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Schneider Electric / Interxion

Versagen nicht vorgesehen

„Wasserdichtes“ Energieversorgungskonzept sorgt für Hochverfügbarkeit in Wiener Rechenzentrum.

Rechenzentren sind in den vergangenen Jahren zum „Backbone“ einer digitalisierten Welt geworden. Die Dezentralisierung der Datenlagerung bringt Kostenvorteile; Unternehmen teilen sich an einem Standort Kosten für Betrieb und Wartung ihrer Server. Eine hochprofessionelle Umgebung sorgt für die Sicherheit: Dazu gehören Zugangskontrollen, Ausfallsicherheit sowie eine profunde Strom, Wärme- und Klimatechnik. Interxion und Schneider Electric verbindet seit 20 Jahren eine Partnerschaft, nicht nur im gesamten DACH-Raum, sondern auch in Wien, an den beiden Rechenzentrums-Standorten in Floridsdorf.

99,999 Prozent Verfügbarkeit gewährleistet Interxion seinen Kunden. Ohne das „wasserdichte“ Energieversorgungskonzept wäre dies nicht möglich. Im Falle eines Stromausfalls in Wien etwa übernehmen USV-Anlagen die Versorgung der Rechner. Sie funktionieren als Puffer, der ständig bei 400-Volt-Spannung geladen wird. Als ihr Rückgrat fungieren mit Diesel betriebene Schiffsmotoren, die am Dach des Rechenzentrums installiert sind. Sie werden im Notfall gestartet und laufen binnen kürzester Zeit zu voller Leistung an. Bis diese allerdings laufen, leisten die USV-Anlagen Notfall-Energieversorgung.

 

Stresstests für Kühlanlagen. Doch nicht nur im Notfall ist eine professionelle Energieversorgung das Um-und-Auf: Energieströme müssen laufend effizient und möglichst umweltschonend gesteuert, Wärmeentwicklungen abgeleitet werden. „Alleine ein Rechnerraum verbraucht bis zu einem Megawatt Leistung, das ist so viel wie der Verbrauch von 555 Personen, oder rund 200 Haushalte, im Jahr“, weiß Martin Madlo, Managing Director von Interxion Österreich. Auch, was die Kühlung der Serverräume betrifft, sorgt Schneider Electric für Balance: „Vor Inbetriebnahme wird jeder einzelne Rechnerraum einem Stresstest unterzogen. Das ist die Gelegenheit für unsere Kühlanlagen, ihr Können unter Beweis zu stellen“, berichtet Wolfgang Briem, VP IT-Produktvertrieb bei Schneider Electric Österreich, und ergänzt: „Bisher haben alle Klimaanlagen den Kampf gegen künstliche Wärmequellen erfolgreich bestanden."

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