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Zukunftsmodell für die Mittagspause

Stadt Wien testet Blockchain-Technologie für digitale Essensmarken.

Foto: Stadt Wien Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien: „Verwaltung ‚smarter‘ machen“ Die Stadt Wien startete gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen EY ihr zweites Blockchain-Pilotprojekt. Die erste Initiative verlief erfolgreich: Im Dezember 2017 wurde eine Lösung publiziert, die Open Government Data mithilfe der Blockchain absichert. Nun setzt die Stadt Wien auf Blockchain, um die Prozessautomatisierung bei den Essensmarken für ihre Mitarbeiter voranzutreiben.

Die Stadt Wien bietet ihren Mitarbeitern einen Essenszuschuss in Form von Essensmarken an. Diese Essensmarken in Papierform können bei rund 800 Vertragslokalen eingelöst werden. Damit geht ein hoher logistischer und organisatorischer Aufwand einher. Künftig soll der gesamte Prozess – von der Ausgabe bis zur Verrechnung – dank der Blockchain-Technologie optimiert werden. Durch die Digitalisierung der Essensmarke wird die Administration für die Stadt Wien, das Einlösen, die Bearbeitung in den Vertragslokalen und die Abrechnung effizienter.

Testphase rund um das Rathaus. Das Blockchain-Projekt verläuft in mehreren Phasen. „Die erste Phase befasst sich mit dem technischen Machbarkeits-Nachweis. Hierfür konnte eine kleine Personengruppe mittels Smartphone in zwei ausgewählten Vertragslokalen digitale Essensmarken einlösen. Sämtliche stattgefundene Transaktionen werden unveränderlich in der privaten Blockchain abgebildet und können dadurch von allen Teilnehmern transparent nachvollzogen werden“, erklärt Jonas Jünger, Senior Manager EY European Advisory Centre Blockchain Hub. In den folgenden Phasen des Projekts könnte die tatsächliche Umsetzung und das breite Ausrollen für etwa 20.000 Stadt Wien-Mitarbeiter erfolgen.

Neues System für Effizienz und Transparenz. „Mit dem Projekt zeigen wir, wie Essensmarken im digitalen Zeitalter aussehen können. Unser Ziel ist es, für alle Nutzer – von Mitarbeitern, über das Administrationspersonal bis hin zu Vertragslokalen – ein effizientes und transparentes System zu schaffen, um die Aufwände langfristig zu reduzieren. Damit sind wir als Stadt Wien Vorreiterin beim Einsatz von Blockchain-Technologie und treiben unsere Initiative, die Stadt und auch ihre Verwaltung ‚smarter‘ zu machen, einen großen Schritt voran“, schließt Ulrike Huemer, CIO der Stadt Wien.172536.png

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