Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
„Chefsache“ zur Energiezukunft Österreichs 28. 09. 2022
Executives aus Energiewirtschaft und Industrie fordern politische Lösung auf europäischer Ebene und mehr Eigenverantwortung von Unternehmen.
Österreichs beste Chief Information Security Officer geehrt 26. 09. 2022
Sicherheits-Experte Peter Gerdenitsch ist heimischer „CISO of the Year“.
E-Signature „made in Austria“ 23. 09. 2022
Die digitale Unterschriftenlösung eines österreichischen Start-ups wird Teil des Kyocera Workflow Managers.
Wie geht es uns im Homeoffice? 22. 09. 2022
Eine europäische Bestandsaufnahme legt teils besorgniserregende Zustände offen.
NTS Oberösterreich feierte Jubiläum 21. 09. 2022
Der IT-Dienstleister beging kürzlich das 15-jährige Bestehen seines Linzer Standorts.
Vorbereitung für die it-sa auf der Zielgeraden 20. 09. 2022
Die Plattform für die IT-Security-Branche ist ausgebucht. Veranstalter NürnbergMesse schnürt ein Online-Package für Aussteller.
Das sind die besten Nachwuchs-Security-Talente Österreichs 19. 09. 2022
Die Gewinner der AustriaCyberSecurityChallenge 2022 stehen fest.
PSIpenta/ERP ist „ERP-System des Jahres 2022“ 16. 09. 2022
„Center for Enterprise Research“ der Universität Potsdam prämierte die Software von PSI Automotive & Industry in der Kategorie „High-Tech Fertigung“.
Spitz gibt IT-Geräten ein zweites Leben 15. 09. 2022
In Zusammenarbeit mit FAB und CC4 geht der Lebensmittelhändler neue Wege in Sachen Nachhaltigkeit.
Timewarp startet KI-Cloud-Infrastruktur 14. 09. 2022
GPU Cloud Service bietet Rechenpower aus Österreich für Machine Learning und Deep Learning.
Praxisnahe Einblicke 13. 09. 2022
MP2 IT-Solutions zeigte bei einem Praxistag im Rahmen der Initiative SHEgoesDIGITAL Karrieremöglichkeiten für Frauen in der IT-Welt auf.
Fortgeschrittene Analysetechniken in industriellen Umgebungen 12. 09. 2022
Das Analysetool „Proficy CSense“ von T&G erzielt dank KI mit kleinen Änderungen große Wirkung.
Einzelhandel im Visier von Cyber-Erpressern 09. 09. 2022
Sophos-Report verzeichnet rasantes Wachstum der Ransomware-Angriffe im Handel.
Retrofuturistisches Channel-Event 08. 09. 2022
Unter dem Motto „Steampunk“ tauchten Kunden, Partner und Hersteller beim BCH22 in die faszinierende Welt von Jules Verne ein.
ERP-Lösung für den Baustoffhandel 31. 08. 2022
Konica Minolta und VBH stellen eine Branchenlösung für den Produktionsverbindungs- und Baustoffhandel auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central vor.
refurbed startet B2B-Angebot 30. 08. 2022
Green-Tech-Scale-up bietet generalüberholte Elektronik nun auch für Unternehmen.
Bacher Systems feiert 30-Jahre-Jubiläum 29. 08. 2022
Kunden, Partner und Mitarbeiter feierten im Tech Gate Vienna.
Ukraine-Konflikt sorgt für Rückgang schädlicher Android-Apps 26. 08. 2022
G Data Mobile Security Report: Smartphones mit alten Android-Versionen bleiben ein Sicherheitsrisiko.
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Step Ahead

Komplexe ERP-Prozesse problemlos im Griff

Adresys, Produzent smarter Shirts für mehr Arbeitssicherheit, setzt mit „Steps“ von Step Ahead auf eine flexible ERP-Lösung, die sich an die Anforderungen des Unternehmens anpasst und mit ihm wächst.

Foto: Adresys Das Geschäft mit Smart-Textile-Shirts boomt, sodass sich Adresys von der Rechnungsstellung über Excel und Word verabschieden musste Adresys Adaptive Regelsysteme – eine Tochter der weltweit agierenden Omicron-Gruppe – ist mit 22 Mitarbeitern auf Arbeitssicherheit im Elektrobereich spezialisiert und macht mit intelligenten Systemen die Arbeit mit gefährlichen Spannungen sicherer. Wichtigstes Produkt ist ein smartes Textiloberteil namens Angel, das Notfallsituationen identifiziert und automatisch notwendige Hilfsmaßnahmen einleitet.

Ablösung für Word und Excel

Gab es früher lediglich eine zweistellige Anzahl an Rechnungsstellungen pro Jahr, die problemlos mit Word und Excel zu bewerkstelligen waren, machten die anhaltend gute Marktresonanz sowie steigende Kundenzahlen die Einführung eines ERP-Systems notwendig. Die Verantwortlichen wünschten sich eine flexible Lösung, die sich modular an die individuellen Anforderungen des Unternehmens anpasst und mit ihm wächst.

Smarte Shirts erfordern smarte Software

Adresys wünschte sich eine Software, bei der alle Prozesse des Unternehmens automatisch ineinandergreifen und auf allen Ebenen transparent bleiben. Ein automatisierter Lagerabgleich mit einem externen Lager stand auf der Wunschliste weit oben. Zusätzlich war eine herkömmliche Artikelverwaltung mit Seriennummern für die Angel-Produktlinie nötig, weil bei den smarten Shirts nicht nur die Artikelnummern aufgeführt werden sollten. „Diese Funktion bietet nicht jede Lagerverwaltung an,“ so Ulrich Klapper, Product Manager bei Adresys.

Foto: Adresys Ulrich Klapper, Product Manager bei Adresys: „Das Team von Step Ahead vermittelte den Eindruck, dass Kontinuität und Verlässlichkeit eine wichtige Maxime ist“ Kontinuität und Verlässlichkeit

In eine Vorauswahl kamen vier Anbieter und nach einer ersten Vorstellungsrunde blieben davon nur zwei übrig. „Beim ersten Anbieter, einem weltweit agierenden, sehr großen Unternehmen, haben wir die Gefahr gesehen, dass man da nie weiß, ob es das Produkt so in zwei Jahren noch gibt“, sagt Ulrich Klapper. Nicht nur deshalb hat Adresys sich für das ERP-System „Steps“ für die IT-Branche des Münchner Softwareherstellers Step Ahead entschieden. „Das Angebot hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Zudem vermittelte das Team den Eindruck, dass Kontinuität und Verlässlichkeit eine wichtige Maxime ist. Es ist also nicht zu befürchten, dass man nach wenigen Jahren damit konfrontiert wird, ein neues Produkt installieren zu müssen.“

Automatisierung ist Trumpf

„Steps“ wurde für Adresys Mitte 2019 installiert. Rund ein halbes Jahr später konnte das Unternehmen das neue System problemlos im Produktivbetrieb nutzen. Heute profitiert Adresys von standardisierten ERP-Prozessen, die reibungslos mit speziell programmierten Lösungen zusammenarbeiten. Die automatisierte Angebotserstellung ermöglicht eine schnelle Bearbeitung von Anfragen. Die optimierte Lagerverwaltung stellt sicher, dass Bestellungen in der Regel über Nacht ausgeliefert werden können. Der Auslieferungsprozess wird aus der ERP-Software heraus angestoßen und direkt an den Logistikpartner übermittelt. Die Daten werden automatisch eingespielt, die Lieferscheine erzeugt und die Serviceobjekte generiert. Unmittelbar nach der Zustellung kann der Kunde sein Smart-Textile-Shirt per Smartphone-App registrieren, die Funktionen aktivieren und es nutzen. Dieses Backend hat Adresys selbst programmiert. „Der Handshake zwischen Steps und der zusätzlich programmierten Funktion läuft reibungslos und zuverlässig“, sagt Ulrich Klapper.

Foto: Adresys Adresys produziert ein smartes Textiloberteil namens Angel, das Notfallsituationen identifiziert und automatisch notwendige Hilfsmaßnahmen einleitet Wachstum mit Kontinuität

Mittlerweile hat Adresys rund 660 Produkte im Lagerbestand. Hinzu kommen die Services für 1.400 bereits ausgelieferte Stücke. Ein weiterer Posten sind die „Serial Attributes“. Dabei handelt es sich um Produktionsdaten für rund 5.500 Artikel. Jeder dieser Artikel hat eine Seriennummer, für die ein spezieller Datensatz im Hintergrund hinterlegt ist. Diese Funktion wurde eigens für Adresys von Step Ahead implementiert.

Adresys hat für die Zukunft ehrgeizige Ziele. Die Zahl der bislang 750 Kunden soll in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut, der Umsatz verdreifacht werden. Pro Monat sollen künftig mehrere hundert Aufträge über „Steps“ abgewickelt werden. Deshalb gibt es für Ulrich Klapper aktuell keinen Grund, etwas zu ändern. „Never change your running system“, lautet seine Devise.

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