Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Salesforce bringt CRM-Daten und KI-Agenten direkt in Slack 10. 07. 2026
Salesforce erweitert Slack um neue Model Context Protocol (MCP)-Server. Dadurch lassen sich CRM-Daten, Tableau-Analysen, Data-360-Informationen, KI-Agenten und Workflows direkt in Slackbot nutzen. Ziel ist es, Slack als zentrale Arbeitsumgebung für Menschen, Daten und KI-Agenten zu etablieren.
ESET warnt vor schadhaften AI Skills als neuer Angriffsfläche für KI-Agenten 08. 07. 2026
KI-Agenten erhalten durch sogenannte AI Skills zusätzliche Funktionen – genau darin sehen Sicherheitsforscher eine neue Angriffsfläche. ESET hat rund 900.000 AI Skills untersucht und dabei mehr als 25.000 verdächtige sowie über 3.000 eindeutig schadhafte Erweiterungen identifiziert. Die Ergebnisse sind Teil des aktuellen ESET Threat Reports für den Zeitraum Januar bis Mai 2026.
FH Oberösterreich verteidigt WM-Titel in der RoboCup Rescue League 07. 07. 2026
Das Team DYNAMICS der FH Oberösterreich hat den Weltmeistertitel in der RoboCup Rescue League erfolgreich verteidigt. Bei der RoboCup-Weltmeisterschaft in Südkorea setzte sich das Team des Campus Wels gegen internationale Konkurrenz durch und legte gleichzeitig die Grundlage für das neue Forschungsprojekt LARX im Bereich Rettungsrobotik.
Warum der KI-Boom den Ausbau von Rechenzentren beschleunigt 07. 07. 2026
Generative KI und autonome KI-Agenten verändern nicht nur Anwendungen, sondern auch die Anforderungen an die digitale Infrastruktur. Eine aktuelle Analyse zeigt, warum Rechenzentrumskapazitäten in den kommenden Jahren zum entscheidenden Faktor für die weitere KI-Entwicklung werden könnten.
Warum KI in ERP und MES nur mit den richtigen Quellen funktioniert 06. 07. 2026
Generative KI verspricht schnellere Entscheidungen in der Produktion. Doch ohne verlässliche Unternehmensdaten und nachvollziehbare Quellen stoßen Sprachmodelle schnell an ihre Grenzen. Warum Retrieval-Augmented Generation (RAG) hier einen anderen Ansatz verfolgt und welche Rolle Datensouveränität dabei spielt, zeigt unser Fachbeitrag.
Project Lightwell integriert Virtual Patching von Palo Alto Networks 03. 07. 2026
Red Hat und IBM erweitern Project Lightwell um die Virtual-Patching-Technologie von Palo Alto Networks. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Unternehmen schneller vor neu entdeckten Software-Schwachstellen zu schützen und die Zeit zwischen der Identifizierung einer Schwachstelle und ihrer Absicherung deutlich zu verkürzen.
Ricoh erneut unter den nachhaltigsten Unternehmen der Welt 03. 07. 2026
Ricoh wurde zum dritten Mal in Folge in das Ranking TIME World's Most Sustainable Companies aufgenommen. Das Unternehmen zählt damit erneut zu den 750 nachhaltigsten Unternehmen weltweit und wurde insbesondere für seine Transparenz, Umweltleistung und nachhaltigen Unternehmenspraktiken ausgezeichnet.
Salesforce bringt autonomen KI-Agenten für den Kundenservice auf den Markt 03. 07. 2026
Salesforce erweitert sein Agentforce-Portfolio um den Agentforce Help Agent. Der autonome Service-Agent unterstützt Unternehmen kanalübergreifend bei der Bearbeitung von Kundenanfragen und führt diese vom Erstkontakt bis zur Lösung. Neu ist zudem ein Pay-per-Resolution-Modell, bei dem Kosten nur für erfolgreich abgeschlossene Anliegen entstehen.
Tieto erhält Microsoft Copilot-Spezialisierung für die DACH-Region 02. 07. 2026
Tieto wurde von Microsoft mit der Copilot-Spezialisierung ausgezeichnet. Damit bestätigt Microsoft die Expertise des Unternehmens bei der Einführung und Skalierung von Copilot-Lösungen. Die Auszeichnung stärkt zugleich Tietos Position als Partner für Unternehmen in Österreich und Deutschland, die Künstliche Intelligenz strategisch in ihre Geschäftsprozesse integrieren möchten.
Fsas Technologies erweitert Storage-Portfolio durch Partnerschaft mit Everpure 02. 07. 2026
Fsas Technologies, ein Fujitsu-Unternehmen, und Everpure haben eine strategische Partnerschaft geschlossen. Gemeinsam wollen sie Unternehmen in der EMEA-Region mit Lösungen für Datenspeicherung, Datenmanagement und Data Resilience unterstützen und die Modernisierung von Storage-Infrastrukturen vorantreiben.
Infineon übernimmt Sensorgeschäft von ams OSRAM 01. 07. 2026
Infineon hat die Übernahme des nicht-optischen Analog-/Mixed-Signal-Sensorportfolios von ams OSRAM abgeschlossen. Mit der Akquisition erweitert das Unternehmen sein Sensorportfolio für Industrie-, Automobil- und Medizintechnikanwendungen und stärkt zugleich seine neu gegründete Division Edge Systems.
LG bündelt Robotik-Kompetenzen in neuem Business Center 01. 07. 2026
LG Electronics stärkt seine Robotik-Strategie und gründet ein eigenes Robotics Business Center. Die neue Organisation soll Kompetenzen aus Geschäftsentwicklung, Produktion und Betrieb bündeln, den Ausbau von Physical AI beschleunigen und die Kommerzialisierung neuer Robotiklösungen vorantreiben.
Jede fünfte Person in Österreich nutzt KI bereits für Kaufentscheidungen 30. 06. 2026
Künstliche Intelligenz verändert das Einkaufsverhalten – von der Produktsuche bis zur Kaufentscheidung. Eine aktuelle Studie zeigt: Bereits jede fünfte Person in Österreich setzt KI beim Shopping ein. Welche Anwendungen besonders gefragt sind, welche Trends sich abzeichnen und was das für Handel und E-Commerce bedeutet, lesen Sie auf unserer neuen Website.
estos erweitert ProCall und MetaDirectory mit neuen Funktionen 30. 06. 2026
estos veröffentlicht neue Updates für seine Unified-Communications-Lösung ProCall sowie für MetaDirectory. Die Aktualisierungen erweitern Funktionen für Kommunikation, Administration und Sicherheit und verbessern gleichzeitig die Integration externer Datenquellen.
Digitale Souveränität: Warum Kontrolle wichtiger ist als Schlagworte 30. 06. 2026
Digitale Souveränität zählt derzeit zu den meistdiskutierten Begriffen rund um IT, Cybersicherheit und digitale Services. Doch nicht jedes Angebot, das mit Datenhoheit oder Unabhängigkeit wirbt, erfüllt diese Ansprüche auch in der Praxis. Entscheidend sind kontrollierbare Prozesse, sichere Identitäten und nachvollziehbare Verantwortlichkeiten.
Salesforce bringt KI-Agenten für den gesamten Handel auf eine Plattform 29. 06. 2026
Mit Agentforce Commerce stellt Salesforce eine neue Plattform für agentenbasierten Handel vor. Das Portfolio umfasst KI-Agenten für B2C, B2B, Point of Sale und Order Management, die auf Kundendaten und Geschäftsprozesse zugreifen und Unternehmen bei Vertrieb, Service und operativen Abläufen unterstützen.
Europas Router werden zum blinden Fleck der Souveränitätsdebatte 26. 06. 2026
Eine neue Grundlagenstudie der SAFENet-Allianz, der Innovate Europe Foundation (IE.F) und iconomy sieht bei Routern einen bislang unterschätzten Hebel für Europas digitale Souveränität. Demnach fließen 93 Prozent des europäischen Internetverkehrs über Router, während mehr als die Hälfte der installierten Geräte von Herstellern außerhalb der EU stammt.
LANCOM und Rohde & Schwarz Cybersecurity fusionieren 25. 06. 2026
Die Rohde & Schwarz-Tochterunternehmen LANCOM Systems und Rohde & Schwarz Cybersecurity schließen sich zur Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity zusammen. Mit der Fusion will das Unternehmen sein Wachstum beschleunigen und sein Angebot an souveränen Netzwerk- und Cybersicherheitslösungen ausbauen.
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Zendesk

Hey there! I am using WhatsApp!

Gastbeitrag: Der Informationsfluss über Messaging hat im Jahr 2021 eine neue Rolle in der Kundenkommunikation eingenommen. Jetzt avanciert es zum Zünglein an der Waage im Onlinehandel, sagt Ulrich Hoffmann.

Foto: Zendesk Der Autor Ulrich Hoffmann ist Director EMEA Central bei Zendesk Aufgrund des veränderten User-Verhaltens in Folge der Pandemie erlebte der Onlinehandel einen regelrechten Boom im vergangenen Jahr: Allein Online-Marktplätze schlossen laut Mirakl Enterprise Marketplace Index 2021 das vierte Quartal 2020 mit einem Vorjahresplus von 81 Prozent ab und sind damit doppelt so stark gewachsen wie der gesamte Online-Handel.

Da der Online-Handel boomt, ist es keine Überraschung, dass die Käufer eine reibungslose und unkomplizierte Kommunikation mit den Unternehmen erwarten. Eine aktuelle MessengerPeople-Studie zeigt, dass Konsumenten und Konsumentinnen immer mehr Wert auf eine direkte und simple Kommunikation mit den Unternehmen und Händlern legen. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass 85 Prozent der weltweit Befragten über Messenger mit Unternehmen kommunizieren möchten. 71 Prozent der Befragten gaben sogar an, dass sie präferiert bei einem Unternehmen einkaufen würden, das Messaging als Kommunikationskanal für den Kundenkontakt anbietet. Und so ist es auch wenig verwunderlich, dass das Messaging im Jahr 2021 und darüber hinaus für viele Unternehmen ein Fokus in der Kundenkommunikation darstellt.

Die Kunden dort abholen, wo sie sind

Foto: unsplash Laut einer aktuellen Studie landet Messaging hinter E-Mail und Telefon bei Unternehmen bereits an dritter Stelle der beliebtesten Kommunikationskanäle Der Messaging-Dienst WhatsApp ist in Österreich die unangefochtene Nummer eins unter den Chat-Apps. Der Dienst befindet sich hierzulande auf 88 Prozent aller Smartphones. Mehr als 6,3 Millionen Nutzer – quer durch alle Altersgruppen – verwenden WhatsApp regelmäßig. Hinzukommen weitere Dienste, von iMessage über Social-Messenger bis hin zu Chat-Fenstern auf Shop-Webseiten.

Laut MessengerPeople-Studie landet Messaging hinter E-Mail und Telefon bei Unternehmen bereits an dritter Stelle der beliebtesten Kommunikationskanäle. Speziell im Handel verschieben sich die Verhältnisse jedoch bereits. Messaging wird hier laut Zendesk CX Trends Report 2021 nicht nur bereits am häufigsten als Support-Kanal genutzt, sondern weist auch den höchsten durchschnittlichen Kundenzufriedenheitswert auf. Messaging-Kanäle als Anlaufstelle für Kundenanfragen einzubinden, ist demnach ein absolutes Muss für Shopbetreiber.

Das Smartphone ist für die Kontaktpflege ein vertrautes Mittel, das Nutzer regelmäßig einsetzen. Den Kanal zu wechseln kostet alle Beteiligten unnötige Mühe. Kundenservice-Teams profitieren also davon, die Unterhaltung über beliebte Kanäle in Echtzeit führen zu können, ohne dass dafür ein neues Service-Ticket entsteht. Die Interaktion kann nahtlos weitergeführt werden, auch wenn der Kunde nach einiger Zeit erneut in Kontakt treten möchte. Dieser Kanal bietet gegenüber dem klassischen Hotline-Anruf oder der E-Mail klare Pluspunkte: Nachrichten können in Textform als Audiodatei, Bild oder Video versendet werden. Die Gespräche lassen sich sowohl für Support als auch für Beratung und Verkauf komfortabel weiterführen.

Messaging mit anderen Optionen verknüpfen

Wer als Händler also noch nicht auf den Messenger-Zug aufgesprungen ist, der muss jetzt handeln - aber mit Bedacht. Am Ende ist Messaging ein dominanter, schnellwachsender Kommunikationskanal, der wie jeder andere auch in die Gesamtstrategie des Kundenservice und der Kundenkommunikation eingebunden werden muss und eine native Erweiterung einer Omnichannel-Strategie sein sollte.

Warum das so ist, zeigt sich an einem Beispiel: Schnell kann sich ein Drittel der Tickets auf Messaging verschieben. Das heißt: Hat ein Händler beispielsweise insgesamt 20 Serviceagenten und bearbeitet im Monat rund 6.000 Tickets, können 2.000 Tickets via Messenger einlaufen. Dies sind Tickets, die besondere Aufmerksamkeit fordern können, da die Kunden eine noch schnellere Antwort erwarten und einen dem Messaging entsprechenden Ton.

Chat-Fenster auf der Webseite und Messaging sollten so angeboten werden, dass auch stets jemand „abnehmen“ kann. Unterstützung kann in diesem Fall eine ausführliche FAQ-Seite in Kombination mit einem Chatbot bieten. Diese haben ihren Platz in der Kundenkommunikation und der Messaging-Strategie längst gefunden und sie erfüllen bereits im heutigen Entwicklungsstadium die Erwartungen von Kunden wie auch Unternehmen. Selbstverständlich können Chatbots nicht jedes Kundenproblem lösen, dafür sind sie auch nicht gedacht. Aber sie helfen dabei, ein nahtloses Erlebnis für Kunden und Unternehmen zu gewährleisten. Bots ermöglichen Antworten rund um die Uhr. Effiziente Übergaben zwischen Bots und ihren menschlichen Pendants bedeuten, dass Kundinnen und Kunden Informationen nicht unnötig wiederholen müssen. Es kommt hier auf den richtigen Einsatz und Moment an: Kundinnen und Kunden mögen Bots nützlich finden, wenn sie zum Beispiel eine Bestellung verfolgen oder Fragen zu Retouren haben. Bei komplizierten Problemen, wie einer Beschwerde oder technischen Fragen, möchten sie aber lieber mit einem  „echten” Menschen sprechen.

Mehr als nur Support

Der Trend hin zum Messaging orientiert sich an der Entwicklung zum dialogorientierten Handel, in dem Kundengespräche auch den Kauf selbst beinhalten. Integrierte Zahlungen in der Messaging-App werden dies möglich machen, das beweisen Einzelhandelsgiganten wie H&M, Zara und Burberry bereits in ihren Tests mit Instagrams Checkout.

Händler müssen also jetzt schon die Grundlage schaffen, um für das nächste Messaging-Level vorbereitet zu sein.

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