Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Nachfrage am IT-Jobmarkt unverändert hoch 30. 01. 2023
Besonders gefragt waren im vergangenen Quartal Security-Spezialisten sowie IT-Architekten und -Supporter.
Sensor für „explosive“ Umgebungen 25. 01. 2023
Watteco präsentiert eine batteriebetriebene, drahtlose LoRaWAN-Mehrzweck-Überwachungslösung mit ATEX-Zertifizierung.
Boll expandiert nach Österreich 25. 01. 2023
Irene Marx leitet die neue Wiener Niederlassung des auf IT-Security spezialisierten Value Added Distributors
Ö-Cloud-Gütesiegel für eww ITandTEL 24. 01. 2023
Der Welser IT-Dienstleister konnte das strenge Audit erfolgreich absolvieren und darf sich ab sofort mit dem Zertifikat des heimischen Sicherheitsverbunds Ö-Cloud schmücken.
ERP-Systeme und -Anbieter im Vergleich 23. 01. 2023
Das ERP Booklet 2023 unterstützt Unternehmen quer durch alle Branchen bei der Suche nach dem passenden ERP-System.
Ingram Micro startet neue Kundenplattform in Österreich 16. 01. 2023
Xvantage for Customers ist Shop, Marketplace, Infoportal und herstellerübergreifende Content-Plattform in einem.
Die IT zum Glänzen bringen 13. 01. 2023
Der Wiener IT-Dienstleister MP2 startete unter dem Motto „letITshine“ ins neue Jahr.
Herausragende Services für Dokumentenverarbeitung 12. 01. 2023
Konica Minoltas Hybrid Work-Plattform Workplace Pure wurde mit dem BLI Pick Award 2023 ausgezeichnet.
door2solution wird Teil von Docufy 11. 01. 2023
Docufy erweitert seine Software-Suite durch den Zukauf um Lösungen für industrielles Ersatzteilmanagement.
Phoenix Contact übernimmt iS5 Communications 09. 01. 2023
Lösungen für Infrastrukturnetzwerke werden ausgebaut.
Austro Control baut Virtual Data Center weiter aus 19. 12. 2022
Frequentis liefert IT-basiertes Sprachkommunikationssystem für den Tower Schwechat.
Adlink verstärkt Präsenz in Österreich 16. 12. 2022
Der Medical-Computing-Experte bietet in Kooperation mit ACP TechRent ab sofort Full-Service-IT-Infrastruktur für österreichische Krankenhäuser.
Zukunftsfit dank VoIP aus der Cloud 15. 12. 2022
Die „VKKJ“-Ambulatorien haben den Technologiewechsel von ISDN auf VoIP mit Unterstützung des Cloud-Telefonie-Experten yuutel geschafft.
Software-Großprojekt bei Rosenbauer 14. 12. 2022
Der oberösterreichische Feuerwehrausstatter baut seine internationalen Beschaffungs-, Fertigungs- und Vertriebssysteme auf SAP S/4HANA um.
Austausch von Angesicht zu Angesicht 13. 12. 2022
Ingram Micro Österreich nutzte die Technologie-Konferenz für länderübergreifendes Networking.
Data Science weiblicher machen 09. 12. 2022
Der VÖSI und A1 luden zum Event „Female Data Scientists – Now“, bei dem ausschließlich Frauen aus der IT-Branche zu Wort kamen.
Konzepte für das neue Arbeiten 06. 12. 2022
Die Fachtagung ERP Future beschäftigte sich heuer mit dem Themenschwerpunkt „Mobiles Arbeiten mit ERP“.
Komplettpaket für IT-Anwendungen 05. 12. 2022
Gepardec stellt sich als Full-Service-Dienstleister neu auf.
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Workday

Daten für mehr Diversität

Die Ergebnisse einer europäischen Studie zeigen, dass „Belonging & Diversity“-Maßnahmen zunehmend auf der Grundlage von Daten getroffen werden – in Österreich besteht deutliches Verbesserungspotential.

Foto: Workday Nur 8 Prozent der österreichsichen Unternehmen misst die Auswirkung von D&I-Initiativen auf den Geschäftserfolg Softwareanbieter Workday hat kürzlich die Ergebnisse einer neuen Studie zu Diversität und Inklusion (D&I) vorgestellt. Die Erhebung wurde im Frühjahr unter mehr als 2.200 Personalverantwortlichen und Führungskräften aus 14 europäischen Ländern durchgeführt, um Motivationen, Maßnahmen und Fortschritte im Bereich Zugehörigkeit und Diversität (B&D für Belonging & Diversity) zu verstehen.

Dabei unterscheidet sich das Investment und die Fortschritte der Initiativen bei den befragten Organisationen in Europa stark voneinander: Drei von vier der Befragten gaben an, dass ihre Führungsteams die Bedeutung von B&D als wichtig erachten: Den Höchstwert liefert Spanien mit 84 Prozent. Deutschland und die Schweiz kommen auf 76 Prozent beziehungsweise 74 Prozent, Österreich auf 62 Prozent. Den geringsten Anteil an Befürwortern gibt es in Norwegen (46 Prozent).

D&I-Budgets stabil

Drei von vier der Befragten gaben an, ein Budget zur Finanzierung von D&I-Initiativen zu haben. Mehr als 41 Prozent wollen dieses beibehalten, trotz der derzeitigen wirtschaftlichen Herausforderungen. Über ein Drittel plant sogar zu erhöhen. In Deutschland verfügen aktuell 74 Prozent und in der Schweiz 76 Prozent der Befragten über finanzielle Ressourcen für diese Initiativen. Außerdem sind in beiden Ländern Erhöhungen für das nächste Jahr geplant. Österreich zeigt den höchsten Wert bei Unternehmen ohne Budget (27 Prozent) und nur 18 Prozent der Befragten sehen Chancen für eine Aufstockung der Mittel.

Foto: Workday Daniela Porr, Workday: "Mit einem klaren strategischen Konzept, aktiv unterstützt von Führungskräften und der Belegschaft und mit einer exakten und leicht auswertbaren Datengrundlage können Aspekte wie Gleichstellung, Diversität und Inklusion zu einem integralen Bestandteil der Unternehmenskultur werden" Österreich hat Aufholbedarf

Fast alle Organisationen führen mindestens eine B&D-Initiative durch, doch mehr als ein Drittel verfügt dabei über keine Strategie. Ein Fünftel hat erste Schritte unternommen, eine solche zu entwickeln. In Deutschland haben 37 Prozent keinen strategischen Ansatz und 21 Prozent ändern das. In der Schweiz sind derzeit 40 Prozent ohne festes Konzept, während 23 Prozent künftig planvoller agieren möchten. Österreich ist das Land in Europa, wo die meisten der befragten Unternehmen über keine Strategie verfügen (57 Prozent) und nur 8 Prozent unternehmen Schritte, um dies zu ändern.

Grundlage für Maßnahmen sind Daten

Datenauswertungen ermöglichen Vergleiche und Veränderungen, und machen die Erfolge erst sichtbar. Von allen Befragten vertrauen 75 Prozent den D&I-Daten ihrer Organisation, um auf dieser Grundlage Maßnahmen zu ergreifen. Dänemark und Spanien vertrauen ihren Daten am meisten (85 Prozent und 83 Prozent), die Schweiz und Deutschland liegen mit 77 Prozent knapp über beziehungsweise mit 70 Prozent unter dem europäischen Durchschnitt. Die Österreicher haben nur zu 55 Prozent Vertrauen in ihre Daten.

Diversity und Geschäftserfolg

Deutliches Potenzial gibt es in allen untersuchten Ländern beim Messen der Auswirkungen von D&I-Initiativen auf den Geschäftserfolg: Diese Daten werden nur von 17 Prozent der Befragten erhoben. Auch hier weist Spanien (24 Prozent) den höchsten Wert auf, während Deutschland mit 15 Prozent im Mittelfeld liegt, belegen die Schweiz (9 Prozent) und Österreich (8 Prozent) die hinteren Plätze.

Die Umfrage ergab, dass von den befragten Unternehmen in Europa 92 Prozent Technologie zur Unterstützung von D&I-Initiativen bis zu einem gewissen Grad nutzen. Im Vergleich zu Europa wird nur zu 88 Prozent in Deutschland, 85 Prozent in der Schweiz und 83 Prozent in Österreich auf Technologie gesetzt.

Exakte Daten sind Grundlage für Gleichstellung, Diversität und Inklusion

„Die Studie zeigt, dass es kritisch für den Erfolg von D&I-Strategien ist, diese konsequent an den Bedarfen der Mitarbeitenden auszurichten“, sagt Daniela Porr, EMEA HCM and D&I Specialist bei Workday. „Mit einem klaren strategischen Konzept, aktiv unterstützt von Führungskräften und der Belegschaft und mit einer exakten und leicht auswertbaren Datengrundlage können Aspekte wie Gleichstellung, Diversität und Inklusion zu einem integralen Bestandteil der Unternehmenskultur werden.“

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