Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Performanz, Skalierung, Mobilität und Governance 22. 09. 2021
Nutanix updatet seine Cloud Platform mit verbesserten Datenservices und Features für die Hybrid-Multi-Cloud.
Schulprojekt ausgezeichnet 21. 09. 2021
Erster Platz für digitale Lehrplattform Milliarium.
„Ready for Mission Future“ 20. 09. 2021
Infineon eröffnet High-Tech-Chipfabrik für Leistungselektronik auf 300-Millimeter-Dünnwafern.
Bechtle akquiriert Open Networks in Österreich 17. 09. 2021
Angebotsspektrum in den Bereichen Application Services, Datacenter, Security und Netzwerk gestärkt.
Neues BellEquip Magazin mit Schwerpunkt Wireless 15. 09. 2021
Systemanbieter präsentiert kompakte Infos rund um kabellose Connectivity.
Noch viele Bäume aufzustellen 14. 09. 2021
Wiener Green-Tech refurbed pflanzt den millionsten Baum.
Salesforce updatet Service Cloud 13. 09. 2021
Automatisierung und KI verwandeln Contact Center in digitale Service-Zentralen.
Trend Micro konsolidiert Service-Portfolio 10. 09. 2021
Neues Service- und Support-Angebot „Service One“ entlastet Sicherheitsteams und minimiert Cyber-Risiken.
myfactory plant den Schritt nach Österreich 09. 09. 2021
Ausbau der Channel-Aktivitäten soll durch lokales Headquarter unterstützt werden.
Starface stärkt Cloud-Geschäft durch Akquisition von TeamFON 08. 09. 2021
Karlsruher UCC-Hersteller übernimmt Münchner Anbieter von Cloud-Telefonanlagen.
„Netflix für die Industrie“ 06. 09. 2021
msg Plaut launcht Smart Factory Platform.
KI-Monitor zeigt Fortschritt bei Künstlicher Intelligenz 31. 08. 2021
Bedeutung von KI in Wirtschaft und Gesellschaft nimmt zu – leichte Verschlechterung bei den Rahmenbedingungen.
Fälschungssichere Dokumentenablage 30. 08. 2021
Dezentrale Documentchain speichert datenschutzkonform, verschlüsselt und rechtssicher Dokumenteninformationen aus Verträgen, Urkunden und Patenten.
Große Gefahr durch alte Schwachstellen 27. 08. 2021
Trend Micro-Studie: Rund ein Viertel der im cyberkriminellen Untergrund gehandelten Exploits sind über drei Jahre alt.
Ricoh-Studie Remote Working 25. 08. 2021
Zwei Drittel der Führungskräfte fehlt das Vertrauen.
Atos mit Cloud-Großprojekt 24. 08. 2021
Der IT-Dienstleister übernimmt für Siemens Smart Infrastructure die Migration unternehmenskritischer Anwendungen in die Cloud.
Nect startet Vertrieb in Österreich 20. 08. 2021
Michael Jiresch unterstützt den Anbieter von Identifikationslösungen ab sofort in Österreich.
Online-USV-Anlagen mit hoher Leistung bei geringer Stellfläche 19. 08. 2021
Riello UPS erweitert seine Sentryum-Serie um zwei Online-Doppelwandler-USVs für kleine und mittlere Rechenzentren.
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BEKO Engineering & Informatik

„Wissen ist unser Kapital“

Schlanker, agiler und vernetzter: Technologiedienstleister BEKO Engineering & Informatik lebt Innovation vor und bündelt sein Know-how für interdisziplinäre Projekte.

Foto: BEKO Friedrich Hiermayer, BEKO Engineering & Informatik: „Wir wollen die Innovationen, die wir beim Kunden umsetzen, natürlich auch selbst vorleben“ Die Digitalisierung ist in den Unternehmen angekommen. Seien es Industrie 4.0, Automatisierung oder Product Lifecycle Management (PLM) – die vormals oft abstrakten Begriffe und Diskussionen führen nun zu konkreten Verbesserungen in den Prozessketten. „Die Welt dreht sich schneller“, sagt Friedrich Hiermayer, Sprecher der Geschäftsführung des Technologiedienstleisters BEKO Engineering & Informatik. Geschäftsmodelle, die bisher gut funktionieren, geraten durch disruptive Technologien und die zunehmende Geschwindigkeit massiv unter Druck. Und dieses Faktum nehme die Unternehmen in die Pflicht und stelle sie vor große Herausforderungen, so Hiermayer: „Wer heute noch denkt, man könne die Digitalisierung aussitzen und weitermachen wie bisher, ist definitiv schlecht beraten.“
Schlank, agil und hochgradig automatisiert – für viele Unternehmen in Österreich ist es noch ein weiter Weg in die digitale Zukunft. „Wir müssen Gas geben“, fordert Hiermayer. „Die Entwicklung findet hierzulande schaumgebremst statt. Wir haben zwar eine Reihe von ‚Hidden Champions‘, die auch international reüssieren, aber das Gros der österreichischen Firmenlandschaft nimmt im europäischen Vergleich keine Vorreiterrolle ein.“ Gerade in einem exportorientierten Land wie Österreich müsse man daran arbeiten, nicht den Anschluss zu verlieren, so Hiermayer. „Bei Industrie 4.0 geht es um die Absicherung des Produktionsstandortes Europa. Die digitale Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette – sowohl im Bereich physischer Güter als auch bei Services und Dienstleistungen – ermöglicht nämlich nicht nur kostengünstigere und effizientere Prozesse, sondern auch raschere Innovationszyklen.“

Vernetztes Wissen.

Auch BEKO selbst ist gerade dabei, sich im Sinne der sich verändernden Marktgegebenheiten neu aufzustellen. „Wir wollen die Innovationen, die wir beim Kunden umsetzen, natürlich auch selbst vorleben“, erklärt Hiermayer. Der Technologiedienstleister, der sich bereits mit der Zusammenlegung seiner Geschäftsbereiche entsprechend positionierte, arbeitet zurzeit am Aufbau einer Matrixorganisation auf Fachebene. Die regionalen Competence Center in Linz, Graz, Salzburg und Wien werden künftig noch enger verzahnt, das geballte Know-how aller Standorte und der rund 700 BEKO-Experten steht dann sämtlichen Kunden ad-hoc zur Verfügung – und zwar für alle Bereiche des breit gefächerten BEKO-Portfolios, angefangen bei Anlagenbau, Elektrotechnik, Automatisierung und Maschinenbau, über Softwareentwicklung, IT-Service und -Support, bis hin zu Projektmanagement und Technologieberatung.
„Als wissensorientiertes Unternehmen liegt unser Kapital bei den Mitarbeitern. Gerade unsere Kernthemen wie Industrie 4.0, der Wachstumsmarkt Clean Tech oder die Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle fordern vernetztes Wissen und eine interdisziplinäre Herangehensweise. Dies wollen wir mit der neuen Organisationsstruktur fördern.“ In der Zusammenarbeit mit den Kunden ändert sich durch die interne Umstrukturierung nichts, „außer, dass wir noch schneller und agiler auf die Kundenwünsche eingehen können“, so Hiermayer.

Agilität und Schnelligkeit.

Mit diesen Begriffen umreißt Hiermayer auch die grundsätzlichen Knackpunkte, wenn es um die Umsetzung von Kundenprojekten geht. „Digitalisierung heißt in der Praxis oft auch, Details zu verbessern anstatt eine große ‚Prozess-Revolution‘ umzusetzen. Das Werkzeug der Wahl ist dabei die agile Methode.“ Der Ansatz kommt aus der Softwareentwicklung und versucht, den Entwicklungsprozess mit unbürokratischer Vorgehensweise und raschen Entwicklungszyklen effizienter zu gestalten. „Wir bei BEKO leben die agile Vorgehensweise in allen Bereichen. In der Praxis bedeutet das: Die Zieldefinition eines Kundenprojekts ist fix, der Weg dorthin ist jedoch flexibel. Gemeinsam mit dem Kunden erarbeiten wir im Zuge der Umsetzung, wie die Verbesserungspotentiale am besten gehoben werden können.“

Gemeinsam mit dem Kunden.

„Grundsätzlich gilt: Die digitale Transformation lässt sich nicht outsourcen“, ist Hiermayer überzeugt. „Digitalisierungsprojekte können nicht per Bestellung und Lastenheft abgewickelt werden. Wir arbeiten mit dem Kunden auf Augenhöhe, auch unsere Experten sind im Idealfall direkt in die betreffenden Teams beim Kunden eingebunden.“ Jedes Projekt sei individuell, so Hiermayer weiter, zu Beginn steht jedoch immer eine Analyse des Verbesserungspotentials gemeinsam mit dem Kunden. „Wir sprechen hier über die wichtigsten strategischen Prozesse eines Unternehmens. In den Abteilungen liegt oft viel verstecktes Wissen verborgen, das für das Change Management genutzt werden sollte.“
Denn: Ein weiterer Knackpunkt auf dem Weg zum digitalen Unternehmen sind die Mitarbeiter, so Hiermayer. „Oft herrschen in der Belegschaft diffuse Ängste, wenn es um die Digitalisierung von Prozessen geht. Besonders die ältere Generation kann sich oft schwer auf die neuen Gegebenheiten einstellen.“ Dabei ist es von größter Wichtigkeit, dass das gesamte Unternehmen, von der Geschäftsführung bis in die Produktionsstraße, an einem Strang ziehe. „Das neue System muss gelebt werden“, sagt Hiermayer, der oft selbst beim Kunden die Rolle des „Technologieaufklärers“ übernimmt. „Ich bin davon überzeugt, dass die Digitalisierung keine Arbeitsplätze vernichtet, sondern diese ganz im Gegenteil erhält. Ohne die Effizienzsteigerung, die sich mit digitalen Prozessen erzielen lässt, würden viele Unternehmen vom Markt verschwinden. Denn die digitale Transformation ist heutzutage nicht mehr Wettbewerbsvorteil, sondern eine Notwendigkeit.“
it&t business medien OG
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