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A1 IoT Day 2020

Vernetzte Fabriken und smarte Einkaufswägen

Mehr als 2.500 Gäste beim ersten virtuellen IoT Event von A1.

Foto: A1/APA/Hinteramskogler Alois Kitzberger, CEO UNTHA shredding technology, Marcus Grausam, CEO A1 Österreich, Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Thomas Arnoldner, A1 Group CEO, Erwin Fandl, Vice President Manufacturing Magna Steyr, Andreas Kranabitl, Managing Director SPAR ICS (v.l.) Mehr als 2.500 Gäste folgten der Einladung von A1 CEO Marcus Grausam und besuchten den hochkarätig besetzen IoT Day 2020, in der sich unter anderem Mercedes-Benz Teamchef Toto Wolff, Digitalisierungsministerin Margarete Schramböck und A1 Group CEO Thomas Arnoldner intensiv mit dem Internet der Dinge als dem Digitalisierungsthema der österreichischen Industrie auseinandersetzten.

Margarete Schramböck betonte die Bedeutung neuer digitaler Technologien für die Entwicklung der österreichischen Wirtschaft: „Die rasanten Entwicklungen rund um das Internet der Dinge in Österreich zeigen die Innovationskraft der österreichischen Unternehmen, die im Bereich der digitalen Lösungen im internationalen Spitzenfeld agieren. Gerade die letzten Monate machen deutlich, wie wichtig die Digitalisierung für unsere Wirtschaft ist. Daher setzen wir alles daran, dass jede Österreicherin und jeder Österreicher von den neuen Möglichkeiten dieser Entwicklungen profitiert.“

Thomas Arnoldner ging auf das enorme Potential des Internets der Dinge ein: „Die Digitalisierung durchdringt sämtliche Wirtschaftszweige, Industrien und unseren privaten Alltag. Die Verfügbarkeit relevanter Informationen in Echtzeit und die Vernetzung von Prozessen bilden ein schier unerschöpfliches Marktpotential, das wir jetzt gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern identifizieren und heben. Gerade im globalen Wettbewerb ist das Thema vernetzte Industrie eine riesige Chance für Europa um sich hier als globaler Technologieführer zu positionieren und seine traditionelle Vorreiterrolle in der produzierenden Industrie zu halten.“

Weltweit 25 Milliarden vernetzte Geräte bis 2025

Foto: A1/APA/Hinteramskogler Spannende IoT-Usecases diskutierten Marcus Grausam, Andi Knoll, und Erwin Fandl, Vice President Manufacturing Magna Steyr (v.l.) Gastgeber des Abends war Marcus Grausam, CEO A1 Österreich: „Bis 2025 werden es weltweit 25 Milliarden Geräte sein, die miteinander kommunizieren, voneinander lernen, und uns so mit ganz neuen Erkenntnissen versorgen. Gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern haben wir in ganz Österreich IoT Projekte in nahezu allen Lebensbereichen umgesetzt. Den A1 IoT Day nutzen wir dazu, diese Usecases für alle verständlich und angreifbar zu machen.“

Toto Wolff, Chef des Mercedes-AMG-Petronas Formel 1 Weltmeister-Teams gab einen Einblick in die digitalen Entwicklungen der Formel 1: „Auch wenn die Leistungen der Piloten deutlich im Zentrum stehen, bedarf es in unserem Sport, in dem Sekunden-Bruchteile über Erfolg oder Niederlage entscheiden, eines perfekten Zusammenspiels von Menschen und Maschine. Hier werden viele Innovationen entwickelt, die sich früher oder später auch auf unseren Straßen wiederfinden.“

Intelligente Maschinen und Digitale Zwillinge

Foto: A1/APA/Hinteramskogler Toto Wolff, Mercedes-Benz Motorsportchef, im Gespräch mit Moderator Andi Knoll, Margarete Schramböck und Thomas Arnoldner Innovative Lösungen für Industrie, Tourismus und Konsumenten standen im Zentrum der Gespräche auf der A1 Show Stage. Diese wurden durch Usecases von Magna Steyr, UNTHA shredding technology, SPAR ICS und dem Tourismusverband Bad Ischl anschaulich erläutert.

Erwin Fandl, Vice President Manufacturing Magna Steyr: „Die Automobilindustrie ist geprägt von Globalisierung, volatiler Märkte und steigender Komplexität. Um diese Herausforderungen auch zukünftig erfolgreich zu meistern, sind intelligente und hocheffiziente Lösungen notwendig. Magna Steyr sieht die Digitalisierung von Produkt, Prozess und Produktion als einen der Schlüssel, die Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen und Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Datenübertragung. Aus diesem Grund arbeiten wir gemeinsam mit A1 an Lösungen wie 5G, um die wachsenden Datenmengen zu bewältigen und zielgerichtet sowohl Mensch als auch Maschine zur Verfügung zu stellen.“

Alois Kitzberger, CEO UNTHA shredding technology: „Digitalisierung ist ein ganz zentrales Thema für unser Unternehmen, das wir zügig vorantreiben. Für uns steht die außergewöhnlich hohe Zuverlässigkeit unserer Produkte und Dienstleistungen im Mittelpunkt. Mit der Digitalisierung und Vernetzung unserer Maschinen gehen wir hier einen weiteren wichtigen Schritt. Dafür nutzen wir die A1 IoT Plattform und bilden mit unserem intelligenten Assistenzsystem ‚digitale Zwillinge‘ unserer Zerkleinerungsmaschinen ab.“

Andreas Kranabitl, Managing Director SPAR ICS sprach über das eingesetzte A1 Campus Netz, das „Smarte Einkaufswägen“ und kabellose Filialen ermöglicht: “Smart Retail ist ein Thema, das wir seit Jahren konsequent verfolgen. Dabei fokussieren wir uns auf innovative, digitale Services für unsere Kunden, aber auch darauf, unseren Mitarbeitern für interne Prozesse und Aufgaben optimale Technologie zur Verfügung zu stellen. Als Innovation Leader hat diese Disziplin für uns selbstverständlich höchste Priorität.“

„Sinnvolle Digitalisierungs-Projekte, die unseren Bewohnern und Gästen einen echten Nutzen stiften, helfen uns Bad Ischl nachhaltig zu entwickeln“, so Stephan Köhl, Geschäftsführer Tourismusverband Bad Ischl. „Daher haben wir uns entschieden, Besucherströme mit Hilfe von A1 Mobility Insights ganz genau anzuschauen. Dadurch lernen wir unsere Gäste besser kennen und können unsere Angebote besser anpassen.“

Wozu das Ganze?

Bereits am Vormittag des A1 IoT Days gaben IoT Experten im Rahmen der IoT Talks einen detaillierten Einblick in die Implementierung von konkreten IoT-Lösungen. Die Themen der Talks reichten von Machine Learning über Asset Tracking bis hin zum Nutzen des Internets der Dinge für KMUs. In einem Talk über die Architektur von IoT-Clouds erfuhren TeilnehmerInnen, welche Komponenten man in einer modernen IoT Plattform finden kann.

Persönlicher Austausch

In der IoT Exhibition Area wurden Usecases verschiedenster Branchen vorgestellt, von großen Unternehmen wie ÖBB Rail Cargo und PORR bis hin zu KMUs, dem Corona-Screening und smarten Schigebieten wie Saalbach. Bei Fragen im Bereich des Internets der Dinge konnte man darüber hinaus auch individuelle Termine mit Experten ausmachen und sich persönlich zu ganz spezifischen Fragen austauschen.

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