktur hängt. „In Wirklichkeit geht es um nichts weniger als die Sicherheit unserer Patienten“, erklärt Zemsauer.

Da der Teilchenbeschleuniger, welcher für die Therapie zum Einsatz kommt, stetig weiterentwickelt wird, ist der Zeitplan für Therapien und Forschung eng. Und das nicht nur tagsüber, sondern rund um die Uhr. „Selbst einen noch so kleinen IT-Ausfall können wir uns nicht erlauben. Das würde die Weiterentwicklung unseres Therapiezentrums und die Anzahl und Dauer der Patientenbehandlungen negativ beeinträchtigen“, beschreibt Zemsauer.

Flash-Technologie für höchste Leistung.

 Weil der Lebenszyklus der bestehenden Infrastruktur dem Ende zuging und die vorhandenen Kapazitäten nicht mehr ausreichten, war es an der Zeit, die Virtualisierungs- und Speicherplattform neu zu überdenken und auf moderne Beine zu stellen. MedAustron wandte sich an den IT-Dienstleister Bacher Systems. Die IT-Profis aus Wien schneiderten dem Therapiezentrum eine neue Infrastruktur auf den Leib. Im Zentrum: NetApp AFF A300 All-Flash sowie die NetApp FAS2650 Hybrid-Flash Storage Systeme.

„IT-Projekte gibt es viele. Aber das Projekt mit MedAustron ist besonders“, erklärt René Gschwandtner. Der Account Manager und Projektleiter bei Bacher Systems weiß um die individuellen Bedürfnisse von MedAustron: „Es war eine echte Herausforderung, ein Speicherkonzept zu entwickeln, das einerseits absolute Stabilität und Ausfallssicherheit garantiert, andererseits ein Höchstmaß an Leistung und Flexibilität mitbringt.“

Entsprechend konzipierte sein Team eine einheitliche Gesamt-Plattform auf drei Säulen. Im primären Rechenzentrum war eine NetApp AFF A300 All-Flash Storage-Umgebung mit rund 60TB Speicherkapazität vorgesehen. Im Fokus hier: Geschwindigkeit und Leistung pur. Sollte es dort zu Komplikationen kommen, kann auf das Ersatzsystem basierend auf NetApp FAS2650 Hybrid-Flash Storage Komponenten ausgewichen werden. „Gemeinsam ermöglicht diese gemischte Storage-Infrastruktur effizientes Tiering und optimale Ressourcenauslastung“, rechnet Gschwandtner vor. Und sollten wirklich alle Speicher-Stricke reißen, kann MedAustron sogar noch eine dritte Sicherheitsstufe zünden: Alle bedeutsamen Daten werden in Form einer Disaster-Recovery-Lösung über NetApp Ontap Select auf eine externe, softwaredefinierte Speicherumgebung repliziert. Die eingesetzte Flash-Technologie arbeitet nahtlos mit einer bereits exis-tierenden Backup-Umgebung zusammen.

Reibungsloser Betrieb.

 Im Rechenzentrum der Forschungseinrichtung blieb kein Stein auf dem anderen. Die alten Systeme wurden aufgelassen, die Daten auf die neuen Komponenten migriert. Und das alles im laufenden Betrieb. „Dass unsere Mitarbeiter nichts von der Migration mitbekommen haben, außer dass alles plötzlich flotter lief, ist ein Verdienst der umfassenden Planung von Bacher Systems und meines Teams im Vorfeld“, streut Zemsauer seinem IT-Partner und Mitarbeitern Rosen. Statt früher fünf Racks haben er und sein Team nun nicht mal mehr ein ganzes zu managen – und das gleichzeitig bei zehnfacher Performance im Vergleich zum Vorgängersystem.

Zemsauer weiß diese neue Agilität und Flexibilität im eigenen Rechenzentrum zu schätzen. „Wir haben wirklich an allen Ecken und Enden an Qualität gewonnen. Die neue Infrastruktur hat Komplexität und Aufwand spürbar reduziert, 
Leistung und Sicherheit deutlich gehoben“, fasst der IT-Infrastruktur Leiter zusammen.

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