Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
TrendAI beteiligt sich an Anthropics Project Glasswing 09. 06. 2026
TrendAI, der Enterprise-Cybersecurity-Geschäftsbereich von Trend Micro, ist dem von Anthropic initiierten Project Glasswing beigetreten. Ziel der Zusammenarbeit ist es, mithilfe fortschrittlicher KI-Modelle Software-Schwachstellen schneller zu identifizieren und deren Behebung zu beschleunigen.
Sicherheitstests im Tempo moderner Entwicklung 09. 06. 2026
Sicherheitsprüfungen gelten oft als zeitaufwendig und ressourcenintensiv. Mit dem neuen AWS Security Agent verfolgt Amazon einen anderen Ansatz: KI-gestützte, kontextbezogene Sicherheitstests sollen Schwachstellen bereits während des gesamten Entwicklungsprozesses erkennen – von der Architekturplanung über Code-Reviews bis hin zu automatisierten Penetrationstests. Ziel ist es, Sicherheitsrisiken schneller zu identifizieren und Entwicklungs- sowie Security-Teams zu entlasten.
Vertiv integriert digitalen Zwilling für KI-Infrastrukturen in NVIDIA Omniverse DSX 08. 06. 2026
Vertiv hat eine produktionsreife Digital-Twin-Funktion für seine Infrastrukturplattform SmartRun vorgestellt. Die Lösung wird in NVIDIA Omniverse DSX integriert und beschleunigt die Planung, Simulation und Umsetzung von KI-Fabriken.
Warum der Einstieg wichtiger ist als die Technik 08. 06. 2026
Künstliche Intelligenz ist längst auch in kleinen Unternehmen angekommen. Doch viele Selbstständige und KMU fragen sich, wie sie den Einstieg schaffen sollen. Die gute Nachricht: Für den erfolgreichen Einsatz von KI braucht es weder eine eigene IT-Abteilung noch große Investitionen. Entscheidend ist vielmehr, an den richtigen Stellen im Arbeitsalltag anzusetzen.
T-Systems Austria wächst zweistellig und investiert in KI und Cloud 03. 06. 2026
T-Systems Austria hat das Geschäftsjahr 2025 mit deutlichen Zuwächsen abgeschlossen. Der IT-Dienstleister steigerte seinen Umsatz um zehn Prozent und den Auftragseingang um 15 Prozent. Wachstumstreiber sind langfristige Kundenbeziehungen sowie Investitionen in Cloud, Künstliche Intelligenz, digitale Souveränität und das Gesundheitswesen.
Vertrauenswürdige Daten: Mehr Klarheit bei Cyberrisiken 03. 06. 2026
Viele Unternehmen verlassen sich bei der Bewertung ihrer Cyberrisiken vor allem auf interne Sicherheitsdaten. Doch diese Sicht greift oft zu kurz. Asdrúbal Pichardo, CEO von Squalify, erläutert, warum externe Referenzdaten für eine realistische Einschätzung der Bedrohungslage unverzichtbar sind und weshalb „Trustworthy Data“ zur Grundlage belastbarer Risikoentscheidungen wird.
Bull und Foxconn bauen europäische KI-Fertigung aus 02. 06. 2026
Bull und Foxconn haben eine strategische Partnerschaft für die Herstellung von KI- und Cloud-Infrastrukturen angekündigt. Ziel ist der Ausbau europäischer Fertigungskapazitäten für KI-Systeme und die Stärkung einer regionalen Lieferkette für KI-Fabriken und Neo-Cloud-Anbieter.
Fivetran und dbt Labs schließen Fusion ab 02. 06. 2026
Fivetran und dbt Labs haben ihre angekündigte Fusion abgeschlossen. Das gemeinsame Unternehmen will eine offene und vertrauenswürdige Dateninfrastruktur für KI-Agenten schaffen und bedient nach eigenen Angaben weltweit mehr als 100.000 Datenteams.
Gudrun Scharler wird CEO von Riedel Networks 02. 06. 2026
Riedel Networks erhält eine neue Führungsspitze: Gudrun Scharler übernimmt die Position der CEO. Sie folgt auf Michael Martens, der das Unternehmen seit 2012 geleitet hat und die Übergabe bis Ende August begleiten wird.
Nur vier Prozent der Unternehmen haben KI vollständig integriert 01. 06. 2026
Eine aktuelle Studie von Tieto zeigt große Unterschiede beim KI-Einsatz in Österreich: Während viele Unternehmen noch in Pilotprojekten feststecken, haben erst vier Prozent KI vollständig in ihre Kernprozesse integriert. Gleichzeitig sieht jede vierte Führungskraft bislang keinen Wettbewerbsvorteil durch die Technologie.
IT-Gehaltsspiegel 2026: KI-Kompetenz wird für Systemhäuser zum Schlüsselfaktor 01. 06. 2026
Der aktuelle IT-Gehaltsspiegel der SYNAXON Akademie zeigt steigende Gehälter in deutschen Systemhäusern. Gleichzeitig wollen mehr als 70 Prozent der befragten Unternehmen Kompetenzen in den Bereichen Automatisierung und Künstliche Intelligenz ausbauen.
Paessler übernimmt UVnetworks und erweitert PRTG um Netzwerktopologie und Incident-Response-Funktionen 29. 05. 2026
Paessler hat UVnetworks übernommen, den Anbieter der Lösungen UVexplorer und UVexplorer Server. Mit der Akquisition ergänzt das Unternehmen seine Monitoring-Plattform PRTG um Funktionen für Netzwerktopologie, Bestandsaufnahme und Konfigurationssicherung und baut seine weltweite Präsenz auf mehr als 30.000 Kunden und über 500.000 Nutzer aus.
Zscaler plant Übernahme von Symmetry Systems für KI-Sicherheitsfunktionen 28. 05. 2026
Zscaler möchte den KI-Sicherheitsspezialisten Symmetry Systems übernehmen. Ziel der Akquisition ist der Ausbau von Zero-Trust-Funktionen für die sichere Kommunikation und Steuerung von KI-Agenten in Unternehmen.
Vertiv baut Flüssigkeitskühlungsportfolio für KI-Rechenzentren aus 27. 05. 2026
Vertiv gibt die Erweiterung seiner durchgängigen thermischen Kette durch die Verfügbarkeit der Vertiv CoolChip CDU 2300 und der Vertiv CoolChip Fluid Network Row Manifolds in EMEA bekannt. Diese Flüssigkeitskühltechnologien unterstützen die wachsenden Anforderungen von KI und hochdichter Rechenleistung der nächsten Generation, um hochdichte Infrastruktur schneller bereitzustellen und effizienter zu betreiben.
Sichere Identitäten für KI-Agenten: Wie Amazon Bedrock AgentCore Vertrauen in autonome Systeme schaffen soll 26. 05. 2026
Mit dem Einsatz autonomer KI-Agenten steigen auch die Anforderungen an Sicherheit und Identitätsmanagement. Amazon Bedrock AgentCore soll Unternehmen dabei unterstützen, KI-Agenten kontrolliert, nachvollziehbar und sicher in bestehende IT-Umgebungen zu integrieren. Der Beitrag zeigt, warum sichere digitale Identitäten für KI-Systeme künftig entscheidend werden.
A1 AI Award 2026 geht an Layonardo für Deepfake-Erkennung 22. 05. 2026
Beim erstmals vergebenen A1 AI Award wurde das österreichische Unternehmen Layonardo für seine KI-Lösung zur Erkennung manipulierter digitaler Inhalte ausgezeichnet. Die Technologie analysiert Bilder, Dokumente und Texte auf Deepfakes und andere Formen der Manipulation.
Infineon koordiniert EU-Projekt Moore4Power für Leistungselektronik 21. 05. 2026
Mit Moore4Power startet unter Leitung von Infineon eines der größten europäischen Forschungsprojekte für Leistungselektronik. 62 Partner aus 15 Ländern arbeiten an effizienteren Halbleiter- und Energiesystemen für Industrie, Mobilität und erneuerbare Energien.
Boomi und Red Hat entwickeln gemeinsamen Stack für agentische KI 21. 05. 2026
Boomi und Red Hat wollen Unternehmen den produktionsreifen Einsatz agentischer KI erleichtern. Die beiden Anbieter haben eine strategische Zusammenarbeit angekündigt, um einen integrierten Technologie-Stack für KI-Anwendungen bereitzustellen. Im Mittelpunkt stehen dabei Datenhoheit, Governance, Infrastrukturflexibilität und Kostenkontrolle.
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Gastbeitrag von Peter Hermann, Country Manager Österreich bei NetApp

Zwischen Datenwachstum und Effizienz: Wie Storage-as-a-Service zur Schlüsseltechnologie wird

Das weltweite Datenvolumen wächst rasant – und bringt klassische Speicherstrategien zunehmend an ihre Grenzen. Peter Hermann, Country Manager Österreich bei NetApp, zeigt in diesem Fachbeitrag, wie Unternehmen mit Storage-as-a-Service mehr Agilität, Kostentransparenz und Zukunftssicherheit in ihre IT-Infrastrukturen bringen können.

Foto: NetApp Peter Hermann, Country Manager Österreich bei NetApp Der digitale Wandel zwingt Unternehmen zu einem grundlegenden Umdenken beim Umgang mit ihren Daten. Eine IDC-Studie prognostizierte bereits für dieses Jahr ein weltweites Datenvolumen von rund 175 Zettabyte oder mehr. Laut Statista wird es 2028 auf knapp 400 Zettabyte anwachsen – und sich damit in drei Jahren mehr als verdoppeln. Diese Entwicklung resultiert nicht nur aus der stärkeren Vernetzung durch das Internet der Dinge (IoT), sondern auch aus dem zunehmenden Einsatz datengetriebener Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), maschinelles Lernen (ML) und Advanced Analytics. Die Folge: Konventionelle Storage-Strategien geraten unter Druck – vor allem, wenn es an die Kalkulation von CAPEX und OPEX geht, die Anforderungen aber schwanken.

Steigende Anforderungen versus starre Infrastrukturen

Heute basieren viele Datenspeicherstrategien nach wie vor auf traditionellen Modellen. Das heißt Investitionen in On-Premises-Systeme gemäß der geschätzt notwendigen Kapazität. Häufige Upgrades, laufende Wartung und Betriebskosten sind ebenfalls einzuplanen. Und am Ende ändern sich Workload-Anforderungen doch, schlimmstenfalls kurzfristig. Das führt in der Praxis zu Kapazitätsengpässen oder zu hohen Investitionen.

Die Herausforderung heterogener Workloads

Moderne Workloads sind nicht nur datenintensiver, sondern auch dynamischer als noch vor ein paar Jahren. Anwendungen im Bereich KI/ML oder Business Intelligence stellen unterschiedliche Anforderungen an IOPS, Latenz und Skalierbarkeit. Während einige Prozesse kontinuierlich hohe Performance benötigen, erfordern andere Systeme kurzfristige Skalierungsmöglichkeiten, etwa zur Verarbeitung von Lastspitzen. Die Fähigkeit, Ressourcen bedarfsgerecht bereitzustellen, wird zur Schlüsselanforderung für IT-Abteilungen. Eine veraltete Storage-Architektur kann diese heute notwendige Agilität und Flexibilität kaum mehr gewährleisten.

Storage as a Service als Antwort auf neue Bedürfnisse

In der Konsequenz rücken flexible Datenstrategien in den Fokus. Der Storage-as-a-Service-Ansatz (STaaS) bietet Unternehmen ein alternatives Nutzungsmodell, das Speicherressourcen nicht mehr als starres Gut, sondern als dynamischen Service betrachtet. Laut dem Sonar Report 2025 von GigaOm sind STaaS-Plattformen heute ein zentraler Baustein moderner IT-Infrastrukturen. Sie kombinieren die Agilität der Cloud mit der Kontrolle lokaler Umgebungen und senken zugleich die Einstiegshürde, indem sie die Kapitalbindung deutlich reduzieren. Diese Modelle erlauben es, Speicher nach tatsächlichem Verbrauch abzurechnen, Kapazitäten bedarfsgerecht zu skalieren und Betriebskosten besser zu kalkulieren. Die Folge ist eine effizientere Ressourcennutzung und eine verbesserte Reaktionsfähigkeit auf volatile Datenanforderungen.

Technologische Kriterien für eine zukunftssichere Speicherlösung

Für datenintensive Workloads kommt es besonders auf drei Faktoren an: Skalierbarkeit, Integration und Automatisierung. Nur eine Plattform, die alle drei Dimensionen abdeckt, kann den wachsenden Anforderungen langfristig gerecht werden. Insbesondere die Integration hybrider Cloud-Architekturen gewinnt an Bedeutung. Unternehmen benötigen Lösungen, die sowohl lokale Systeme als auch Cloud-Plattformen wie AWS, Microsoft Azure oder Google Cloud einbeziehen. Nur so lässt sich eine konsistente Datenhaltung und -mobilität gewährleisten. Automatisierung wiederum reduziert die Komplexität im Betrieb und sorgt dafür, dass Systeme vorausschauend auf Laständerungen reagieren können – idealerweise in Echtzeit und KI-gestützt.

Ein strategischer Hebel: NetApp Keystone

Vor diesem Hintergrund bietet NetApp mit Keystone eine STaaS-Lösung, die sich auch für datenintensive Workloads eignet. Die aktuelle Version 3.0 erweitert die Plattform um zusätzliche Optionen für Burst-Kapazitäten, standardisierte Konfigurationen sowie neue Abrechnungs- und Metering-Modelle. Mit Keystone können Unternehmen sowohl On-Premises als auch in hybriden Multi-Cloud-Umgebungen arbeiten – mit konsistenter Leistung und vollständiger Übersicht über die gesamte Speicherlandschaft. Über die NetApp BlueXP-Plattform lassen sich alle Komponenten zentral verwalten, automatisieren und analysieren. Die Integration fortschrittlicher Analysefunktionen und KI-basierter Prognosen unterstützt die Optimierung von Ressourcen und erhöht die Betriebssicherheit. Unternehmen profitieren dabei von einem durchgängigen Betriebsmodell und minimieren gleichzeitig die Komplexität in ihrer Infrastruktur.

Fallbeispiel T-Systems Schweiz: flexible Reaktion auf dynamische Daten

Ein konkretes Beispiel liefert T-Systems Schweiz. Das Unternehmen stand vor der Herausforderung, Storage-Ressourcen effizienter bereitzustellen und gleichzeitig Kosten zu senken. Durch die Einführung des NetApp Keystone STaaS-Modells gelang es, eine einheitliche Datenplattform für verschiedene Workloads zu etablieren – sowohl für klassische IT-Anwendungen als auch für KI-getriebene Datenanalysen. Die Lösung erlaubt nicht nur flexible Skalierung und verbrauchsabhängige Abrechnung, sondern auch eine deutlich vereinfachte Verwaltung über alle Umgebungen hinweg. T-Systems profitiert zudem von höherer Transparenz bei den Betriebskosten und konnte seine IT-Infrastruktur auf zukünftige Datenanforderungen ausrichten, ohne in neue Hardware zu investieren.

Fazit: Die Stunde neuer Datenstrategien

Daten gelten heute als strategischer Innovationsfaktor. Doch ihr Potenzial entfaltet sich nur, wenn die zugrunde liegende Infrastruktur mithält. Angesichts des rasanten Datenwachstums und der steigenden Anforderungen durch datengetriebene Geschäftsmodelle ist es essenziell, dass Speicherlösungen nicht nur leistungsfähig, sondern vor allem flexibel, skalierbar und integriert sind. STaaS-Modelle bieten hier einen gangbaren Weg, um Infrastrukturkosten zu senken und gleichzeitig die digitale Innovationsfähigkeit zu steigern.

Unternehmen, die heute ihre Speicherarchitektur strategisch neu ausrichten, legen den Grundstein für eine resilientere, effizientere und anpassungsfähigere IT. Damit können sie datenintensive Workloads nicht nur bewältigen, sondern aktiv zur Wertschöpfung nutzen.

 

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