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S&T / SAP

Go Live in Rekordzeit

Rohrer implementiert S/4HANA Cloud vom ersten Customizing bis zum Echtbetrieb in nur zwölf Wochen.

Foto: Ralf Vetterle / Pixabay Rohrer, Anbieter von Industrieservices, geht in die Wolke Die Rohrer-Group mit Sitz in der Steiermark ist Anbieter von Industrieservices für die Öl- und Chemiebranche und gerade dabei, mit Unterstützung des SAP-Partners S&T auf die S/4HANA Cloud zu migrieren. Der Start erfolgte in drei österreichischen und der französischen Niederlassung der Gruppe, alle sechs Monate folgen weitere Länder.

SAP S/4HANA Cloud soll den Datenaustausch mit den Kunden, meist selbst SAP-Anwender, vereinfachen. „Unser altes System stieß an seine Grenzen. Wir docken jetzt mit unseren Systemen an die Systeme unserer Kunden an“, erklärt Firmenchef Johann Rohrer. Für Rohrer bleiben die Anforderungen der Kunden Triebfeder seiner Geschäftstätigkeit.

Das Unternehmen verlagert die Standardprozesse aus Finance & Controlling, Vertrieb sowie Einkauf und Materialwirtschaft in die Cloud. Eine selbstentwickelte ERP-Branchenlösung bleibt wie bisher on-premise und wird über Schnittstellen angebunden.

Steile Lernkurze, smarte Systeme.

 Michael Perfler, Business Unit Manager SAP bei S&T, und Michael Friess, Projektleiter Rohrer Group, sind sich einig: „Mit der Einführung von SAP S/4HANA Cloud ist der erste Schritt in Richtung Homogenisierung der Systemlandschaft getan. Die Lernkurve für beide Seiten ist steil, aber die technologischen Innovationen helfen uns, unser Unternehmen für die Zukunft gut zu rüsten.“

„Vom ersten Customizing bis zum Go-Live sind nur zwölf Wochen vergangen“, berichtet Perfler. Die Teams der Rohrer Group und S&T konnten die typischen vier Phasen eines SAP-Projektes – Explore (oder Analyse), Realize (Implementierung), Deploy (Vorbereitung auf den Echtbetrieb) und Run (Betrieb) – wesentlich verkürzen. Denn in der Analysephase haben sich die Akteure gleich auf „Fit-to-Standard“ konzentriert. „Die Nutzung von Standardprozessen mag operative Veränderungen bedeuten, verringert aber die Total Cost of Ownership und erhöht die Möglichkeit, von den Entwicklungen in der Cloud zu profitieren“, so Perfler.

Zukunftstechnologien bereits angedacht.

 Für die Digitalisierungsstrategie der Rohrer Group bedeutet der Wechsel auf die Cloud Plattform auch die Nutzung weiterer Technologien wie Machine Learning oder Internet of Things (IoT). So wäre es denkbar, dass die Firma – die beispielsweise Tanks und ganze Anlagen reinigt und wartet – mittels Sensoren und Vernetzung Predictive Maintenance nutzt.

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