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Atos

Treffen der In-Memory-Giganten

Vier Branchengrößen stellten sich Big Data-Diskussion im Wiener Mediatower.

Foto: Atos Podiumsdiskussion bei Atos: „In-Memory leistet Beeindruckendes“ Steigende Datenmengen, Erhöhung der Verarbeitungsgeschwindigkeit und zunehmende Vielfalt an Datenquellen stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Basierend auf dem In-Memory-Prinzip lassen sich diese in Zukunft effizient meistern. Unternehmensführung in Echtzeit ist das Ziel. Das bedeutet auch, dass die Analyse großer und komplexer Datenmengen innerhalb kürzester Zeit ermöglicht wird und geschäftliche Fragen in Sekundenschnelle beantwortet werden. Die Analyseergebnisse können in Echtzeit abgerufen werden.
Der IT-Dienstleister Atos lud Mitte Mai die vier führenden Datenbankhersteller IBM, Microsoft, Oracle und SAP zum Branchentreffen in den Mediatower Wien ein. Die Unternehmen stellten ihre In-Memory-Lösungen vor und diskutierten die verschiedenen Technologien. „Diese Technologien sind mittlerweile nicht nur in der Realität angekommen, sie sind auch technisch gereift und leisten nachweislich Beeindruckendes“, erklärte Stephan Leiner, Chief Technology Officer von Atos Österreich.
Sven Bossenmaier, Head of Database & Technology Middle & Eastern Europe bei SAP, präsentierte die Real Time-Plattform SAP Hana. Die effiziente Alternative zu bestehenden SAP-Datenbanken ermöglicht eine zukunftsorientierte Modernisierung der SAP-Landschaft. Atos Österreich hat mittlerweile ein Hana-Team aufgebaut. Bereits vier Projekte wurden durchgeführt, davon drei BW-on-Hana-Konzeptionen. Ein ERP-Projekt befindet sich momentan in der Abwicklung. Abhängig von Zielen und den jeweiligen Voraussetzungen des Systems kann die Implementierung einer typischen Hana-Plattform zwischen drei und 15 Monaten dauern. Dabei werden drei Phasen durchlaufen: Evaluation, Migration und Optimization. Hohen Wert wird auf die Phase Optimization gelegt, damit die durch die In-Memory Technologie gewonnene Performance durch Neugestaltung von Prozessen möglichst gewinnbringend im Unternehmen eingesetzt werden kann.

„Reise jetzt starten.“

Erich Sageder und David Zeller von Microsoft brachten dem Publikum den „Microsoft SQL Server 2014 In-Memory built-in“ näher. Mit der Freigabe von SQL 2014 plant Atos auf Basis von Microsoft-Lösungen weitere Schritte für Kunden in Richtung In-Memory.
Eine Datenbank für SAP Applikationen stellte Gürsad Kücük, CTP Leiter DB2 für SAP bei IBM vor. Er berichtete über das Thema DB2 mit BLU Acceleration. Direkt nach der Freigabe von DB2 BLU für SAP im Februar dieses Jahres startete Atos die ersten Projekte, um diese Technologie für Kundensysteme zu evaluieren. Hier werden Diskspace-Reduktionen sowie enorme Leistungsverbesserungen erwartet.
„Wir gehen davon aus, dass der Umstieg auf In-Memory Technologie den Beginn einer Reise bedeutet, und empfehlen, diese Reise jetzt zu starten“, fasst Peter Eier, Senior Consultant Business Intelligence bei Atos, die Diskussion zusammen. „Zunächst geht es um die Optimierung des Reportings gefolgt von einer In-Memory Umstellung der klassischen ERP-Prozesse. Am Schluss steht die komplette Integration von Transaktionen und Analytics zu einer integrierten hochperformanten Applikationsplattform.“
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