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Magenta Telekom

Die Zukunft der Immobilienbranche ist digital

Konnektivität ist Voraussetzung: Mehr als ein Drittel der Büro-Mitarbeitenden erwartet den vernetzten Arbeitsplatz mit Services, Devices und Infrastruktur vom Arbeitgeber.

Foto: Magenta Hans-Peter Weiss, ARE, Maria Zesch, Magenta Telekom, Daniel Jelitzka, JP Immobilien (v.l.) Die Corona Krise hat einen Digitalisierungsschub ausgelöst, der gepaart mit dem Trend zum Homeoffice und New Ways of Working, die Ansprüche an Wohnen und Arbeiten gänzlich verändert. Was das im Konkreten für die Immobilienbranche bedeutet, haben Magenta Telekom, ARE Austrian Real Estate GmbH, JP Immobilien und puck immobilien app services in einer Studie mit dem Markt- und Meinungsforschungsinstitut Triple M erhoben. In den vergangenen Jahren war die Digitalisierung auch im Immobilienbereich eines der größten Zukunftsthemen. Für zwei Drittel der befragten Unternehmen stellt aber vor allem die weltweite Corona-Pandemie jetzt den maßgeblichen Digitalisierungstreiber dar.

 Vertrauen in die Digitalisierung besteht

Vor der Corona-Krise galt Österreich als Präsenzgesellschaft was den Arbeitsplatz betrifft. Seit Beginn der Epidemie haben viele Unternehmen auf Homeoffice umgestellt und so gibt mittlerweile auch jeder zweite an, die Möglichkeit auf Homeoffice zu haben und ein knappes Drittel (28 Prozent) davon hat bereits die Möglichkeit mobil zu arbeiten. Das spiegelt sich auch in den Nutzungsdaten im Netz von Magenta seit dem 2. Lockdown wider. Hier wird ein neuer Rekord in der Datennutzung verzeichnet: Sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk wurden neue All-Time-Highs bei der Nutzung von Datenservices und Zuwächse von rund 20 Prozent gegenüber den Oktoberwochen vor dem Lockdown gesehen.

Diese Entwicklungen haben zur Folge, dass das Vertrauen der Unternehmer in die Mitarbeiter gestiegen aber auch die Angst vor digitalen Lösungen ist in den Hintergrund gerückt ist. Vertrauen ist auch auf Seiten der Arbeitnehmer gestiegen. Drei Viertel der Befragten geben an, dass die Unterstützung der Unternehmensführung zur Nutzung digitaler Lösungen seit Beginn der Corona Krise gegeben ist. Zudem bestehen bei zwei Drittel der Befragten die notwendigen Kompetenzen im Unternehmen zur Digitalisierung, was sich in der Nutzung von Sharing- sowie Kommunikationstools widerspiegelt.

Zum Zeitpunkt des ersten Lockdowns sahen die Zahlen hier noch anders aus. Aus einer Umfrage zum digitalen Arbeitsplatz, die Magenta Telekom im ersten Lockdown durchgeführt hat, ging hervor, dass massiver Aufholbedarf bei digitalen Tools bestand. Im Laufe des Sommers hat sich dies zum Positiven entwickelt: Sharing-, Chat-, Arbeitszeit-Tools sind nun durchgehend bekannt und werden auch genutzt, bei Community-, Planning-, Collaboration Tools besteht nach wie Aufholbedarf.

Der vernetzte Arbeitsplatz als Service wird zum neuen Standard

Mehr als ein Drittel der Büro-Mitarbeitenden wünscht sich bereits heute den vernetzten Arbeitsplatz als Service. Damit ist gemeint, dass der Arbeitgeber alle notwendigen Services als auch Devices und Infrastruktur zur Verfügung stellt, um die Arbeit im Büro, im Homeoffice aber auch im Mobileoffice von unterwegs zu ermöglichen. Das bringt jedoch gesteigerte Anforderungen an den Arbeitsplatz mit sich. Dazu zählen Public WLAN im gesamten Gebäude, in Tiefgaragen, Außenflächen, virtuelle Meeting-Räume, Buchungs- und Zutrittssysteme sowie Sharing und Kommunikationstools. Laptop, Smartphones, Internetzugang und Softwaretools werden ebenso erwartet. Zudem werden mittelfristig E-Mobility Lösungen wie E-Ladesäulen, eCar/bike Sharing in den Arbeitsstätten gewünscht. Die übrigen zwei Drittel erwarten sich diese Entwicklungen in den nächsten drei bis fünf Jahren. Für jeden zweiten Befragten erleichtert ein vernetzter digitaler Arbeitsplatz die Arbeit. Das zur Verfügung stellen dessen wird zukünftig von Arbeitnehmern auch erwartet.

Digitalisierung der Büroimmobilien

Die COVID-19-Krise hat den Digitalisierungstrend bei Büroimmobilien massiv beschleunigt. Vor allem die Bedeutung und das Nutzungsverhalten von Büroimmobilien haben sich durch die aktuelle Situation rasant verändert. Homeoffice wird dem traditionellen Büroraum jedoch nicht den Rang ablaufen. Das belegt die vorliegen Studie, die zeigt, dass durch Hybrid-Modelle reduzierte Büroflächen auf erhöhten Raumbedarf einzelner Nutzer treffen. Das wiederum verstärkt den Trend hin zu mehr Flexibilität was die Grundrisse von Bürogebäuden betrifft. Eine zeitgemäße digitale Grundausstattung gilt inzwischen als selbstverständlich. Rund die Hälfte der Studienteilnehmer geben an, dass Büroimmobilien bereits einen hohen Digitalisierungsgrad erreicht haben.

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