Alle 14 Tage aktuelle News aus der IT-Szene   >   
Salesforce stellt Ergänzungen für hybrides Arbeiten vor 18. 06. 2021
Work.com bietet Technologien, um von zu Hause, im Büro oder in einem hybriden Modell zu arbeiten.
Amagno stellt sein ECM in Version 6 vor 16. 06. 2021
Neue Version der Business Cloud bringt kostenfreie, sofort einsetzbare Prozesse.
Ingram Micro zeigt „Mixed Reality“ 15. 06. 2021
Microsoft HoloLens 2 schafft innovative neue Anwendungsbereiche.
Dematic expandiert in Österreich 14. 06. 2021
Intralogistiker baut Kapazitäten in Graz aus.
Mega-Deal für Axians 14. 06. 2021
Zehnjahresvertrag unterstreicht starke Partnerschaft mit DPD France.
Acronis eröffnet Rechenzentrum in Österreich 10. 06. 2021
Der Cyber Protection Anbieter plant den Bau von weltweit 111 Datenzentren.
ALSO kooperiert mit CYE 09. 06. 2021
HyverLight verhilft SMBs zur Cyber-Resilienz.
Schulterschluss im Business Consulting 01. 06. 2021
msg Plaut Austria und Repuco bündeln Kompetenzen.
Zentrales Management für Microsoft Defender 01. 06. 2021
Aagon macht Windows-eigene Antivirus-Lösung fit für Unternehmen.
Einfacher Einstieg in IoT-Welt und hybride Events 31. 05. 2021
Der Distributor schnürt neue IoT-Pakete und startet mit „Events-as-a-Service“ in der (virtuellen) Veranstaltungsbranche.
SAP stärkt Partnerprogramm 27. 05. 2021
Neue Initiativen sollen für mehr Erfolg beim Kunden sorgen.
Unternehmensvernetzung der nächsten Generation 26. 05. 2021
Magenta launcht mit SD-WAN geschlossene Netzwerk-Lösung für Unternehmen.
proALPHA erweitert sein Portfolio um Corporate Planning 26. 05. 2021
ERP-Experte stärkt seine Plattform mit Controlling-Funktionen.
unit-IT ist Top- Arbeitgeber 25. 05. 2021
Zum bereits sechsten Mal in Folge wird der IT-Dienstleister mit dem „Great Place to Work“ ausgezeichnet.
Erweiterte Präsenz in Österreich 21. 05. 2021
blue2 ist neuer Distributionspartner von bintec elmeg.
Auszeichnung für Anbieter von IT-Trainings 20. 05. 2021
ETC wurde erstmals als österreichischer Leitbetrieb zertifiziert.
Viel Luft nach oben 19. 05. 2021
KI-Studie 2021 von adesso: Jeder Zweite attestiert seiner Firma KI-Nachholbedarf.
Erfreuliche Signale bei Experten-Nachfrage 18. 05. 2021
Hays Fachkräfte-Index: Nachfrage am Arbeitsmarkt legte im Frühjahr in allen erhobenen Bereichen zu.
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Tibco

Die dritte BI-Generation

Gastbeitrag: Wie smarte Analysetools die Datenflut beherrschbar machen, erklärt Brian Gentile

Foto: Tibco Der Autor Brian Gentile ist Senior Vice President und General Manager von Tibco Analytics Die Unternehmenswelt ist von einer Flut bedroht: einer Flut an Daten. Was so gefährlich klingt, ist tatsächlich eine riesige Chance, mit der die Unternehmen ihre Produkte und Services datenorientierter machen können. So weit, so bekannt. Weniger bekannt ist, wie sehr sich Business Intelligence (BI) Tools in den letzten zehn Jahren weiterentwickelt haben und wie sie die Unternehmen damit in die Lage versetzen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
In den 1990er Jahren, zur Zeit der ersten BI-Generation, waren wochenlange IT- und Codierarbeiten nötig, um komplexe Berichte zu erstellen. Damals verwendeten die Unternehmen APIs, um proprietäre BI-Tools wie Crystal Reports in ihre Desktop- oder Client/Server-Applikationen einzubetten. Bereits eine einzige Unstimmigkeit in den Daten führte zu einer Kompromittierung der Endergebnisse mit extrem teuren Folgen, so dass die Unternehmen gezwungen waren, kostbare Ressourcen für die detaillierte Prüfung der Eingangsdaten zu binden. Während der ersten BI-Generation konnten Unternehmen schlichtweg nicht schnell auf neue Gegebenheiten reagieren.

BI 2.0.

Die Situation änderte sich erst kurz nach der Jahrtausendwende mit der zweiten Generation der BI-Tools. Mit dem Aufkommen standardisierter Data Warehouses, In-Memory Engines und Web-Technologien wurde es möglich, mit intuitiven Drag & Drop-Programmen für die Report- und Dashboard-Erstellung auf große Mengen an normalisierten Daten zuzugreifen. Analysten und Geschäftsanwender konnten ihre Analysen endlich selbst durchführen, ohne auf Unterstützung der IT-Fachleute angewiesen zu sein. Die neue BI-Generation bot verbesserte Einbettungstechnologien, mit denen die Unternehmen ihre Reports und Dashboards über HTML-, iFrames- und SOAP-basierte Webservice-Schnittstellen in Anwendungen einbetten konnten. Damit waren ihre Mitarbeiter nicht mehr auf statische Berichte beschränkt, sondern konnten – mit steigender Popularität der Dashboards – schnelle und effektive Datenanalysen vornehmen, um in den verschiedensten Bereichen informierte Geschäftsentscheidungen zu treffen. Ein Nachteil blieb allerdings bestehen: Die Anwender mussten sich ihre Daten selbst beschaffen, denn die Daten landeten nicht automatisch auf ihrem Schreibtisch.

Die dritte Generation.

Dies bringt uns zur heutigen dritten Generation der Business Intelligence und zu einer Welt, in der immer mehr immer stärker strukturierte Datensätze tagtäglich analysiert werden wollen. Auch wenn die Datenflut die Unternehmen zu überwältigen droht, haben viele von ihnen doch erkannt, wie viel Mehrwert sich mit diesen Daten generieren lässt –sei es durch Kostensenkung, durch eine Steigerung der Umsatzzahlen, durch die individuelle Interaktion mit den Kunden oder die Verbesserung der Prozesseffizienz. Die gute Nachricht: Das Ganze ist sehr viel einfacher, als es klingt. Um in der dritten BI-Generation erfolgreich zu agieren, müssen zwei Schritte vollzogen werden:
Erstens müssen die Daten kontextbezogen sein. Dem Anwender muss die richtige Menge an Daten visuell aufbereitet und im richtigen Kontext bereitgestellt werden. Indem BI direkt zum Anwender gebracht wird, kann quasi jeder Mitarbeiter im Rahmen seiner Aufgaben effektivere Analysen vornehmen. Hierfür sind neue Embedding-Technologien notwendig, denn nur so wird BI zu einem nahtlos integrierten Bestandteil von Standardanwendungen, die dem Anwender alle relevanten Daten jederzeit zur Verfügung stellen.
Zweitens müssen die Mitarbeiter geschult werden. Sie müssen über bestimmte Analysefähigkeiten verfügen, damit ihnen datengestützte Entscheidungen in Fleisch und Blut übergehen. Kostenlose Kurse und Online-Inhalte sind ideale Instrumente, um die Analysekompetenz der Mitarbeiter zu stärken, unabhängig von ihrer Aufgabe im Unternehmen. Denn genau diese Kompetenz ist notwendig, um in der datenorientierten Welt des 21. Jahrhunderts zu bestehen.

Fundierte Entscheidungen statt Datenflut.

Wenn Unternehmen diese Schritte vollziehen, werden mehr Mitarbeiter denn je Zugriff auf relevante Daten haben und über die analytischen Fähigkeiten verfügen, um sie gewinnbringend zu nutzen. Anstatt in der Datenflut unterzugehen, sind solche Unternehmen bestens aufgestellt, um Tag für Tag schnell und fundiert richtungsweisende datengestützte Entscheidungen zu treffen. Willkommen in der dritten BI-Generation!
it&t business medien OG
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