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Planat

Die ERP-Aufholjagd beginnt

ERP-Trends: Aus Daten lernen, Prozesse optimieren und Fachkräfte zu Ressourcen machen.

Heute erzeugen Produktionsanlagen nicht nur Produkte, sondern pro Sekunde auch eine enorme Menge Daten. „Eine Vielzahl von Sensoren messen, Steuerungen speichern: die Anlagen sind intelligenter denn je. Eine intelligente Datenauswertung mit dem ERP-System als zentralen Hub wandelt Daten in Erkenntnisse um, die weiter automatisierte Prozesse und Optimierungen möglich macht“, sagt Christian Biebl, Geschäftsführer von Planat. Der IT-Mittelständler bietet mit FEPA ein ERP/PPS-Werkzeug für produzierende Unternehmen.

Facebook macht es vor.

 Während bei Unternehmen wie Google oder Facebook das gesamte Geschäftsmodell auf Datenauswertung beruht, ist der Einsatz von Big-Data-Methoden im Maschinen- und Anlagenbau, insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen, nach wie vor verhalten. 2016 ergab eine McKinsey-Studie, dass nur 15 Prozent der Betriebe in der industriellen Fertigung Daten als Teil der Wertschöpfung sehen. Vor zwei Jahren blieben sogar in 50 Prozent der Firmen Bestandsdaten ungenutzt für die Entscheidungsfindung. „In unserer Wahrnehmung existieren drei Trends in der Industrie: Integration der Human Ressources, digitale Connectivity zwischen Unternehmen und BI sowie intelligente Datenanalyse“, sagt Biebl. Und tatsächlich spielen Fachkräfte in der Produktion eine entscheidende Rolle und werden nicht selten zum Flaschenhals, der lange bei der Nutzung von Maschinen nicht bedacht wurde. „Was nützt – überspitzt ausgedrückt – eine Anlage, die Ready-to-Run vorgehalten wird, während der qualifizierte Bediener diese Woche Urlaub hat“, sagt Biebl. Harmonisierung zwischen Mensch und Maschine ist damit ebenso ein Zukunftsthema für Enterprise-Lösungen.

Budgets wachsen.

 „Für viele Unternehmen hat die ERP-Aufholjagd nun begonnen. Der Druck zu mehr Connectivity zwischen Unternehmen und auch der Compliance-Wunsch vieler Partner machen definierte Prozesse notwendig, die nur über ERP abgebildet werden können“, sagt Biebl. Vor allem Digitalisierungsprojekte, Updates und Innovationen stehen im Fokus der Investitionen. Insbesondere Unternehmen aus der Automobilbranche und Fertigungsindustrie verzeichnen dabei laut einer aktuellen Statista-Studie prozentual die höchsten Budget-Zuwächse. 

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